Ich denke zu viel und fühle zu viel.
Ich stehe zwischen dem, was war, und dem, was noch kommen könnte,
und manchmal verliere ich mich genau dazwischen.
Mein Kopf sucht Antworten, mein Herz sucht Ruhe
und beides fällt mir gerade schwer zu finden.

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Ich denke zu viel und fühle zu viel.
Ich stehe zwischen dem, was war, und dem, was noch kommen könnte,
und manchmal verliere ich mich genau dazwischen.
Mein Kopf sucht Antworten, mein Herz sucht Ruhe
und beides fällt mir gerade schwer zu finden.
Du willst sinken, nicht ankommen. Deine Angst hält dich unter Wasser.
Ich kann nicht bis zum Grund mit dir. Entweder wir tauchen gemeinsam auf oder ich lasse dich zurück…
Ein inneres Kind ruft immer wieder nach Fürsorge, nach Schutz, nach Geborgenheit. Dieser Ruf ist laut in der Stille der Nacht, und doch bleibt er unbeantwortet. Die Leere, die durch das Fehlen dieser Nähe entstanden ist, wird in solchen Momenten besonders spürbar, und die Seele fühlt sich kleiner und verletzlicher als je zuvor.
Dein Körper so ästhetisch, unsere Bindung so magnetisch
Mein Type - Vayne
Ein Partner, der bereit ist, sich mit dir auseinanderzusetzen, für den ist das nicht zu viel. Wenn es zu viel ist, sagt er 'Du, ich verstehe das, dass du das brauchst, ich kann bloß gerade nicht, weil...' und dann ist das völlig in Ordnung. Du musst dich den Leuten zumuten, weil nur so können die sich wirklich an dich binden.
Paula Lambert, Paula Lieben Lernen, Podcast-Folge 288
Ich weiß nicht ob ich es gut oder schlecht finden soll, das du dieses Band zwischen uns auch spürst.
Angstwellen
Da ist sie wieder, diese Bindungsangst.
Diese Angstwelle.
Der innige Wunsch in mir und die Suche nach dieser Art von Nähe,
nicht nur körperlich, sondern tiefergehend,
um innerlich berührt zu werden.
Emotionaler Austausch auf Augenhöhe, Verletzlichkeit, Authentizität,
in einer Verbindung suchend.
Kaum ist sie da, diese Verbindung,
meldet sich meine innere Zerrissenheit.
Meine Angst vor dieser Nähe.
Der Kampf in mir beginnt zu toben.
Wie ein Sturm fällt er über mich ein, diese Angstwellen.
Das Gefühl, sich in dieser Nähe zu verlieren.
Die Angst, nicht genug zu sein,
oder vielleicht sogar zu viel.
Unsicherheit inmitten der Angstwellen.
Es überschwemmt mich wie eine zu hohe Welle,
ich drohe in meinen Ängsten zu ertrinken.
Der Gedanke an Flucht kommt auf,
ein Kampf gegen die Ambivalenz,
gegen die innere Zerrissenheit dieser Gefühle.
Angstwellen machen sich breit,
und der Verlust meiner klaren Rationalität
ertrinkt in diesem Meer aus Ängsten
und den emotionalen Wellen, die über mich einbrechen.
Mein Überlebenskampf beginnt erneut.
Die Luft zum Atmen fällt mir schwer,
ich schmecke das salzige Meer auf meiner Zunge
und versuche, nicht in ihm unterzugehen.
Verloren in meiner Angst,
sie übernimmt.
Und los geht die altbekannte Reise.
Ich verliere die Kontrolle über mein inneres Schiff
und werde über Bord gefegt.
Sehnsucht nach Nähe
und die darauf folgende Angst,
der Sturm, den sie in mir auslöst.
Ein Wechselspiel der Wellen.
Bindungsangst in ihrer Vollkommenheit,
mit all ihren Facetten.
Also, was bleibt mir,
als dieser Angst ihren Raum zu geben,
mich ihr zu stellen, ihr zu trotzen
und dem Sturm, den sie mit sich bringt.
Ich kenne die Unwetterfront, die sie mit sich bringt.
Ich klettere wieder auf mein inneres Schiff
und übernehme den Kurs.
Ich korrigiere ihn Stück für Stück, übernehme die Kontrolle
und segle mit jeder Welle,
nicht gegen die Wellen,
um den Sturm hinter mir zu lassen.
So trotze ich ihr, wachse daran
und setze den Kurs aus dem Sturm heraus.
Ich blicke zurück und sehe,
das Unwetter liegt erneut hinter mir.
Die Bedrohung weicht dem Strahlen der Sonne,
die Wellen werden seichter,
und die Erleichterung,
einen weiteren Sturm gemeistert zu haben,
macht sich breit.
Ich setze Kurs Richtung Heimathafen,
um mich von der harten Reise zu erholen
und den festen Boden endlich wieder
unter meinen Füßen spüren zu dürfen.
Kein Sturm reißt mich in den Abgrund.
Du bist so nah und doch so unendlich fern...