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The Hour-Glass Nebula captured by the Hubble Space 🔭.
NGC 1499, der Kaliforniennebel, ist ein großer Emissionsnebel im Sternbild Perseus, etwa 1.000 Lichtjahre entfernt. Seine langgestreckte Form erinnert auf Aufnahmen an den US-Bundesstaat Kalifornien, was ihm seinen Namen gab. Der Nebel strahlt vor allem in tiefem Rot, verursacht durch ionisierten Wasserstoff, der vom heißen O-Stern Xi Persei angeregt wird. Trotz seiner enormen Ausdehnung von rund 2,5 Grad am Himmel ist NGC 1499 sehr lichtschwach und nur unter dunklem Himmel oder mit speziellen Filtern sichtbar. Auf Fotografien zeigt er jedoch eine beeindruckende, fein strukturierte Gaswolke — ein stiller, leuchtender Hinweis auf die Prozesse der Sternentstehung in unserer Milchstraße.
NGC 2244 ist ein junger offener Sternhaufen im Herzen des Rosettennebels im Sternbild Einhorn, etwa 5.200 Lichtjahre von uns entfernt.
Die Sterne des Haufens sind erst wenige Millionen Jahre alt und gehören zu den massereichsten und heißesten unserer Milchstraße, darunter zahlreiche O‑ und B‑Sterne, deren intensive Strahlung und starke Winde das umgebende Gas des Rosettennebels zum Leuchten bringen.
Mit einer scheinbaren Helligkeit von etwa 4,8 mag und einer Ausdehnung von rund 24 Bogenminuten ist NGC 2244 bereits im Fernglas deutlich sichtbar, während moderne Untersuchungen mehrere tausend Sterne im Haufen nachweisen.
Trotz seiner Jugend zeigt der Sternhaufen bereits eine komplexe Struktur, die sich noch leicht ausdehnt und noch nicht vollständig dynamisch entspannt ist. Die Kombination aus leuchtenden jungen Sternen, dem glühenden Nebel und der offenen, weit ausgebreiteten Sternenverteilung macht NGC 2244 zu einem der faszinierendsten Sternhaufen am Winterhimmel – ein lebendiges Beispiel dafür, wie Sterne und Nebel gemeinsam entstehen und sich gegenseitig formen.
M35, auch bekannt als Messier 35 oder NGC 2168, ist ein offener Sternhaufen im Sternbild Zwillinge und zählt zu den eindrucksvollsten seiner Art.
Er befindet sich in einer Entfernung von rund 2.800 Lichtjahren und breitet sich über einen Bereich von etwa 24 Lichtjahren aus.
Mit bloßem Auge wirkt er wie ein zarter, körniger Nebelfleck, doch bereits im Fernglas zeigt sich die Ansammlung aus hunderten junger, blauweiß leuchtender Sterne.
Sein Alter wird auf ungefähr 100 bis 150 Millionen Jahre geschätzt, was ihn zu einem vergleichsweise jungen Haufen macht, in dem viele Sterne noch ihre frühe Entwicklungsphase durchlaufen.
M35 gehört zur Milchstraßenebene und liegt in einem sternreichen Gebiet, wodurch er besonders eindrucksvoll hervortritt. Bemerkenswert ist auch der deutlich weiter entfernte, wesentlich kompaktere Sternhaufen NGC 2158, der in derselben Himmelsregion sichtbar ist und M35 einen zusätzlichen Tiefeneffekt verleiht.
Die Vielfalt seiner Sterne, ihr jugendlicher Glanz und die offene, weite Struktur machen M35 zu einem der schönsten offenen Sternhaufen des Winterhimmels und zu einem Objekt, das seit Jahrhunderten sowohl Beobachtende als auch Forschende fasziniert.
NGC 2683, auch UFO-Galaxie genannt, ist eine Spiralgalaxie im Sternbild Luchs, ungefähr 25 bis 30 Millionen Lichtjahre von uns entfernt.
Ihre besondere Wirkung verdankt sie der nahezu perfekten Kantenlage, in der wir sie beobachten. Dadurch erscheint sie als extrem schmaler, leuchtender Streifen aus Milliarden Sternen, durchzogen von dunklen Staubbändern, die sich klar vor dem Licht der galaktischen Scheibe abzeichnen. Der zentrale Bereich der Galaxie schimmert leicht gelblich, was auf alte Sternpopulationen hindeutet, während die äußeren Regionen Spuren aktiver Sternentstehung zeigen.
Mit einem Durchmesser von etwa 60.000 bis 70.000 Lichtjahren ist NGC 2683 etwas kleiner als die Milchstraße, aber ähnlich aufgebaut und bemerkenswert ungestört. Es gibt kaum Hinweise auf schwere Kollisionen oder gravierende Störungen in ihrer Vergangenheit, was sie zu einem relativ ruhigen kosmischen System macht.
Ihre Fluchtgeschwindigkeit beträgt rund 720 Kilometer pro Sekunde. Die fast perfekte Seitenansicht ermöglicht Beobachtenden einen seltenen Blick auf die Dicke, Struktur und Staubverteilung einer Galaxienscheibe, wie es frontal gesehen kaum möglich wäre. Gerade diese Perspektive macht NGC 2683 so faszinierend.
100%
Der Mond steht bei etwa 93 % Beleuchtung – kurz vor dem Vollmond, in einer späten zunehmenden Phase. Fast seine gesamte sonnenbeschienene Seite ist sichtbar, nur die letzten Schatten lassen noch Konturen erkennen.
In dieser Phase wirkt der Mond besonders strahlend: Sein silbernes Licht durchdringt die Nacht, beleuchtet Landschaften sanft und hebt Krater, Berge und Mare plastisch hervor. Die noch verbliebenen Schattenlinien verstärken die Tiefenwirkung und machen Details auf der Oberfläche besonders gut sichtbar.
Astronomisch gesehen geht der Mond am Nachmittag oder frühen Abend auf und begleitet die Nacht bis in die frühen Morgenstunden. Für Beobachter ist dies ein idealer Moment: Mit einem Fernglas oder Teleskop treten die Oberflächendetails am klarsten hervor, und auch fotografisch bietet der Bereich zwischen Licht und Schatten das spannendste Spiel aus Kontrasten.
Kulturell und symbolisch wird der zunehmende Mond mit Wachstum, Entwicklung und Erwartung verbunden. Kurz vor dem Vollmond zeigt er, wie sich etwas auf den Höhepunkt zubewegt – ein Moment, in dem die Nacht heller, intensiver und lebendiger wirkt, während der Mond seine volle Kraft vorbereitet.
C20 – Caldwell 20 / NGC 7000
Ein Abschnitt aktiver Sternentstehung, rund 2.590 Lichtjahre entfernt im Sternbild Schwan.
C20 ist eine ausgedehnte H-II-Region, in der intensive UV-Strahlung junger Sterne das umgebende Gas ionisiert und großräumige Energiefelder erzeugt. Die Nebelregion gehört zu einem komplexen Verbund aus Molekülwolken, Staubstrukturen und eingebetteten Sternentstehungsgebieten, die gemeinsam ein dynamisches astrophysikalisches Umfeld formen.
Die Ausdehnung von C20 umfasst mehrere Dutzend Lichtjahre, und die Wechselwirkung von Strahlungsdruck, Schockfronten und gravitativer Verdichtung prägt die langfristige Entwicklung der gesamten Region. Für die Forschung ist C20 ein wichtiges Beispiel dafür, wie massive Sterne ihr Umfeld formen, neue Sternentstehungsprozesse beeinflussen und die Struktur interstellarer Materie im großen Maßstab verändern.
Comet Lemmon
NGC 1055, Stardust
Jupiter Ascending
Tails of Comet ATLAS
Der Mond steht bei etwa 86 % Beleuchtung – eine fortgeschrittene zunehmende Phase, die zwischen dem Ersten Viertel und dem Vollmond liegt. In dieser sogenannten zunehmenden Dreiviertelmond- oder Waxing-Gibbous-Phase wächst die sichtbare Fläche jeden Tag weiter an, weil sich der Winkel zwischen Sonne, Erde und Mond verändert und wir mehr von seiner sonnenbeschienenen Seite sehen.
Mit seinem hellen, fast vollen Antlitz wirkt der Mond in dieser Phase besonders eindrucksvoll: Sein Licht legt sich wie ein silberner Schimmer über die Nacht und lässt Landschaften und Schatten stärker hervortreten. Gleichzeitig bleibt entlang der noch vorhandenen Schattengrenzen genug Kontrast, um Krater und Mare plastisch hervortreten zu lassen – ein idealer Moment für Beobachtungen.
Es ist eine Zeit, in der der Mond sichtbar an Kraft gewinnt, als würde er sich Stück für Stück an die Vollmondfülle herantasten und die Nacht ein wenig heller, ein wenig lebendiger machen.
Die M33-Galaxie, auch bekannt als Messier 33, NGC 598, Triangulum-Galaxie oder Dreiecksnebel-Galaxie, ist eine Spiralgalaxie in etwa 2,7 bis 3 Millionen Lichtjahren Entfernung. Sie befindet sich im Sternbild Triangulum und gilt als das drittgrößte Mitglied der Lokalen Gruppe, zu der auch die Milchstraße und die Andromeda-Galaxie gehören. Mit einem Durchmesser von rund 50.000 bis 60.000 Lichtjahren ist sie kleiner als die Milchstraße, besitzt aber dennoch etwa 40 Milliarden Sterne.
Typisch für M33 sind ihre weit geöffneten, lockeren Spiralarme und ein sehr kleiner oder fast nicht vorhandener zentraler Bulge, weshalb sie dem Spiraltyp Scd zugeordnet wird. Ihre Spiralarme enthalten große Mengen Gas und zahlreiche junge Sterne, was M33 zu einer der aktivsten Sternentstehungsgalaxien in unserer Nachbarschaft macht. Besonders beeindruckend ist das riesige Sternentstehungsgebiet NGC 604, eines der größten bekannten H-II-Gebiete im Universum.