Notion
Im Modul ICT-Kompetenzen habe ich mich mit Notion auseinandergesetzt. Eine Anwendung, die als eine grosse interaktive Arbeitsplatform agiert. Notion habe ich als App für das Handy, iPad und Laptop. Ausserdem könnte man seinen Arbeitsplatz auch im Internet bei Notion Web abrufen. Als Artefakt zeige ich in diesem Blogpost verschiedene Ausschnitte aus dem entstandenen „Workspace“ im letzten Semester.
Notion
Notion ist eine englischsprachige Plattform, die es ermöglicht kreative Arbeitsräume zu gestalten. Diese Arbeitsräume können alleine oder in einer Gruppe geführt werden. In solch einem „Raum“ kann man ganz viele verschiedene Ansichten ineinander verschachteln und einzelne Links zu anderen Seiten herstellen. Ausserdem gibt es eine Kalenderfunktion, die es einem erlaubt Termine einzuhalten und übersichtlich darzustellen. Notion zeichnet sich insofern aus, dass man ganz frei in der Gestaltung der Ansichten ist und sie viele kreative Möglichkeiten bieten. Die Plattform ist mit gewissen Einschränkungen kostenfrei. (max. 5MB Dokumente hochladen & max. 1000 Blöcke). Notion wirbt für Privatpersonen wie auch für Unternehmen.
Prozess/Artefakt
Als aller erstes nach dem Herunterladen von der App, schaute ich mir verschiedene Videos auf Youtube an, die verschiedene Workspaces zeigen. Denn bei Notion ist man von Beginn an frei, wie man den Überblick behalten möchte. Am Anfang galt es darum, einfach das Grundgerüst zu entwickeln, auf welchem ich dann die Inhalte, die während dem Semester kamen, ordnen und aufrufen kann. Die Videos halfen mir ein wenig in der Gestaltung. Doch um noch mehr Tipps zu bekommen, habe ich mich mit einem Bekannten verabredet, der Notion schon länger benutzt. Er zeigte mir dann seine Arbeitsplattform und gab mir dann ein paar Tipps wie ich es aufbauen könnte. Ich setzte mir es zum Ziel im Frühlingssemester mit diesem Programm zu arbeiten und es dann mit dem schon bekannten OneNote zu vergleichen. Folgend daher ein paar Erläuterungen und Bilder zu meinem entwickelten Notion-„Workspace“.
Ich habe zwei grosse „Räume“ erstellt. Der eine „Home“ fĂĽr private Angelegenheiten und der andere namens „Studies“ fĂĽr alles rund ums Studium. Hier die Ăśbersicht mit Verlinkungen zu Credits, Fächern, Kalender und sonstige Pläne der Studies Ansicht.Â
Die Bedienung ist sehr simpel. Man kann irgendwo auf die schwarze Fläche klicken und dann öffnet sich ein Fenster mit verschiedenen Möglichkeiten. Hier ein Ausschnitt dieser Liste, die aber viel länger ist.Â
  Die einzelnen Blöcke können dann beliebig verschoben werden. Ich habe sehr gerne mit den Emojis gearbeitet, die Notion unterstützt. Ich habe dann auch schnell gemerkt, dass die Funktionen für die einzelnen Fächer um mitzuschreiben und Dokumente zu hinterlegen, nicht wirklich praktisch sind. Doch für die Projektarbeit NMG habe ich eine hilfreiche Ansicht erstellt, die in den folgenden zwei Bildern zu sehen ist.
FĂĽr Notizen und Literatur der Arbeit war Notion extrem hilfreich. Es hat richtig Spass gemacht diese Ansicht zu erstellen, obwohl ich sie dann irgenwann nicht mehr gebraucht habe.
Weitaus am meisten habe ich den Kalender benutzt. Dessen Wandelbarkeit super ist! Nämlich kann der Kalender mit einem Knopfdruck in drei verschiedenen Ansichten angezeigt werden.
1. Die klassische Kalenderansicht nach Tagen
2. Die Ordung nach „Tags“ oder bei mir Fächern
3. Eine lange Checkliste
Ein Nachteil ist, dass die erledigten Tasks nicht verschwinden, sondern immer ersichtlich bleiben.Â
Vergleich OneNote und Notion
Wie ich schnell merkte, sind OneNote und Notion zwei sehr unterschiedliche Plattformen mit einem unterschiedlichen Fokus. OneNote eignet sich fĂĽr das Mitschreiben und das Sammeln von Dokumenten im Studium. Notion ist aber nicht in erster Linie fĂĽr Studenten ausgelegt, sondern setzt einfach den Wert darauf, einen guten Workflow zu haben. Notion besitzt viel mehr Funktionen wie OneNote. Doch wenn es ums Ordnen und Mitschreiben von Dokumenten geht, ist OneNote der Profi. Notion ist vor allem fĂĽr das Terminmanagement und die Entwicklung von Ideen und Projekten geeignet.
Fazit
Ich mag die Möglichkeiten, die Notion bietet. Vor allem die Kalenderfunktionen haben mich überzeugt. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die Gefahr liegt eher darin, sich ins Design zu verlieben und weniger auf den Inhalt zu achten. Für kreative Köpfe ist es daher sehr geeignet. Doch als Student vermisse ich Funktionen für die Dokumentenverarbeitung, die es bei OneNote gibt. Aber die Plattform ist einfach nicht auf das ausgerichtet. Ich werde in Zukunft Notion nicht mehr benutzen, da ich es mich zu wenig überzeugt hat und ich es nicht für viele Dinge benutzen konnte. Doch die coolen Kalenderfunktionen werde ich vermissen! (Obwohl ich gemerkt habe, dass ich mit dem analogen Kalender besser fahre, denn ich habe in diesem Semester einen wichtigen Abgabetermin verschwitzt.. )











