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Warenwirtschaftssoftware Maxstore Handel
Maxstore© Warenwirtschaftssoftware
Sie können in Maxstore© Warenwirtschaftssoftware die Stammdatenverteilung und Prozessabläufe einstellen.
Folgende Varianten stehen Ihnen in der Warenwirtschaftssoftware für Stammdaten zur Verfügung:
Die Daten (Adressen, Artikel, Warengruppen, Konten, User etc) werden global gepflegt und von oben nach unten auf alle Ebenen (Filialen) vererbt. Beispiel: Sie legen Artikel an und die Artikel stehen sofort allen Filialen zur Verfügung. Hinweis: Die Eigenschaften der Daten können in jeder Filiale anders eingestellt und geführt werden. Beispiel: Die Filiale erhält die zentralen Daten, die Filiale pflegt für Artikel eigene Preise, eigene Bestände und hat weitere Lieferanten für einen Artikel. Wenn die Filiale keine eigenen Einstellungen vornimmt, gelten die Eigenschaften der Zentrale. Hat die Filiale eigene Einstellungen z.B. im Artikelstamm gelten die Filialeinstellungen und werden bei Änderungen der Zentrale nicht überschrieben. Im Artikelstamm haben Sie z.B. den Reiter „Allgemein“, in diesem sind die allgemeinen Beschreibungen eines Artikels. Der Datensatz wird einmal in Global angezeigt, ist jedoch in allen Filialen. Bei Filialdaten finden Sie die Preise und Konten. Es gelten die Preise der Zentrale solange bis die Filiale eigene Preise dort anlegt. Bei den Beständen wird der Datensatz in Global mehrfach angezeigt und zwar dann, wenn die Filiale eigene Bestände führt, normalerweise wird je Filiale ein Datensatz angezeigt. Bei Lieferanten wird der Datensatz nur dann mehrfach angezeigt, wenn die Filialen andere Eigenschaften bei Lieferanten pflegen.
Die Daten werden global gepflegt und nur auf bestimmte Ebenen vererbt. Beispiel: Sie legen Artikel an und die werden nur an Filiale A und C verteilt, nicht aber auf Ebene B.
Die Daten werden global gepflegt und werden auf alle Ebenen verteilt, jede Ebene kann in einem definierten Nummernkreis eigene Daten pflegen.
Die Daten werden von unteren Ebenen auf die höheren Ebenen übertragen (z.B. eine Filiale legt eine Kundenadresse an und alle darüber liegenden Ebenen haben diese zur Verfügung.)
Aufgrund der Rechte einer Filiale wird eingestellt, ob die Filiale Änderungen der Stammdaten vornehmen darf oder nicht.
Folgende Varianten stehen Ihnen in der Warenwirtschaftssoftware für die Prozesse zur Verfügung:
Zentral ausgelöste Prozesse. Beispiel: Die Zentrale bestellt für alle Filialen grundsätzlich beim Lieferanten aufgrund der Abverkaufsdaten und verteilt die Ware an die Filialen und lässt die Ware direkt bei der Zentrale oder den Filialen anliefern. Bei Wareneingang bucht die Zentrale die Bestände direkt ein, die Filialen bestätigen lediglich den Wareneingang bzw. die Teillieferung. Sämtliche Einkaufsrechnungen werden in der Zentrale gebucht.
Zentral und dezentral auszulösende Prozesse. Beispiel: Die Filialen erstellen eigene Bestellvorschläge und senden Ihre Bestellungen für bestimmte Lieferanten an die Zentrale. Einen Teil der Ware darf die Filiale direkt beim Lieferanten bestellen. Diejenigen Artikel, die nur bei der Zentrale bestellt werden können, haben die Zentrale als einzigen Lieferanten, die anderen Artikel haben externe Lieferanten im Artikelstamm.
Dezentral ausgelöste Prozesse. Beispiel: Filiale hat den Artikelstamm von der Zentrale und eigene Artikel, die Bestellungen löst die Filiale bei einem beliebigen Lieferanten aus. Meist stellt dieses Konzept auch eigene Unternehmen in einem Verbund dar (Franchiser, Genossenschaften)
Aufgrund der Rechtevergabe kann der User alle Prozesse auslösen auf allen Ebenen oder nur bestimmte Prozesse. Beispiel: Ein User in der Zentrale kann grundsätzlich in allen Filialen die Bestellungen auslösen oder sieht die Bestellungen der Filialen in seiner eigenen Bestellliste und kann dort direkt diese bearbeiten. Oder der zentrale User hat die Filialbestellungen nur in der Liste der Filialbestellungen zu Bearbeitung. In der Regel trennt man auf zentraler Ebene die eigenen Prozesse von den Filialprozessen
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