Oxytocin
Oxytocin wird oft als Bindungs- oder Liebeshormon bezeichent. Besonders für die Mutter-Kind-Beziehung ist es von zentraler Bedeutung*. Wird es ausgeschüttet, verringert es sowohl den Blutdruck als auch den Kortisolspiegel und wirkt daher beruhigend.
Auch bei der Vertrauensbildung nimmt Oxytocin eine Schlüsselrolle ein. Experimente des Verhaltensökonomen Prof. Dr. Michael Kosfeld zeigen, dass Versuchpersonen, die Oxytocin verabreicht bekommen, Fremden in spieltheoretischen Situationen eher vertrauen als es Versuchspersonen einer Kontrollgruppe tun.
*Übrigens ist es Oxytocin, das die Wehen der werdenden Mutter einleitet. Darüber hinaus regelt die Oxytocin-Konzentration auch den Milchfluss beim Stillen des Kindes.













