Happy belated birthday, Susannah Mushatt Jones
Weltweit gibt es nur noch zwei Menschen, deren Geburtstag in den 1800 Jahren liegt. Ms. Jones feierte diese Woche ihren 116. Geburtstag in New York. :)
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Happy belated birthday, Susannah Mushatt Jones
Weltweit gibt es nur noch zwei Menschen, deren Geburtstag in den 1800 Jahren liegt. Ms. Jones feierte diese Woche ihren 116. Geburtstag in New York. :)
Das kleine tägliche Glück, heute ganz frisch: Soeben der Katze mit einem geübten Wisch zum Augeninneren aus dem Auge gezogen, da für normalen Augendreck gehalten. Wie viel Schwein kann man haben?
Keine Löcher ohne Zucker?
Nein, es sind nicht die Zähne gemeint, sondern die Energielöcher zum frühen Nachmittag, wenn man sein Mittagessen hinter sich hat, der Feierabend aber noch so unendlich weit weg liegt. Ein “gleichbleibender” Insulinspiegel ohne “Zuckerhoch”, also mit langsamen Kohlenhydraten wie in Hülsenfrüchten, soll dafür sorgen, dass es nicht zu solchen Löchern kommt. Leider ist das meinem Körper scheinbar völlig egal, ob ich nun “leicht” esse oder “slow carb” wie jetzt bei “Mach dich krass” oder sonstwie darauf achte... gegen 14 Uhr bettelt mein Biorhythmus um ein Mittagsschläfchen. Es geht gerade losssss... zzzzzzzzzz....
Und weiter geht’s...
Ja, die Scheidung ist gepackt, auch wenn es aktuell noch eine kleine Baustelle gibt. Die neue Beziehung beständig. Die Wohnung ok und einmal die Woche sogar in gewünschtem Zustand, also meistens. Die Finanzen weiter nicht gut, aber stabil genug, um sich in Kürze wieder neue Ziele zum Abbau der Schulden zu stecken. Berufliche Grobplanung bis Frühjahr 2017 ebenfalls soweit angegangen, es fehlt akut noch der Bafög-Antrag. *blablabla* auf welche Baustelle will denn nun dieser Eintrag hinaus?
Abbau war ein gutes Stichwort, der Neustart und die Wiederentdeckung dessen, was mir wichtig ist und wer ich sein möchte, hatte dann doch recht sichtbaren Aufbau von Ballast im Gepäck, und den gilt es nun auch wieder loszuwerden… ich spreche von Gewicht und körperlicher Un-Fitness. Und da die Beziehung eine gute Beziehung ist, findet dieser Abbau von Kilos und Aufbau von Muskeln gemeinsam statt. Auch wenn es für den über vierzigjährigen weiblichen Part dieser Konstellation nicht immer aufbauend ist, wenn der unter dreißigjährige männliche Part sich nicht mal ordentlich ans Programm hält, aber natürlich in Rekordgeschwindigkeit in jeder Hinsicht mess- und sichtbare Erfolge feiern kann. Aber ich hab den längeren Atem. Oder bin der Igel. Oder die Schildkröte. Ach, vergiss es.
Wir machen übrigens “Aminati”. Davon und von anderem jetzt regelmäßig.
Bahnfahren...
... mach ich ja wirklich gern. Nix tun, wild durch alle Gehirnwendungen rumdenken, gucken, lesen, spielen. Hat auch nichts von seinem Charme verloren trotz der beruflichen Pendelei. Heute allerdings ist es eine Qual, da zu dem Gott sei Dank leisen eigenen Tinnitus ein durchgehender lauter Pfeifton zu hören ist, den ich jetzt knappe 60min ertragen darf. Da bin ich dann doch froh, dass das berufliche Bahnfahren nächste Woche ein Ende hat.
Paranoia am Morgen...
... nicht in den Thermobecher schauen, bevor man den Kaffee reingießt, und auf der Autobahn eine tote Spinne trinken.
Bahn fahren... irgendwo bei Homburg.
Arbeit und Struktur
Weihnachten 2012 habe ich Wolfgang Herrndorfs Tschik als Geschenk erhalten und so etwa im Oktober 2013 auch endlich gelesen. Ein Nierenstein im September mit Krankenhausaufenthalt und eine Smartphone-Internetflat von 500MB, die innerhalb eines halben Tages verbraucht war, hat mich die Welt der Bücher wiederentdecken lassen, und so kam auch das vergessene Geschenk zu seiner Ehre - und ich kurz darauf zum Blog bzw. später Buch Arbeit und Struktur.
Zurzeit lese ich es zum ersten Mal in Papierform, auf meinen Pendelfahrten zur Arbeit, was nicht wirklich passende Lektüre ist auf dem Weg zur Arbeit bzw. zum Partner. Wieder hat es die gleiche Wirkung, das Bedürfnis nach mehr Tiefgang im eigenen Leben, die Prüfung des IST-Standes, aber es ist besser als vor einem Jahr. Ich mache also Fortschritte.
"Dinge geregelt kriegen"...
... von gestern war übrigens keine Leseempfehlung.
Prokrastination
Nach der Lektüre von Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin überlegt, an welchen allerersten Prokrastinations-Fall ich mich erinnern kann. Ich war 7, hatte gerade zum Halbjahr in der ersten Klasse die Schule gewechselt und die Hausaufgabe, auf ein etwa DIN A4 großes Stück Stramin einen Apfelbaum zu knüpfen. In der Nacht vor der Abgabe bin ich um 2 Uhr aufgestanden, um den vielleicht zu einem Fünftel fertigen Baum zuende zu knüpfen. Das Ende der Geschichte ist kurz: Erwischt worden, Ärger gekriegt, Mutti hat’s aber dann doch geregelt (und auch den xxxx-Teppich zum 2. Abgabetermin fertig geknüpft). Ärger vs. Fertiger Baum… Hm. Könnte so einiges erklären. 👹
Neustart
Ich war ungefähr 13 oder 14, vielleicht auch schon 16, als mich recht unerwartet die Erkenntnis traf, dass all meine schlauen Gedanken, die ich bisher erdacht hatte, und all die verwirrenden Gefühlslagen, die mich bis dato ereilt hatten, leider so gar nichts Einzigartiges an sich hatten, ja dass sie in höchster Wahrscheinlichkeit schon mehrfach erdacht und gefühlt wurden, von Menschen, an die sich vielleicht nicht einmal mehr jemand erinnern kann, von denen man vielleicht sogar sagen könnte, dass sie demnach nicht existierten. (Und das alles noch vor dem Einzug des Internets in deutschen Privathaushalten…)
Es mutet daher ein wenig merkwürdig an, einen neuen Blog zu starten, aber… whatever. Enjoy the ride.
Be on the alert for new opportunities. (Fortune cookie)