Wie Schreiben ich einen Roman, einen Artikel, Schreibblockade, Tipps, Bücher, Blog, Artikel, alles zum Thema Schreiben.

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Wie Schreiben ich einen Roman, einen Artikel, Schreibblockade, Tipps, Bücher, Blog, Artikel, alles zum Thema Schreiben.
Wenn man in ein unheimliches, spannendes Abenteuer abtauchen möchte, um sich ein paar Stunden aus der Realität zu schleichen, dann ist Die Hexe von Hitchwick genau das Richtige.
Ihr könnt das Interview nicht nur nachlesen, sondern auch am 13.04.2016 anhören.
Größenverhältnisse
Dank Jim Knopf weiß ich, dass es Scheinriesen gibt. Mir ist auch bewusst, dass es je nach landschaftlicher Begebenheit nicht so leicht ist, Strecken abzuschätzen. Trotzdem musste und muss ich mich an die veränderten Größen und Streckenverhältnisse hier auf dem Land erst gewöhnen.
Wovon ich sprechen?
XXL Geschäften, Minigeshäften, weite Strecken, Zwergentüren in Zwergenhäusern, verwirrend große Klöster.
Am Tag des Umzugs, kurz nachdem wir die Autobahn verlassen hatten, kamen wir an einenm Rewe XXL vorbei. Habe ich zuvor noch nie gesehen gehabt. Am nächsten Tag, mussten wir einkaufen und sind deswegen in den Rewe bei uns um die Ecke reingegangen. Mein Gedanke: "Okay, wenn das der normale Rewe ist, wie verdammt groß ist dann der XXL Rewe?!" Unser Rewe, ein ganz normaler Rewe, ist groß. Selbst wenn er voll ist, hat man genug Platz, um sich vernünftig bewegen zu können. Viele Regale, viele Dinge, die man kaufen kann und auch noch breite Gänge. In so einem Rewe war ich im Ruhrgebiet noch nie. Vergleichbar mit den Ausmaßen eines Real, nur irgendwie geräumiger. Der genau Gegensatz sind die kleinen Geschäfte in der "Innenstadt". Die Läden sind so klein, dass ich mir extra eine neue, kleinere Tasche gekauft habe, damit ich nicht ständig irgendwo anecke oder zwischen den Regalen hängen bleibe.
Strecken ... Auch ziemlich eigentümlich. Wenn man in der Stadt jemanden nach dem Weg fragt und der sagt, man müsse an der nächsten Kreuzung abbiegen, dann muss man gut aufpassen, die Kreuzung nicht zu verpassen, da sie meistens nur einen Steinwurf entfernt ist. Hier kann es schon mal 10-15 Minuten dauern, bis man die nächste Kreuzung erreicht hat.
Zwischen neuen Häusern, alten Häusern in Normalgröße, findet man immer mal wieder ein winziges Haus. Sofort kommen einem Gedanken, wie: "Hier wohnen also die Heinzelmännchen. Ach und daneben wohnen die sieben Zwerge." Von außen kann das Haus ja klein wirken, trotzdem innen geräumig sein, wäre da nur nicht das Problem mit den Türen. Um durch diese Winztüren zu kommen, muss man zuvor schon ein Schluck von Alice Schrumpftrank nehmen.
Das Merkwürdigste in Sachen Größe ist aber das Musische Tagesinternat. Es trohnt auf dem Hexenberg. Von unserem Fenster aus scheint es sehr groß, aber ganz nahe. Läuft man die Straße etwas runter, dann wirkt es gar nicht mehr so groß, dafür näher, was ja nicht sein kann. Wir haben drei Anläufe gebraucht um dort hin zu gelangen, der Weg dahin ist nicht so leicht zu finden, trotz Straßenschild. Auf unserer Suche nach einem Weg, begegnete uns das Phänomen mehrmals. Manchmal war es riesig, manchmal gar nicht so groß, mal ganz nah, manchmal schien es Meilen entfernt. Als wir dann endlich den Weg gefunden hatten und ihm folgten, der zum Klosterinternat führte, schien es mit jedem Schritt zu wachsen. Vom Parkplatz aus sahen wir rüber und sagten: "So groß ist es gar nicht, wie es von uns aus erscheint." Dann standen wir davor und ... Auf dem Foto könnt ihr es ja sehen. Links bin ich. Ja man muss mich etwas suchen. Ich stehe übrigens höchsten 5-6 Schritte vom Kloster entfernt. Ich sag ja, mit jedem Schritt ist das Kloster größer geworden. Oder sind wir geschrumpft?
Ich wünsche euch einen größen-verwirrend-freien Tag.
Angela
Ein Umzug macht richtig viel Arbeit.
Da wir den Umzug und alles andere in einem Monat auf die Reihe bekommen müssen, bleibt mir wenig Zeit zum Schreiben. Aber alles halb so wild, wer Lust hat etwas von mir zu lesen, der findet in meinen Büchern einen adäquaten Ersatz.
Hier habt ihr einen Überblick über die Bücher, die es bei Amazon in der E-Book- und Print-Version gibt.
Der Fluch der Haguzza und Zaunreiterin findet ihr aber auch bei Weltbild, Kobo usw.
Ich wünsche Euch einen lesefreudigen Sommer mit wenig Arbeit.
Angela
Kleider machen Leute oder Oberflächlichkeit, die immer wirkt.
Mein Freund hatte einen geschäftlichen Termin und war deswegen besonders adrett gekleidet. Er läuft nie schlurrig rum, ich mag ja auch ganz gerne Jeanshosen mit Löchern (zu viel Werbung in den 80er Jahren geschaut), doch die kommen für ihn gar nicht an die Beine. Fassen wir zusammen; er ist immer ordentlich, an jenem Tag besonders adrett gekleidet. Als er sich in einer Bäckerei einen Kaffee und etwas zu Essen kaufte (er war schon ein paar Mal in dieser Bäckerei) musste er feststellen, dass die Verkäuferin ganz anders auf ihn reagierte. Sehr zuvorkommend, überfreundlich und mehrmals nachfragend, ob er sonst noch etwas wolle. Zufall? Möglich. Da sich dieses Phänomen allerdings auch an einigen anderen Stellen ereignete, kann man davon ausgehen, dass es etwas mit seiner Kleidung zu tun hatte. Freundlich und aufmerksam ist er nämlich immer, der einzige Faktor, der sich geändert hatte, war seine Kleidung. Können wir gar nicht anders als jemanden im Anzug oder teuren Sachen für wichtig zu halten und ändert sich deswegen automatisch unser Verhalten? Oder ist es unser Auftreten, was die Veränderung hervorruft? Ich bin nicht nur eine Gefühls- oder Stimmungsleserin, ich bin auch ein Gefühls-Klamotten-Aussucher. Sind meine Sachen weit und übergroß, dann bin ich nicht so gut drauf, dann möchte ich mich verstecken, brauche etwas Kuscheliges. Dementsprechend ist auch mein Verhalten. Ich bin introvertierter, ruhiger, zurückgenommener. Wirkt die richtige Kleidung auf unser Gemüt stärkend und werden wir deswegen anders behandelt? Es ist ein Zusammenspiel aus beiden Dingen. Verändertes Auftreten und die Ausstrahlung der Kleidung. Eins meiner Lieblingssprichwörter kommt aus der Mongolei. “Man begegnet sich mit der Kleidung und verabschiedet sich mit der Seele.“ Mongolisches Sprichwort. Kleidung kann uns beim ersten Eindruck helfen, manchmal gibt sie uns sogar mehr Selbstvertrauen, doch dahinter sind wir einfach nur wir. Unser Selbst ist das, was zählt. Wenn man ein Arsch ist, ist man eben ein Arsch im Anzug oder in Jeans. Ich finde, Kleidung sollte Spaß machen. Ich probiere mich gerne aus, liebe es bunt und schräg, bequem und elegant. Je nach Stimmung. Witzigerweise müsste man denken, durch meine "lustigen" Angstanfälle, die mich manchmal zwicken, würde ich eher zu unauffälliger Kleidung tendieren. Wer die Angst kennt, weiß, was ich meine, für die anderen möchte ich es versuchen zu erklären. Ein Problem an Panikattacken oder Angstanfällen ist, das sie einem unangenehm sind. Muss man z. B. zu einem wichtigen Termin oder auch nur Einkaufen, kommen oft vorher die Was-wenn-Gedanken. Was, wenn ich im Laden, auf der Bank, im Büro einen Angstanfall bekomme? Was werden die Leute denken? Werden sie mich für verrückt halten? Diese und weitere Gedanken dieser Art führen dann meistens auch zur Panikattacke. Vorweg, wer sich mit der Angst nicht auskennt, der sieht bei seinem Gegenüber die Angst auch nicht. Ich hatte schon so viele Angstanfälle, auf Partys, Feiern, in der Schule, auf der Arbeit und die anderen haben es nicht gemerkt. Während einer Panikattacke ist man so aufgedreht, dass man das Gefühl hat, jeder müsste es sehen, doch die äußeren Veränderungen sind minimal, deswegen fallen sie den Wenigsten auf. Jetzt könnte man denken, dass man sich besonders angepasst kleidet, wenn man davor Angst hat, bei einer Panikattacke angestarrt zu werden. Bei mir ist das nicht so, ich habe festgestellt, ich fühle mich am wohlsten, wenn ich mich “ausgefallen“ kleide. Für den einen ist es ausgefallen, für den anderen langweilig, es kommt immer auf das Auge des Betrachters an. Auf den ersten Blick scheint das merkwürdig zu sein, aber eigentlich ist es ganz logisch. Wer auf meine Kleidung achtet, dem entgeht, wenn ich eine Panikattacke habe. Wer mich für merkwürdig wegen meiner Kleidung hält, der braucht mich nicht mehr für merkwürdig halten wegen meiner Angst. Die Angst macht einem ziemlich viel madig oder erschwert zumindest einige Dinge, deswegen ist es für mich wichtig, mich so zu kleiden oder zu schminken, wie ich es gerade will. Irgendwo muss man ja anfangen, seine Selbstbestimmung wieder zurückzugewinnen.
Ich wünsche euch einen fröhlich gekleideten Tag. Angela.