Galette du Cap-Sizun - Guézénec - Pont-Croix

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Galette du Cap-Sizun - Guézénec - Pont-Croix
Das Wesen eines Bildes ist, etwas sehen zu lassen.
Eine Frage, die ich sehr oft von Journalisten und Workshop-Teilnehmern gestellt bekomme lautet: warum ich eigentlich soviel in S/W fotografiere bzw. ob ich schon vorher weiß, welches Bild ich in S/W fotografiere oder eben nicht. Ich habe bereits, als ich noch analog fotografiert habe, mir immer mehr S/W Filme gekauft.
Schon als Kind faszinierten mich die Aufnahmen meines Großvaters, und ich blättere nach wie vor gerne in großformatigen Büchern mit alten S/W Fotografien. Ein S/W Foto ist für mich auf das Wesentliche reduziert, es regt die Fantastie des Betrachters oft sogar noch mehr an, und lässt auch mehr Freiheiten beim Betrachter des Bildes zu bzw. ist zeitlos uneingeschränkt.
Ein gelungenes Foto ist wie ein gut gehütetes Geheimnis des Fotografen, je weniger es erzählt, umso mehr möchte man erfahren.. daher liebe ich S/W!
Seid einigen Tagen sind wir in der Bretagne, eine der schönsten Ecken Frankreichs. Am beeindruckendsten fand ich bisher jenen Teil ab Pointe Du Raz, weiter in den Norden. Aber ich mag im Allgemeinen das Meer, wilde Küsten, Strände und Klippen.
Beuzec-Cap-Sizun
Hier trifft man auf deutlich weniger Leute, was wahrscheinlich auch an der rauen See, sprich dem Atlantik liegt. Mit meiner neuen Leica M10 und meiner Drohne am Rücken wanderten wir über die Klippen und Felsen der endlos scheinenden Küsten.
Die malerische Kulisse von Häuschen, Meer, Felsen, grünen Wiesen und bunten Blumen macht es natürlich schwer in S/W zu denken. Als Hobby Xbox-Spieler habe ich rasch gelernt, meine Drohne geschickt mit dem Joystick zu steuern.
Pointe Du Raz
Am Pointe Du Raz haben wir direkt am Stellplatz mit unserem Wohnmobil übernachtet. Das hatte den Vorteil, dass wir sowohl abends als auch in der Früh mit nur wenigen anderen Campern alleine waren. Ein Geheimtipp ist definitiv Beuzec-Cap-Sizun, welchen man in der Bretagne keinesfalls versäumen sollte. Nach der Stadt Douarnenez haben wir uns zwei Tage Ruhe gegönnt am Plage de Sainte-Anne. Hier gibt es drei Campingplätze, solltet Ihr dort jemals hinkommen nehmt den dritten und kleinsten am Ende der Straße, er ist der Ruhigste und Angenehmste.
Das Meer ist ein Ort großer Dramen und Stimmungen, Du kannst hier selbst nichts steuern, nur aufmerksam sein und auf die richtigen Momente warten. In deinen Einstellungen solltest Du alles berücksichtigen: Menschen, Felsen, Strand, Himmel etc. Du brauchst hier auch eine Menge Geduld & achte immer auf Änderungen des Wetters, der Farben und Stimmungen. Im Zentrum der Landschaftsfotografie am Meer steht das natürliche Licht und wie es die Szene beeinflusst. Licht hat drei Grundqualitäten: Intensität, Richtung & Farbe ..alle sind von der Tageszeit abhängig.
Wenn Du die Szene zum richtigen Zeitpunkt malerisch zusammenstellst, erhältst Du die beste Aufnahme. Denn, fotografieren ist die Kunst, trotz aller Technik, gute Bilder zu machen.
Roscoff
Auch unterwegs ist es für mich wichtig, dass meine Daten so rasch als möglich gesichert werden. Dreifache Sicherheit für meine fotografischen Werke ist mir wichtig, hier findet Ihr eine Case Study über mich und meine Datensicherung von meinem Partner Buffalo.
Demnächst geht es mit der Fähre weiter nach England..
bis bald, Euer Manfred
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Farbe oder S/W? Das Wesen eines Bildes ist, etwas sehen zu lassen. Ein gelungenes Foto ist wie ein gut gehütetes Geheimnis des Fotografen […] Das Wesen eines Bildes ist, etwas sehen zu lassen. Eine Frage, die ich sehr oft von Journalisten und Workshop-Teilnehmern gestellt bekomme lautet: warum ich eigentlich soviel in S/W fotografiere bzw.