Wer Geld liebt, wird dessen nicht satt Wer Geld liebt, wird des Geldes nicht satt, und wer den Reichtum liebt, nicht des Ertrages. Auch das ist Nichtigkeit.

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Italiens Bankenkrise: Lunte am Pulverfass EU
Während die internationale Öffentlichkeit wie gebannt auf den Brexit und seine Folgen starrte, haben sich in der vergangenen Woche anlässlich der italienischen Bankenkrise hinter den Kulissen der EU dramatische Vorgänge abgespielt. http://bit.ly/29ytN0X
BANIF am Abgrund: Neue Bankenpleite in Portugal?
Contra-Mag.: Die Banken haben Portugal, wie auch den Rest der Welt, in eine Krise gestürzt. 2010 haben die Banken BPN und BPP Portugal in die Eurokrise gerissen. 2014 kam die BES und das dazugehörige Imperium hinzu. Jetzt fällt auch noch die BANIF. Von Rui Filipe Gutschmidt Die Banco Internacional de Funchal (BANIF) ist eine private Bank ... http://dlvr.it/D3L8PR
Notenbanken kaufen heimlich Aktien für 29 Billionen Dollar!
Notenbanken kaufen heimlich Aktien für 29 Billionen Dollar!
Notenbanken kaufen heimlich Aktien für 29 Billionen Dollar!
Während die Aussichten für das weltweite BIP-Wachstum nach wie vor keine Euphorie zulassen, stiegen die Aktienindizes vieler Länder auf neue Rekordwerte. Allein der DAX erobert zur Stunde wieder die Marke von 10.000 Punkten. Lange ging in den Handelsabteilungen das Gerücht um, dass massive Käufe einiger Großinvestoren hinter den Anstiegen…
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50% Haircut bei Bank of Cyprus?
Für die Sparer, die mehr als 100.000 Euro auf dem Konto hatten (und für diesen Über-100.000-Euro-Teil). (Städte, Gemeinden, Sozialkassen, etc. bekommen übrigens eine Ausnahme).
Dass 37,5% weg sind, war bekannt. Darüber hinaus gibt es einen Sicherheitspuffer von 22,5%, der für 6 Monate eingefroren wird. Sollte weiteres Geld zur Rettung des zyprischen Bankensystems notwendig werden, wird dieser Puffer verwendet. Erste Berechnungen schätzen jetzt, dass 50% des Puffers benötigt wird.
Das ist überraschend viel, insbesondere weil die Bank of Cyprus die Bank ist, der die Politiker das Überleben zutrauen. Sie wird bekanntlich mit dem guten Teil der LAIKI Bank zusammengelegt.
Der Haircut beim schlechten Teil der LAIKI Bank, wo die Guthaben oberhalb von 100.000 Euro landen, die Kunden dort haben, wird dann wohl noch um einiges höher ausfallen.
Medienbericht: Verlieren Konteninhaber bei der Bank of Cyprus 50 Prozent? - Zypern - FAZ
Flassbeck zu Zypern: Wo bleibt der Sozialplan?
Wenn ein großer Automobil-, Handy- oder Stahlhersteller die Schotten dicht macht, wird abgefunden, umgeschult, werden Auffanggesellschaften gegründet, etc. pp. Kurz: Man versucht die Ex-Angestellten (und die Region) nicht in ein schwarzes Loch fallen zu lassen.
Das ist einer der großen Gründe, warum die Marktwirtschaft und im Speziellen die Marktbereinigungskräfte (ergo der Marktaustritt vom Großteil der Bevölkerung akzeptiert wird. Man sieht ein, dass Pleiten sein müssen, aber gleichzeitig würde die Gesellschaft ein Hire and Fire wie in den USA ablehnen.
Wenn man sich jetzt aber die Rosskur in Griechenland oder Zypern anschaut, fragt man sich, wo ähnliche Programme dort bleiben. Wo ist das Abfedern der Rosskur? Wo sind die Zukunftsaussichten? Wo ist die Vision?
Jeder, der halbwegs durchschaut, was passiert ist, weiß, dass man dem Land seine Existenzgrundlage über Nacht geraubt hat, ohne etwas anderes an dessen Stelle zu setzen. Jeder weiß, dass Massenarbeitslosigkeit, Auswanderung und ein jahrelanger Zerfall die Folge sein werden. Wenn man dieses Vorgehen den vergleichsweise ausgefeilten Aktionen von Übergangsfristen, Abfindungsgeldern, sozial verträglichen Entlassungsplänen, Auffanggesellschaften und öffentlicher Regionalförderung gegenüberstellt, die hierzulande unternommen werden, wenn nur ein einziger großer Arbeitgeber die Segel streicht, wird offensichtlich, was den Zyprern zugemutet wird.
Der Fall Zypern oder die Folgen der kollektiven Ignoranz | Flassbeck Economics
Zum Verlust des Geschäftsmodells siehe auch
Die wunderbare Welt der Wirtschaft!: Wie tief wird die Rezession in Zypern?
Ganz nebenbei ist es ein Plädoyer Flassbecks für Bankenrettungen, ein Punkt, der einigen Lesern nicht schmecken wird (den ich aber trotzdem für richtig halte ...).
WSJ: Britische Banken brauchen 29,5 Mrd. € bis Ende 2013
Das berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf die englische Zentralbank. Das ist aber nur die halbe Wahrheit (und zwar ziemlich genau), denn das gesamte Loch in den Bankbilanzen der britischen Großbanken schätzt die Bank Of England auf 50 Mrd. Pfund (oder etwa 59 Mrd. Euro).
Etwa 30 Mrd. Pfund gehen auf ausfallende Kredite bei britischen Gewerbeimmobilien und andere Kreditausfälle in Südeuropa zurück. Etwa 10 Mrd. auf Strafen der diversen kriminellen Geschichten, denen man bei Banken anscheinend gerne nachgeht (Stichwort: LIBOR). Weitere 12 Mrd. Pfund werden nötig, weil sich die Risikobewertung einiger Assets verschlechtert hat (sprich es wird ein höheres Risiko angenommen, was mehr Eigenkapital nach sich zieht).
Die RBOS soll den höchsten Kapitalbedarf haben, aber da wird es kein Problem sein, einen Aktienkäufer zu finden. Es wird der gleiche sein, der in den letzten Jahren bereits 81% der Aktien gekauft hat: der britische Staat ...
U.K. Banks Facing Capital Shortfall - WSJ.com