Der Gedanke an Glück ohne Macht ist unerträglich, weil er überhaupt erst Glück wäre
Adorno
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Der Gedanke an Glück ohne Macht ist unerträglich, weil er überhaupt erst Glück wäre
Adorno
Befreundete Salatgesellschaft
Alternative zur befreiten Gesellschaft?
Wenn sich auch sonst wenig über sie sagen lässt, die freie Menschheit wäre mit Sicherheit eine, in der jeder glücklich schlafen kann.
Magnus Klaue, "Der Tag wird kommen", Jungle World 20/2011
Camus & Adorno
Céleste: "Neunhunderttausend Francs hat er gehabt... Ah, wenn ich das gewesen wäre!"
Emmanuel: "Was würdest du tun?"
Céleste: "Ich würde mir eine kleine Hütte kaufen, mir ein bisschen Vogelleim auf den Nabel schmieren und eine Fahne draufsetzen. Und dann würde ich warten und sehen, von welcher Seite der Wind kommt."
Aus: Albert Camus, Der glückliche Tod.
Reminds me of Adorno´s Vorsichtigkeit und Eleganz, die ebenso unvermeidliche wie illegitime Frage nach dem Ziel einer befreiten Gesellschaft anzugehen, nämlich erstens, nur das gröbste zu formulieren ("daß keiner mehr hungern soll") und zweitens der blinden, weil instrumentellen Vernunft das Eingedenken der Natur im Subjekt entgegen zu halten ("Rien faire comme une bête, auf dem Wasser liegen und friedlich in den Himmel schauen, »sein«, sonst nichts, ohne alle weitere Bestimmung und Erfüllung").