40 Jahre #Gorleben – Schreib uns Deinen Gorleben-Moment
.ausgestrahlt-Newsletter 24. November 2016 es schreibt: Jochen Stay
Lesen, handeln und weiterschicken!
Liebe Mitstreiter,
im nächsten Jahr wird der Streit um Gorleben 40 Jahre alt. Der Standort wurde im Februar 1977 benannt. Und die Auseinandersetzung ist noch lange nicht beendet. Für unzählige aktive Menschen ist Gorleben Teil ihrer politischen Biographie, viele haben im Wendland prägende Erfahrungen gemacht. .ausgestrahlt möchte wissen: Was war Dein Gorleben-Moment? Schreib uns von einem Ereignis, einem Erlebnis, dass Dir besonders in Erinnerung geblieben ist, besonders kurios, besonders ermutigend, besonders typisch. .ausgestrahlt wird eine Auswahl veröffentlichen. Deshalb fasse Dich bitte möglichst kurz, unter 1.000 Zeichen Text. Schicke Deinen Gorleben-Moment unter dem Betreff „Gorleben“ an [email protected]
Und für alle, die noch nie in Gorleben waren: Freut Euch auf all die spannenden, ergreifenden oder kuriosen kleinen Gorleben-Geschichten.
Weitere aktuelle Informationen in diesem Newsletter: 1. Die SPD und die Brennelemente-Steuer 2. Bericht eines „Zufallsbürgers“ 3. Hilf der Schweiz beim Abschalten! 4. Drei kurze .ausgestrahlt-Hinweise: Geschenke, Verlosung, Praktikum
Herzliche Grüße
Jochen Stay und das ganze .ausgestrahlt-Team
1. Die SPD und die Brennelemente-Steuer “Die vielen Briefe, die ich zu diesem Thema von Menschen aus meinem Wahlkreis erhalten habe, bestärken mich in meiner Erwartung, dass die Union ihre Blockadehaltung aufgibt und wir eine gemeinsame Initiative der Koalitionsfraktionen zur Verlängerung der Kernbrennstoffsteuer starten. Das sind wir kommenden Generationen schuldig.” So die SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann.
Auszug aus den „Impulsen der Programmkommission“ der SPD für das Wahlprogramm 2017: „Es ist unsere gemeinsame Verantwortung, mit der Hinterlassenschaft der Atomkraft verantwortungsvoll umzugehen. Das schließt die Betreiber der Atomkraftwerke mit ein, die damit jahrzehntelang Geld verdient haben. Die Kernbrennstoffsteuer ist auch in Zukunft ein unverzichtbarer Beitrag für die Wettbewerbsgleichheit zwischen den Energieträgern.“
Das klingt ja alles wunderbar, aber entscheidend ist, ob daraus wirklich eine Gesetzesänderung wird. Mal sehen, wie durchsetzungsstark die SPD ist …
2. Bericht eines „Zufallsbürgers“ Derzeit wird das „Nationale Begleitgremium“ gebildet, eine Gruppe von vorerst neun Personen, die den Suchprozess für ein langfristiges Atommüll-Lager kontrollieren sollen, ohne dass bisher klar ist, welche Rechte sie dabei eigentlich haben. Drei der neun wurden per Zufall ermittelt - wobei eigentlich eine größere Gruppe ausgelost wurde, die dann in einem zweistufigen Wahlverfahren die drei Gremienmitglieder bestimmt hat. Wie das genau vor sich ging, beschreibt ein „Zufallsbürger“ im .ausgestrahlt-Blog.
3. Hilf der Schweiz beim Abschalten! In der Schweiz wird am Sonntag über die Atomenergie abgestimmt. Die Initiative „Ja zum geordneten Atomausstieg“ fordert das Bau- und Betriebsverbot für neue AKW und maximale Laufzeiten von 45 Jahren für bestehende AKW. Wenn es die Sicherheit verlangt, müssen Reaktoren auch schon früher abgeschaltet werden. 45 Jahre würde bedeuten, dass drei der fünf Schweizer Atomkraftwerke 2017 vom Netz gingen, die beiden restlichen spätestens 2024 und 2029. Natürlich wäre es besser, wenn die Schweiz sofort alle AKW abschaltet. Trotzdem wäre eine Mehrheit bei der Volksabstimmung ein Schritt in die richtige Richtung. Die letzten Umfragen sind knapp. Wenn Du also Menschen in der Schweiz kennst, die nicht sowieso schon überzeugte AtomkraftgegnerInnen sind, dann fordere sie jetzt auf, sich an der Abstimmung zu beteiligen und mit „Ja“ zu stimmen. Hier gibt es mehr Infos.
4. Drei kurze .ausgestrahlt-Hinweise: Geschenke, Verlosung, Praktikum Nur noch ein Monat bis Weihnachten. Sinnvolle Anti-Atom-Geschenke gibt es hier.
Noch bis Ende des Jahres können neue Förderinnen und Förderer bei einer Verlosung spannende Preise gewinnen. Seit dem Start der Aktion sind bereits 95 neue regelmäßige UnterstützerInnen dazugekommen, so dass .ausgestrahlt derzeit von 3.232 Menschen gefördert wird – so viele wie noch nie. Danke an alle, die uns fördern. Wenn Du möchtest, kannst auch Du dazu gehören.
.ausgestrahlt sucht tatkräftige Unterstützung: eine/n PraktikantIn für drei Monate ab Mitte Dezember, der/die Lust hat, im .ausgestrahlt-Büro mit anzupacken und bei unseren Kampagnen mitzumachen. Nähere Infos hier.
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.ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation. Wir unterstützen AtomkraftgegnerInnen, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen. Mit diesem Newsletter informieren wir über Kampagnen, Aktionen und politische Entwicklungen.
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