Aspartam - krebserregendes Gift oder gute Zuckeralternative?
Wer abnehmen und gesünder leben möchte lernt schnell, dass Zucker der Teufel ist. Viele leere Kalorien, ein Anstieg des Blutzuckerspiegels, eine erhöhte Fetteinlagerung, ein großes Suchtpotential und Kariesgefahr sind nur einige der negativen Seiten von Zucker. Für viele Menschen ist es jedoch schwer auf die Süße zu verzichten. Ein scheinbar guter Ausweg sind Süßungsmittel wie Aspartam oder Stevia. Sie haben deutlich weniger Kalorien und beeinflussen den Blutzuckerspiegel nicht. Es wird jedoch immer wieder hitzig diskutiert, ob sie tatsächlich gesünder sind. Häufig wird Aspartam sogar als Gift mit vielen Nebenwirkungen bezeichnet. Es wird gemutmaßt, dass Aspartam Krebs erregt und das Hungergefühl ankurbelt. Wir haben mal einen Blick auf das Süßungsmittel geworfen, das beispielsweise in Coca Cola Anwendung findet. Hier wirst du erfahren, ob Aspartam schädlich ist und welche gesunden Alternativen es gibt um Zucker zu vermeiden.
Was genau ist Aspartam eigentlich?
Aspartam ist auf der Inhaltsstoffangabe von Lebensmitteln üblicherweise unter der Bezeichnung E 951 zu finden. Der Süßstoff wird synthetisch hergestellt, ist sehr umstritten und wurde 1965 entdeckt. In Deutschland ist er seit 1990 zugelassen und wird seitdem in vielen süßen zuckerfreien Produkten verwendet. Es ist ein Trugschluss, dass Aspartam weniger Kalorien als Zucker hätte. Jedoch ist das Süßungsmittel deutlich süßer (etwa 200x), sodass eine deutlich geringere Dosis ausreicht um Getränke und Speisen zu süßen.
Diabetiker die Zucker meiden müssen können bedenkenlos zu Aspartam und anderen Süßungsmitteln greifen und so trotz ihrer Erkrankung zum süßen Genuss kommen. Meistens findet man es in Getränken, Backwaren, Süßigkeiten, Kaugummis und einigen industriell gefertigten Lebensmitteln.
Welche Aspartam Nebenwirkungen gibt es?
Die vermuteten Nebenwirkungen von Aspartam sind sehr vielseitig. Krebs, starker Hunger und Kopfschmerzen sind nur ein kleiner Auszug der langen Liste. Studien kommen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Jene die ein erhöhtes Krebsrisiko festgestellt haben wurden ausschließlich an Ratten durchgeführt und Experten bemängeln die verwendeten Datensätze und die Studienmethoden. Generell scheint es schwer zu sein in einem sehr von der Lobby geprägten Markt verlässliche Informationen zu finden.
Offiziell ist Aspartam in geringen Dosen unbedenklich und es können 40mg/kg Körpergewicht am Tag konsumiert werden. Die Food and Drug Administration stuft das Süßungsmittel als unbedenklich ein und auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit kommt zu einem ähnlichen Ergebnis.
Ich persönlich nehme kein Aspartam zu mir, da es gesündere Alternativen gibt.
Welche Alternativen können empfohlen werden?
Generell bin ich der Meinung, dass Zucker in jedem Fall vermieden werden soll, da es sich hierbei um ein sehr ungesundes Lebensmittel handelt. Wer Zucker durch Aspartam ersetzt, geht einen guten Schritt. Noch besser ist meiner Meinung jedoch der Griff zu Stevia. Das natürliche Süßungsmittel steht deutlich weniger in der Kritik und die bisher durchgeführten Studien zeichnen das Bild, dass es sich hier um eine gesunde Alternative handelt.
Abnehmen durch Verzicht auf Zucker?
Wer abnehmen möchte muss wissen, dass es nur einen Weg gibt das Ziel zu erreichen: Ein stetiges Kaloriendefizit. Nur wer dem Körper auf lange Sicht weniger Energie zuführt als verbraucht wird kann Gewicht verlieren. Auf Zucker zu verzichten ist ein wichtiger erster Schritt, jedoch werden dadurch nicht automatisch die Pfunde purzeln. Regelmäßige sportliche Aktivität und eine gesunde Wahl der Lebensmittel sind essentiell. Ernähre dich hauptsächlich von Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch, Eiern, Milchprodukten und Nüssen und melde dich in einem Sportverein an. Falls du lieber zu Hause Sport machst, kann ich dir meinen Mach dich krass Erfahrungsbericht empfehlen. Wahrscheinlich ist dieses Sportprogramm perfekt für dich geeignet.






