Astangu hiking trail, Tallinn, Estonia

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Astangu hiking trail, Tallinn, Estonia
Abschluss
So die 14 Tage in Tallinn sind morgen vorbei. Eine interessante und lehrreiche Zeit geht vorbei. Die Teilnehmer und die Teilnehmerin haben mit sehr großem Engagement und entsprechend sehr guten Beurteilungen in ihren Evaluationsgesprächen abgeschlossen. Da ist definitiv etwas sinnvolles passiert, alle nehmen Erfahrungen eines Auslandspraktikums mit und profitieren davon. So hat sich auch für die betreuenden Kräfte die Fahrt gelohnt. Wir sind stolz auf die Teilnehmer und haben auch etwas davon gehabt.
Ja..... und auch einen Elch haben wir gesehen !!!
:)
Weiter von Betreuer
Nachdem die letzten Tage die auszubildenden Praktikanten ihre Erfahrungen in Tallinn gesammelt in Worte gefasst haben, heute nochmal von mir ein Beitrag. Die Teilnehme im IT rund die Teilnehmerin, waren tatsächlich sehr gefordert und mit ihren Eindrücken sehr beschäftigt. So war es schon eine Herausforderung diese Eindrücke zu verarbeiten.
Aber diese wurden toll beschrieben. Meine Eindrücke ,ich denke auch die der anderen Mitarbeiterin, sind auch sehr vielfältig.
Wie ich schon vorher beschrieben habe, bietet Estland eine Breite von Entwicklungen, die in Tallinn selbst sehr weit fortgeschritten sind, super modern und urban, aber auf dem Land noch zurück hängt, vor allem in den noch immer russisch geprägten Gegenden. Hier begründet sich auch ein Problem der auch im Astangu beschriebenen Problematik. Obwohl das Land schon über dreißig Jahre die sowjetisch russische Okkupation überwunden hat, sind noch immer viele Menschen nicht der estnischen Sprache mächtig, da die russische Gemeinschaft unter sich blieb und auch die Kinder fatalerweise dort nicht herauskamen, da es noch russisch sprachige Schulen gab. Seit neustem nicht mehr , aber so müssen viele Jugendliche in der estnischen Sprache und Schrift ausgebildet werden, um überhaupt eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Dass es so lange dauerte, bis hier eine befriedigendere Lösung greift, hat wohl wahlpolitische Gründe, wurde uns gesagt.
Diese Problematik wurde uns in einem sehr interessanten Gespräch mit hiesigen Mitarbeitern nahegebracht. Weiterhin verstanden wir jetzt auch deutlich mehr von der Struktur und Ausrichtung der Einrichtung. Sie ist die einzige dieser Art in Estland und untersteht dem Wirtschaftsministerium. Eine Vollausbildung, die auf dem 1.ten Arbeitsmarkt anerkannt ist, wird z.Z. nur im IT angeboten, über drei Jahre. Ansonsten finden Berufsvorbereitungskurse über ein Jahr statt, die in der Küche , Bäckerei und Schreinerei, sowie Verkauf angeboten werden und nach einem festen Rhythmus stattfinden. Danach kann in diesen Bereichen eine Art Grundausbildung (Assistent) stattfinden, die zum einen befähigt auf dem Arbeitsmarkt eine minder qualifizierte Stelle zu finden, oder aber mit diesem Zertifikat eine entsprechende Ausbildung zu beginnen. Insgesamt sind die Ausbildungsangebote stark an den Bedarf der Wirtschaft angepasst, so werden beispielsweise keine Gärtner ausgebildet, da es hier dafür keinen Markt gibt. Die Arbeitsweise der Mitarbeiter*innen unterscheidet sich kaum von der unseren Im BBW. Es gibt ähnlich zusammengesetzte Teams, um eine individuelle Förderung der Teilnehmer*innen zu erreichen und ihre Interessen und Fähigkeiten zu erkennen . Auch hier ist für mich die sehr deutliche Ähnlichkeit, in den einzelnen nationalen Besonderheiten vielleicht leicht variierend, unserer europäischen Kultur erkennbar. Auch im so sehr wichtigem persönlichen Gespräch mit den Mitarbeitern*innen ergaben sich lustige und interessante Parallelen in lebenstechnischen Erfahrungen. Überall ähnliche Probleme, oder Denkweisen, die sich im Alltag wiederfinden. Für mich eine sehr wichtige und wahnsinnig interessante, immer wieder neu gemachte Erfahrung. Wir Menschen ticken in so mancher Weise sehr gleich.
Mittlerweile befinden wir uns bereits in der zweiten Woche unseres Aufenthaltes in Estland. Die Menschen, die wir im Astangu College kennengelernt haben, sind sehr freundlich, und die anfänglichen Schwierigkeiten im Hotel haben sich inzwischen seit ein paar Tagen wieder gelegt. Die Bilder in diesem Post sind nur ein Bruchteil dessen, wie die erste Woche soweit abgelaufen ist.
Im Laufe der ersten Woche haben die Auszubildenden des EuroBBWs im IT-Bereich jeweils ein Projekt mit einem Arduino begonnen, welches ein Mikrocontroller ist, welcher für kleinere Anwendungsgebiete genutzt werden kann, die nicht viel Rechenleistung benötigen. In meinem Fall ist dies eine Art Wecker. Ich musste mich zwar erstmal mehr mit dem Arduino im Allgemeinen beschäftigen, da ich mit dem physischen Aspekt des Verbindens von Komponenten, wie zum Beispiel Knöpfen, mit den verfügbaren Pins mit Hilfe von Kabeln noch nicht so vertraut war, aber trotz den zu Beginn noch mangelnden Kenntnissen habe ich es bis zum Ende der Woche geschafft, dass man bei meinem Wecker die Uhrzeit und das Datum umstellen konnte. Auch wenn theoretisch auch eine Zeit für einen Wecker eingebaut war, bei welchem auch ein Geräusch ertönt bis ein Knopf gedrückt wird, hatte ich in der ersten Woche noch keine Zeit dafür einzubauen, dass man die Zeit des Alarms über Knöpfe umstellen kann.
Am Wochenende waren wir unter anderem auf einem Wanderpfad unterwegs, wo wir eventuell erst recht spät bemerkt hatten, dass wir eben nicht im Kreis gelaufen sind, und haben an einem anderen Tag ein japanisches Restaurant mit äußerst leckeren Gerichten und Getränken besucht.
Am Montag habe ich die manuellen Einstellungen für den Wecker eingerichtet und zwei von anderen Usern online zur Verfügung gestellten Lieder für den Alarm eingebaut. Somit fehlt eigentlich nur noch, dass man auch Per Knopfdruck zwischen diesen wechseln kann, wofür ich am Montag allerdings nicht mehr die Zeit hatte. Somit konnte ich dies erst am Folgetag einbauen, und habe zudem vier weitere Klingeltöne eingefügt.
In der Zwischenzeit hat unsere HW-lerin folgende Erfahrungen gemacht:
In der Küche des Astangu ist es sehr angenehm, da man hier wirklich seinen eigenen Arbeitsplatz mit allem grundlegend wichtigem hat. In der Küche und auch in der Backstube lernt man vieles leckeres zu kochen und zu backen. Meistens sind es eher klassisch estnische Speisen, wie zum Beispiel Käseschnecken, Jubiläumsbrot, aber auch Brotsuppe und Eintöpfe, die man herstellen und probieren darf.
Zudem möchte ein weiterer IT-ler über sein im Astangu geführtes Projekt und seine Erfahrungen hier berichten:
Im Verlauf der letzten paar Tage, die ich im Astangu verbracht habe, habe ich zuerst die kuriose digitale Welt in Estland erkundet, im Zuge dessen uns die verschiedenen stadlichen Systeme zur Verwaltung gezeigt wurden.
Daraufhin fing ich ein Projekt an, bei dem ich mit einem Arduino ein kleines Schloss gebaut habe, das mit einem RFID-Chip entsperrt wird.
Dies habe ich in 3 Abschnitte aufgeteilt:
1. Ich habe ein Programm geschrieben, mit dem ich die verschiedenen Blöcke eines RFID-Chip überschreiben kann.
2. Anschließend habe ich ein Programm erstellt, das die Inhalte ausliest. Desweiteren diente dieses Programm dazu zu entdecken, wie man die Werte in einem Block zu einem String formieren kann.
3. Der letzte Teil war die Implementierung des Schlosses.
Kontakt im Praktikum und Internat.
Nun ist Donnerstag und die ersten Eindrücke können allmählich verarbeitet werden. Von den Teilnehmern am Praktikum kann mit Sicherheit festgehalten werden, dass sie voll integriert in der IT und der Küche mitlernen und sich so auch wertgeschätzt fühlen. Die Begleitpersonen sind, wenn sie nicht mit gerade mit orgatechnischen Misslichkeiten bzgl. des Hotels beschäftigt sind , ebenfalls komplett eingebunden. Den Problemen mit dem Hotel sollte am besten nicht so viel Raum gegeben werden, da sie sonst nur den Gesamteindruck unnötig stören. Aber erwähnt seien sie trotzdem.
Die Teilnehmer bekommen sehr viel Input im Praktikum und diese werden hier auch noch genauer beschreiben, insbesondere worin für sie der Gewinn in diesem Praktikum liegt. Gestern gab es im Internat einen super freundlichen Empfang zu einem gemeinsamen Abend mit Vorstellungen und Gespräch. Hier fiel einmal mehr auf, wie einfach doch Völkerverständigung ist und einzig die Sprachbarrieren kleine Probleme bereiten. Aber grundsätzlich "ticken " wir doch alle sehr ähnlich und Unterschiede sind nicht in der Herkunft, sondern in den Persönlichkeiten der Menschen begründet.
Unsere Reise nach Estland / Tallinn verlief erfolgreich. Die beiden Flüge waren sehr angenehm und unser Hotel haben wir schnell gefunden :), allerdings gab es dort einige Verständnisprobleme. Am Ankunftstag waren wir sogar noch in 'nem sehr leckeren Restaurant essen, Bilder dazu und dem Hotel gibt es bald!
Und weiter geht es mit den ersten Eindrücken aus Estland. Warum sollte es anders sein , auch im durchdigitalisiertem Tallinn gab es oben erwähnte Probleme beim Einchecken.....aber letztlich Montag Abend dann doch geklärt. Und niemand musste auf der Straße schlafen:). Die ersten Eindrücke vom wunderschönen Tallinn mussten wir am Sonntag leider etwas durchnässt erfahren. Trotz allem empfanden wir die Altstadt als beeindruckend, absolut original in der Bausubstanz, wiederhergestellt oder auch einfach nur Erhalten. So sieht man auch im gesamten Tallinn alte Bausubstanz in Form von Holzhäusern alter estnischer Bauart, sowjetischen Hochhaus- Bausünden und supermodernen Neubauten, sowie Umbauten alter Lagerhäuser. Dies alles im überraschendem Wechsel.
Erste Eindrücke des estnischen Selbstverständnis ihre Unabhängigkeit, sowie ihre Orientierung nach Europa, wurde uns im Cyber Defence zuteil. Die Wehrhaftigkeit eines durch die sowjetische Okkupation gebeutelten Volkes , spiegelt sich hier in der sehr selbstverständlichen und klaren Form der Abwehr möglicher zukünftiger Angriffe durch Russland wieder: nicht militaristisch säbelrasselnd, aber doch realistisch und vorbereitet, mit gesundem Nationalbewusstsein.
Der Empfang im Astangu Rehazentrum war super nett und freundlich. Der Eindruck verfestigt sich , dass die Esten eine natürliche gastfreundliche Nation sind.
Erster Austausch nach Estland!
Nachdem im Frühjahr eine Gruppe von Azubis des Astangu College aus Tallinn bei uns zu Besuch waren, reisen Anfang November vier Azubis der Fachinformatik und Hauswirtschaft mit Mitteln aus Erasmus+ nach Tallinn zum Gegenbesuch. Hier könnt Ihr ihre Erlebnisse verfolgen!
EOKL arvamus Sillamäe muinsuskaitseala kaitsekorra kehtestamise osas
EOKL arvamus Sillamäe muinsuskaitseala kaitsekorra kehtestamise osas
Arhitektuuripärandist kuulub lõviosa (80%) eraisikutele. Ehitismälestistest kodude omanikke on kokku ligikaudu 105 000 inimest, keda osaliselt esindab Eesti Omanike Keskliit. Omanike Keskliit osaleb Paide muinsuskaitseala töörühmas, kuid lisaks jälgime kõikide muinsuskaitsealade kaitsekordade menetlusi. Vaid kahel muinsuskaitsealal ongi omanike või kohaliku kogukonna esindaja(d) vahetult töörühma…
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