#herbstanfang🍃🍁 #abbaden #regenbogen🌈 in der ferne #gartenfreuden #pilzzeit😊🍂🍁😊🍄 - kein straussenei sondern #bovist (ist auch lecker)😋 (hier: Plauen) https://www.instagram.com/p/CjVByzItU_w/?igshid=NGJjMDIxMWI=

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#herbstanfang🍃🍁 #abbaden #regenbogen🌈 in der ferne #gartenfreuden #pilzzeit😊🍂🍁😊🍄 - kein straussenei sondern #bovist (ist auch lecker)😋 (hier: Plauen) https://www.instagram.com/p/CjVByzItU_w/?igshid=NGJjMDIxMWI=
From the other day, and 5 minutes before dipping into refreshing #teufelssee and surviving aggressively nosy water birds #abbaden #autumnisokay 🍁🍂🍁 (hier: Teufelssee) https://www.instagram.com/p/CUcpou1MGLv/?utm_medium=tumblr
08.10.2020 AG Kanupolo
Saisonfinale
reklame ja, ich habe es getan! ich war drin! in der #nordsee! an einem 13. oktober! unglaublich. ja, es war anfangs frisch, aber wenn man erstmal drin ist, will man nicht mehr raus. fast nix am leib, nur meine neue #charge3 von #fitbit 😉 das war echt das späteste #abbaden überhaupt! https://www.instagram.com/p/Bo4WqYGDYyf/?utm_source=ig_tumblr_share&igshid=16s2cg2qxjfef
Irgendwo ist immer Badewetter
Mit allen Wassern gewaschen, so heißt das Buch, das Irma und Gerhard 1998 zur Erinnerung an ihre Kreuzfahrt geschenkt bekommen haben, mit blauer Tinte gewidmet. 1998 ist schon länger her und jetzt liegt es da auf diesem Zu-Verschenken-Tischchen mit Blick über den See, an dem ein nackter Mann auf einem runden Stein balanciert, um sich vom letzten Rest Abendsonne trocknen zu lassen.
Komm, wir gehen schwimmen, aber wir haben doch gar keine Handtücher, egal, vielleicht ist es das letzte Mal, wirklich, ganz nackt, klar, ist doch Brandenburg, obwohl das nicht stimmt, das hier ist immer noch Berlin, tief im Westen, hier hat man das schon immer FKK genannt. Wir schwimmen und die Kiefern stehen blau vor dem 19 Uhr-Himmel, es ist auf gute Weise kalt und sogar die Kinder trauen sich, nur dahin, wo wir euch sehen können, passt auf, ihr habt keine Schwimmflügel, sie rennen heimlich ums Schilf herum und tauchen ihre kleinen Gesichter ins Wasser, habt ihr das gesehen, wir sind untergetaucht!
Die Männer von der DLRG packen zusammen und lassen die Jalousie von innen herunter, endlich Feierabend. Die Bademeister, rufen die Kinder, nein, sagen die Männer von der DLRG, wir sind keine Bademeister, wir sind Rettungsschwimmer, wir werden nicht bezahlt.
Wir wühlen in Rucksäcken und wickeln uns große Halstücher um, wir sollten doch diese schnelltrocknenden Handtücher kaufen, sagt B., die wären praktisch. Ach, sagt N., die hätten wir ja dann doch nicht dabei und vermutlich stimmt das, es fühlt sich auch mehr nach wilder Jugend an, nicht auf alles vorbereitet zu sein, ein schnelltrocknendes Handtuch ist zwar eine wunderbar praktische Angelegenheit, genau wie Crocs zum Beispiel, aber genau deswegen kaufen wir all das ja auch lieber nicht, lieber steigen wir mit sandigen Socken zurück in die Schuhe, verreiben zähflüssiges Mückenspray im Nacken und sehen dem Septemberlicht beim Verschwinden zu.
Wir beladen Kinderfahrräder und Kinderwagen und schieben bergauf über Sand, das ist ja meistens so, ein ergebenes Gerumpel über Wurzeln und Blätter und dazwischen eine gesprenkelte Banane.
Wo parkt ihr, wir stehen dort drüben, es war schön mit euch, kommt gut nach Hause. Lasst uns bald wieder etwas unternehmen, etwas ganz Unspektakuläres, was macht ihr nächstes Wochenende?
Wahrscheinlich haben wir Zeit, ja, ein kleiner Ausflug wäre schön, 14 Uhr klingt gut, vorher schaffen wir das sowieso nicht, wir sind nicht von der frühen Sorte.
Ich will einen Kaugummi, sagt das Kind, das ist ein erprobtes Autofahrritual, einen scharfen aber! Mach das Fenster zu wegen der Mücken, aber das macht gar nichts, die können nichts, die Mücken, das sind alles Männchen.
Im Radio läuft Kettcar und wir nehmen nicht die Stadtautobahn, dieses Mal, wir fahren einfach geradeaus, wir müssen noch nicht nach Hause und sonntags sind die Straßen leer.