Bevor wir uns an diesem Tag wieder auf die Straße begeben konnten, stand noch ein wichtiger Termin auf dem Plan. Christian “musste” in Wanaka zum Friseur :) Nachdem dieses Highlight erledigt war, konnten wir den Motor starten und uns mit einigen Gramm weniger auf den Weg machen. Unseren ersten Stopp entlang der Route nach Manapouri legten wir am Bra Fence ein. Dieser Zaun wird traditionell von Touristen mit BHs behangen, um Aufmerksamkeit für Brustkrebspatienten zu gewinnen und Spenden für die Brustkrebsbekämpfung einzusammeln. Vielleicht nicht ganz so Fotogen wie die Liebesschlösser an unserer schönen Hohenzollernbrücke in Köln, aber eine tolle Maßnahme, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Nach ein paar weiteren Bergauf- und -abfahrten legten wir einen zweiten Stopp am Range Summit Lookout ein und machten einen kleinen Spaziergang zum Aussichtspunkt, um die beeindruckende Weite der Landschaft einzufangen. Nachdem wir Queenstown erst einmal links liegen ließen und daran vorbei fuhren - hier ist erst auf unseren Rückweg ein Halt eingeplant - fanden wir mehr oder weniger zufällig am Straßenrand die Ausfahrt zum Lake Wakatipu. Etwas abgelegen von der Straße zeigte sich dieser beeindruckende See in Mitten einer Bergkette mit kristallklarem Wasser. Wie wir später lernten, zählt dieser See zu einem der Seen mit der höchsten Wasserqualität (99,99%). Christian ließ es sich nicht nehmen und sprang gleich ins kalte Wasser. Nach einer kleinen Trocknungsrunde am See ging es dann weiter zu unserem Nachtlager, einem nostalgischen Campingplatz am Lake Manapouri. Hier bereiteten wir uns nach dem Abendessen auf unsere geplante Bootstour über den Lake Manapouri und die Doubtful Sounds vor, die am nächsten Morgen in aller Früh starten sollte.