31.03 Liebes Tagebuch,
ich find’s schade, dass in dich so wenig geschrieben wird. Aber ich kann’s verstehen, ich weiß ja selber auch nicht, was ich dir noch sagen soll. Das tut mir leid.
Es muss wohl stimmen, dass man vor allem schreibt, wenn man traurig ist. Oder wütend. Aber jetzt bin ich eigentlich ganz zufrieden, oft sogar richtig glücklich. Es war für mich so viel einfacher über meine Einsamkeit zu schreiben als jetzt. Glück ist so schwierig in Worte zu fassen. Liebe auch. Und dabei komm ich mir viel dämlicher vor als mit irgendwelchen traurigen Gedanken zu dir zu kommen, mein Tagebuch.
Aber es ist so wunderschön, jeden Tag zu lachen und geküsst zu werden. Und unerträglich sich vorzustellen, dass es nicht immer so sein wird.














