Weihnachten mit Glühwein und Kopfschmerzen Mit einer Tasse Glühwein in der Hand ist Weihnachten wunderbar. Theologen*innen sollte das Fest aber Kopfschmerzen bereiten. Wie soll das gehen: Gott der ganz in Jesus Christus da ist, der zur gleichen Zeit ganz Mensch ist? Und was heisst das für den einzelnen Mensch, der ganz in Beziehung zu Gott leben möchte? Muss Gott sich dafür nicht so klein machen, dass Gott aufhört ganz Gott zu sein? Oder muss der Mensch etwas aufgeben, um Platz für Gott zu machen? Der führende anglikanische Theologe Rowan Williams greift diese Frage in seinem Buch Christ. The Heart of Creation (2018) auf. Seine zentrale These ist, dass in der christlichen Spiritualität, die zeitliche Schöpfung in Beziehung zum ewigen Schöpfer zu seinem Recht kommt und umgekehrt. Dabei existieren Schöpfer und Geschöpf nicht auf Kosten von einander, sondern können, weil sie beide total anders sind, in einer nicht-kompetitiven Beziehung zu einander stehen. Das hört sich eher abstrakt an. Aber wer weiter darüber nachdenkt, entdeckt die Aktualität von Williams Gedanken. Sähe die Welt nicht schöner aus, wenn die Beziehung von Menschen zur Schöpfung nicht auch nicht-kompetitiv wäre? Wenn die Welt eine Gemeinschaft wäre, in der jede*r sich selbst und daher auch ganz anders sein könnte? Weihnachten wird vor allem dann wunderbar, wenn es ein Fest in solcher Gemeinschaft ist – auf die Frage, wie man sich das vorstellen kann, versucht die Theologie Antworten zu finden. Gesamter Beitrag auf Facebook #alternativ #katholisch #altkatholisch #christkatholisch #anglikanisch #weihnachten #glühwein #kopfschmerzen #geschöpflichkeit #facebook #twitter #instagram #instagood #oldcatholic https://www.instagram.com/p/B6TJ8yqFGWx/?igshid=1sa15mr9fb9g8













