"Eine kleine B-Seite die wartete, dass man sie befreite.
Sie wollte 'raus aus der Anonymität, sie wollte
im Radio laufen von früh bis spät."
Jan Delay / B-Seite

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"Eine kleine B-Seite die wartete, dass man sie befreite.
Sie wollte 'raus aus der Anonymität, sie wollte
im Radio laufen von früh bis spät."
Jan Delay / B-Seite
steal art: b-Seite Festival 2016 Performance of Lucas Gutierrez
B-Seite
Eine B-Seite ist ein Musikstück, das zusätzlich zum Hauptstück auf einer Single enthalten ist. Sie dient, ähnlich wie Bonustracks auf Alben, in erster Linie dazu, den Kaufanreiz der jeweiligen Single zu fördern.
Geschichte
Ursprünglich stammt der Begriff aus der Zeit, als alle Singles als zweiseitige Schallplatten veröffentlicht wurden. Auf der A-Seite befand sich das Hauptstück, auf der…
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Bela Ja, Farin? Ach Bela Ja, Farin ja! Rod Ja, Farin und Bela Ach Rod(Rod) Ach, Ich? Ja, du! Bela, Rod Rod, Farin Farin und Bela Ja, Rod? Ach ihr und, Farin? Rod, Rod, Rod und Ich? Bela (ah) ja Rod Rod Oh Farin farin Bela farin und Farein Rod Ja Bela Farin Bela, Rod Farin Bela Bela? Ach Bela Rod? Nene, Bela doch, doch Rod Mensch Farin Mensch Rod Menschen, Farin Bela Rod Wir wir wir wir wir Wir Bela Rod ach Farin, oh Farin oh rod oh rod
Con Sangre
In Fight Club wird behauptet, man könne einen halben Liter Blut schlucken, ohne dass einem dabei schlecht wird. Aber braucht man dafür nicht Übung? Vielleicht sollte man erstmal klein anfangen, so mit 2-3 Tropfen, und sich langsam steigern, bis man das Zeug flaschenweise verkraftet. Dumm nur, dass mir für ein intensives Training die Zeit fehlt, schließlich läuft genau jetzt unsagbar viel Blut in meinem Mund zusammen. Wäre ich gerade zuhause, müsste ich mir über sowas gar keine Gedanken machen. Da hätte ich dann die Wahl zwischen Waschbecken, Salatschüssel, Dusche, Spüle oder Toilette um ungestört alles auszuspucken. Aber hier, direkt an der Landwehr, bei bestem Wetter und ausgerechnet zur Feierabendzeit, fällt es mir nicht leicht eine Lösung für mein Problem zu finden, die möglichst wenig Aufmerksamkeit erregt. Wenn ich schlucke, und alles geht gut, bekommt niemand etwas mit. Alle hier könnten entspannt nachhause fahren und das Verstörendste, was die Leute heute noch sehen würden, wäre einer der Morde in den zahllosen Krimiserien der Prime Time. Wenn ich das Blut allerdings vor mir auf die Straße spucke, verdirbt das Einigen hier bestimmt gehörig den Appetit. Noch schlimmer wäre nur, zu schlucken, es nicht zu vertragen und einen dicken Strahl Blut und Pizza auf den Gehweg zu kotzen. Pizza con Sangre. Gleich ist mein Mund so voll, dass ich Hamsterbacken machen muss. Spätestens dann ist es mit meiner Unauffälligkeit sowieso vorbei, es wird also Zeit mich zu entscheiden: schlucken oder spucken?
"Nimm dir bitte den Nachtzug und schlaf' keinen Moment,
Alles mit dem Gefühl, dass dich niemand kennt."
Das bisschen Fluchen
Das Gute ist, dass ich dank meiner buddhistischen Weltanschauung, meinen regelmäßigen Meditationssitzungen und nicht zuletzt auch meinen Hippiegenen so ein entspannter Typ bin. Niemals würde ich auf die Idee kommen irgendwelche elektronischen Geräte aufs Übelste zu beschimpfen, nur weil sie ihre Aufgabe nicht sofort und exakt so wie ich es mir vorstelle erfüllen. Und sollte mir dann ausnahmsweise doch mal die Hutschnur hoch gehen, wäre ich immer noch besonnen genug die Flutwelle der Schimpfworte nur gegen den eigentlichen Übeltäter zu richten. Freunde, Haustiere und unbeteiligte Passanten wären vor meinem verbalen Zorn absolut sicher. Ironischerweise verabschiedet sich mein Laptop, während ich die erste Version dieses Textes schreibe und die Urfassung ist unwiederbringlich verloren. Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis meine Nachbarn klingeln und mich bitten etwas leiser zu sein, sie würden sich etwas schwertun damit ihren Kindern zu erklären, was ein verfickter Hurensohn ist.
und weil Weihnachten so schön ist, fängt's jetzt schon im Sommer an, das man in jedem verschissenen Supermarkt Weihnachtslieder hören kann. Und wenn ich früher nicht an Selbstmord dachte, jetzt ist es soweit - leben wir nicht in einer herrlichen Zeit?!
die ärzte 'aus dem Tagebuch eines Amokläufers'