#outing = Kunst?
Der Theaterregisseur sieht auch künstlerische Arbeit, als eine Arbeit an der Verwundbarkeit ansieht (ebd.). Zudem handele es sich auch bei künstlerischen Veröffentlichungen, um ein Outing (ebd.). Wobei ich ihm da auch zustimme. Sobald man seine eigenen Werke präsentiert setzt man sich der Kritik der Öffentlichkeit aus. Fällt es unter die Kategorie #istdaskunstoderkanndasweg? Oder ist es ein von allen bewundertes Werk? Man sollte frei sein in dem, was man kreiert. Ob es das ist, was die breite Masse sehen möchte sollte dabei egal sein, denn „ängstliche Kunst interessiert niemanden“ (Boris Nikitin, 2020, S. 85). Außerdem, „Leben in Angst ist nicht lebenswert“ (ebd.).
So bedeutet es für Nikitin also nicht, wie vorher von mir beschrieben, dass verwundbar sein etwas Negatives ist. Vielmehr habe ich nun das Gefühl, dass diese Verwundbarkeit uns zu Menschen macht. Uns hilft uns zu entwickeln und unseren Ängsten zu stellen.










