Noch mehr Maskenwahnsinn! YAAY! Wie auch schon die letzte Tuchmaske, war auch diese hier ein Geschenk meiner lieben Freundin. Der Name “Be a Tiger” sagt ja schon alles was man über die Maske wissen muss.
Mit dem Print auf dem Tuch, sieht man nicht aus wie ein Zombie und erschreckt sich regelmäßig im Spiegel. In diesem Falle erschreckt man sich höchstens über den Tiger, aber das ist schon okay 🙂
Be a Tiger – Roar
Diesmal ist Balea der Übeltäter. Auf der Homepage habe ich daher mal die offizielle Beschreibung der Be a Tiger Maske für euch rausgesucht:
It’s Tiger time: Entdecke deine wilde Seite. Erfrischende Pflege und verwöhnende Entspannung: Balea Tuchmaske mit Be a Tiger mit Granatapfel-Extrakt und Hyaluron versorgt die Haut intensiv mit Feuchtigkeit. Die innovative Tuchmaske mit stylischem Tiger-Print schmiegt sich sanft an die Haut an und sorgt so für eine ideale Wirkstoffaufnahme. Für ein erfrischtes Aussehen. Hautverträglichkeit dermatologisch bestätigt.
Anwendung: Tuchmaske entnehmen und auf das gereinigte Gesicht auflegen. 10-20 Minuten einwirken lassen und Maske abnehmen. Verbleibende Rückstände sanft einmassieren.
Preis: 1,95 € Vegan
Bei Granatapfel bin ich ja immer sofort am Start. Dazu noch Feuchtigkeitslastig – immer sehr gut wenn ich grade wieder ne Schminksession hinter mir habe und danach meine Haut von den ganzen Reinigungsmittelchen angegriffen aus ausgetrocknet ist.
It’s Tiger time
Nachdem das Versprechen nun schon mal für gut befunden wurde, nehm ich die Be a Tiger Maske mal genauer unter die Lupe.
Wie auch die letzte Maske, ist diese Tuchmaske nett zusammengefaltet in der Verpackung. Wie man auf dem zweiten Foto schon erkennen kann, ist die Maske sehr, sehr feucht. Am unteren Rand der Maske, bildet sich schon ein Tropfen.
Die Stirn der Be a Tiger Maske ist für mich wieder zu hoch und geht ein gutes Stück in den Ansatz rein. Nicht weiter schlimm – Haare freuen sich auch über nen kleinen Feuchtigkeitsboost. Aber auch der Rest ist für mein kleines Gesichtchen wieder zu groß. Gut zu sehen auch an der Nasenpartie.
You’re gonna hear me ROOAAAR!!
Nachdem ich die Maske aufgelegt und halbwegs zurecht gezupft habe, ging es an die Einwirkzeit. Diesmal hab ich die 20 Minuten wirklich absolut nichts gemacht. Bei Crememasken lauf ich ja gern rum und mach Haushaltsgedöns.
Letztes mal hatte ich versucht dabei Serien zu gucken – auch eher mit minder gutem Erfolg. Ganz brav hab ich mich auf die Couch gelegt und die Augen fast zugemacht – natürlich wieder das Handy in der Hand und rumgedaddelt.
Da es mir diesmal wirklich ein Anliegen war, nicht zu sitzen oder irgendwas zu tun was sich Schwerkraft bedingt auf die Haltbarkeit der Maske auswirkt, fielen mir die 20 Minuten Nichts-tun recht schwer. Kannste nicht ma ne Serie gucken. Gnaaargh.
Fur Real – I ain’t a Lion!
Wärend des Tragens musste ich dennoch öfter mal durch Gesicht – nicht weil die Maske verrutscht ist, sondern weil die Flüssigkeit abhauen wollte. Drum musste ich sie immer mal wieder einfangen und auf der Tuchmaske verteilen.
Nachdem die Zeit dann abgelaufen war, konnt ich’s auch kaum abwarten die Maske endlich runter zu nehmen. Natürlich auch weil ich weiter Serien gucken wollte, aber hauptsächlich weil mir der Feuchtigkeitsgrade der Be a Tiger Maske ein wenig zu heavy war.
Direkt nach dem Abnehmen, hab ich die Be a Tiger Maske zusammengefaltet und hab die Reste die in der Maske zurück blieben, in die Haut einmassiert. Da hier im Tuch noch so wahnsinnig viel Flüssigkeit geblieben ist, hat sich das diesmal wirklich sehr gelohnt.
Noch mal zur Veranschaulichung, ein Fotos wie meine Finger aussahen, nachdem ich mit der Maske durchs Gesicht bin.
Der letzte Schritt in meiner Maskenroutine ist auch hier wieder, die Reste der Reste – dafuq!? – normal mit den Händen verteilen und weiter in die Haut einarbeiten.
Der Vergleich
Auch hier hab ich wieder einen Vorher Nachher Vergleich für euch. Das linke Bild habe ich vor der Be a Tiger Maske aufgenommen, das rechte Bild, danach.
Man sieht hier wieder gut, dass im Gesicht mehr Farbe ist als Vorher. Und wie schon bei der letzten Maske, kann es auch einfach vom einmassieren in die Haut kommen. Hierdurch wird die Durchblutung angeregt. Das Feeling ist aber sehr angenehm und sanft. Man spürt den Feuchtigkeitsboots leicht. Nicht ganz so stark wie bei der SUGO Maske.
Inhaltsstoffe
Bevor ich hier zum Fazit komme, schmeiß ich die Inhaltsstoffe noch mal durch Codecheck. Bei der Balea Maske habe ich nicht so viele Vorurteile, wie bei der Korea Maske, aber sie ist recht günstig, von daher erwarte ich mal keine Wunder.
Aqua, Glycerin, Propanediol, Hydroxyethyl Urea, 1, 2-Hexanediol, Trehalose,Hydroxyethylcellulose, Hydroxyacetophenone,Niacinamide, Hydroxylated Lecithin, Allantoin,Panthenol, Dipotassium Glycyrrhizate,Phenoxyethanol, Polyacrylic Acid, Glycine Soja Seed Extract, Punica Granatum Fruit Extract, Sodium Hydroxide, Sodium Hyaluronate, Butylene Glycol, Parfum
Polyacrylic Acid
bedenklich Funktion: Erhöht oder verringert die Viskosität kosmetischer Mittel. Sorgt für Kohäsion in kosmetischen Mitteln. Bildet beim Auftragen einen zusammenhängenden Film auf Haut, Haar oder Nägeln. Unterstützt die Emulsionsbildung und verbessert die Emulsionsbeständigkeit und -haltbarkeit. Problematik: Polymer (meistens synthetisch erzeugt oder verändert). Mögliches Gesundheitsrisiko durch Verunreinigungen.
Tatsächlich haben wir nur einen bedenklichen Inhaltsstoff. Irgendwie hab ich noch mit irgendwas Palmöligem gerechnet. Ist ja bei Balea nicht allzu selten. Aber anscheinend mecker ich ihnen zu viel darüber – ich red mir einfach ein, es liegt nur an mir allein! 😀 Insgesamt aber ein fast sauberes Ergebnis im Inhaltsstoffcheck für die Be a Tiger Maske. Leider kommen hier die Granatapfelinhalte wieder sehr weit hinten in der Liste, was ich wirklich sehr schade finde.
Fazit
Ich finde die Maske wirklich super. Für den kleinen Preis und den absoluten Eyecatcher beim alltäglichen Maskenwahn, hab ich ehrlich gesagt, nicht allzu viel erwartet.
Leicht genervt war ich von viel zu viel Flüssigkeit, die das Tragegefühl sehr negativ beeinflusst hat. Das hätte ruhig weniger sein dürfen. Positiv überrascht war ich von den Inhaltsstoffen – also fast. Der Granatapfelpunkt ärgert mich ein wenig, aber auf der anderen Seite ist es keine Granatapfelmaske, da ja nur so nebenbei damit geworben wird, von daher ist es okay für mich. Durchaus postiv ist das Feeling der Haut nach der Maske. Total sanft und frisch und genau das Richtige nach einem Make Up Spinntag.
Kennt ihr die Be a Tiger Maske von Balea? Gibt es noch andere spaßige Tuchmasken mit Aufdruck, die ich unbedingt testen muss?
Bei der nächsten Tuchmaske, werd ich übrigens mal versuchen die Maske zu halbieren, damit sie besser in mein Zwergengesicht passt. Den Tipp hab ich von der lieben Wiebke von wiebkeblogt bekommen. Danke dafür schon mal 🙂
[Review] Balea Tuchmaske – Be a Tiger Noch mehr Maskenwahnsinn! YAAY! Wie auch schon die letzte Tuchmaske, war auch diese hier ein Geschenk meiner lieben Freundin.















