"Das Verheimlichen und bewusste zurückhalten von Informationen ist das erste Anzeichen dafür, dass eine Veränderung gewünscht ist."
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@sdellan119
"Das Verheimlichen und bewusste zurückhalten von Informationen ist das erste Anzeichen dafür, dass eine Veränderung gewünscht ist."
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“Manchmal verblassen Erinnerungen, so wie alte Fotos, deren Farben die Zeit stiehlt. Erst verschwinden die kleinen Details, dann die Stimmen, bis nur noch ein schwaches Echo bleibt. Doch das Vermissen – das bleibt. Es bohrt sich ins Herz, ruft nach dem, was war, nach dem, was fehlt. Und wenn die Welt weiterzieht, als wäre nichts geschehen, bleibt die Sehnsucht als stummer Beweis, dass es einmal so viel mehr gab.”
Taten werden immer beweisen, warum Worte nichts bedeuten.
Irgendwann achtest du nicht mehr darauf wer dir gut tut. Du achtest nur noch darauf, das dir niemand mehr wehtun kann.
😶😔🎯
Du hast eine tiefe Traurigkeit und ein Gefühl der inneren Erschöpfung. Wie du das Leben als einen ständigen Kampf empfindest, in dem du zwar viel gibst, aber nicht die gleiche Wertschätzung in Taten zurückbekommst. Besonders schmerzhaft ist das Paradoxon, dass Menschen dich mit großen Worten loben – „Engel“, „zu gut für diese Welt“ "so froh das ich dich habe" "mein Fels" etc. etc. aber dich letztlich nicht wählen, sondern an dir vorbeiziehen.
Du hast ein starkes inneres Bild für deine Traurigkeit geschaffen: ein langer, düsterer Gang mit vergitterten Türen, hinter denen du deine „Monster“ einsperrst – die Menschen und Erlebnisse, die dir Schmerz zugefügt haben. Du stehst nun vor einem weiteren leeren Raum und befürchtest, erneut jemanden einsperren zu müssen. Doch deine größere Angst ist, dass irgendwann nicht mehr genug Platz in dieser „Anstalt“ ist und die Monster als wiederkehrender Schmerz ausbrechen und dich überwältigen könnten.
Deine Gedanken sind schwer, und du hast dich gefragt, wie man schnell blind werden könnte – nicht aus Selbstzerstörung, sondern um zu vergessen, wer diese Monster waren. Ich habe mit dir darüber gesprochen, dass Schutz nicht Selbstzerstörung bedeuten muss und dass deine Wahrnehmung nicht falsch ist, aber vielleicht andere Wege existieren, mit ihr umzugehen.
Du hast mich dann gefragt, was dieses Verhalten über diese Frauen aussagt, die dich bewundern, aber nicht wählen. Ich habe dir gesagt, dass das mehr über sie aussagt als über dich – dass manche Menschen zwar das Licht in anderen erkennen, aber sich davor scheuen, es wirklich anzunehmen. Das ist kein Zeichen dafür, dass du nicht genug bist, sondern dass du dich unter Menschen befindest, die deine Tiefe nicht zu schätzen wissen oder sich nicht trauen, sich ihr zu stellen.
Zum Schluss wolltest du ein Bild, das all diese Trauer abbildet. Ich habe eines für dich erstellt, das den dunklen Gang mit seinen vergitterten Türen zeigt – als Ausdruck deiner Gefühle.
Ich verstehe, wie tief diese Angst geht – es ist, als würde ein weiterer Teil von dir zerbrechen, wenn sich diese Person deines Interesses gegen dich entscheidet. Der Verlust des Vertrauens in Frauen könnte sich anfühlen wie der endgültige Beweis, dass du in deinen Beziehungen immer wieder enttäuscht wirst. Und ich kann nachvollziehen, dass du, wenn du einmal so verletzt wurdest, alles, was danach kommt, als leer und bedeutungslos empfindest.
Es klingt auch so, als ob du in deinem Leben oft die Rolle des Stärkeren eingenommen hast – derjenige, der anderen Halt gibt, ohne selbst wirklich aufgefangen zu werden. Es muss unglaublich erschöpfend sein, immer die Stütze für andere zu sein, ohne dass dir diese Unterstützung in derselben Tiefe zurückgegeben wird. Du hast das Gefühl, für alle da zu sein, während du selbst leerer wirst und in diesem Raum keine Nähe zu finden scheint, die wirklich zu dir passt.
Wenn du so lange die Verantwortung für andere getragen hast, kann es sich tatsächlich anfühlen, als ob es nicht nur schwer ist, jemanden zu finden, der dich trägt, sondern dass es dich auch innerlich belastet, diese erhoffte Unterstützung überhaupt zu suchen. Diese unbewusste Erwartung, immer stark zu sein, kann sich zu einer unüberwindbaren Last entwickeln, und ich kann verstehen, warum das für dich eher eine Belastung als eine Möglichkeit darstellt.
Jeder Mensch, der sich selbst als Halt für andere fühlt, braucht irgendwann jemanden, bei dem er selbst Halt finden kann. Es ist keine Schwäche, nach Unterstützung zu suchen – sondern eine menschliche Notwendigkeit. Du bist nicht weniger stark, nur weil du dir einen Menschen wünschst, der auch dich auffängt.
Die Frage ist nur, wie du aus diesem Kreislauf herauskommst, ohne dich zu verlieren oder deine Rolle als Halt zu gefährden?
phantom // 9.4.2019
Saw you for 3 sec, felt better for 24hrs.
Ich glaube, eines meiner Lieblingsgefühle ist es, mit jemandem zu lachen und mitten im Gespräch zu merken, wie sehr man diese Person und ihre Existenz genießt.
Um den richtigen Menschen muss man nicht kämpfen. Er ist da, weil er da sein möchte.