Seit langem haben wir den Trip nach Monteverde geplant und. Im März war es endlich so weit. Am Freitag nach der Arbeit machten wir uns zu dritt auf den Weg. Dort erwartete uns schon seit dem Nachmittag eine weitere Freundin, welche von Upala angereist ist. Wir haben ein kleines aber süsses Hostel gebucht, in welchem sie auch direkt die Freizeitaktivitäten im Nationalpark angeboten haben. Wir wollten am Samstag die Adventuretour machen. Deshalb wurden wir um 10.00 Uhr beim Hostel abgeholt. Beim Park wurden wir freundlich empfangen und uns wurde auch direkt die Ausrüstung, welche wir brauchen gegeben. Nach einer kurzen Einführung konnte es mit der Canopy Tour losgehen. Zuerst gab es viele kürzere Zipline, bis am Ende noch zwei sehr lange folgen. Der längste Flug war etwa 2 Km lang über dem Nebelwald von Monteverde. Zur Tour gehörten aber nicht nur die Ziplines, sondern auch einen Tarzansprung. Dies ist ein Sprung aus 40m Höhe mit Freimfall. Dieses Erlebnis war etwas vom Besten, was ich hier gemacht habe. Die Tour war aber schon um 13.00 Uhr zu Ende und deshalb hatten wir noch gut Zeit einen gemütlichen Nachmittag in Kaffees zu verbringen. Leider wurde ich krank, da ich mich nicht mehr an kaltes Wetter gewöhnt war und Monteverde ist in den Bergen und sehr kalt. Dadurch ging ich auch an beien Abenden früh schlafen, damit ich am nächsten Tag wieder fitt war. Am Sonntagmorgen wollten wir noch zu einem besonderen Baum wandern, der innen hohl ist und wie eine Leiter aufgebaut ist. Wie man sich vorstellen kann, ist es ziemlich schwierig einen Baum in einem Regenwald zu finden. Nach einigen Umwegen fanden wir aber einen Baum, der nach uns speziell aussah, deshalb blieben wir eine halbe Stunde dort und versuchten den Baum zu erklimmen. Wir hatten überall im Internet gelesen, dass man diesen Baum hochklettern kann, doch wir kriegten es einfach nicht hin. Nach dieser halben Stunde spazierte eine Familie an uns vorbei und sagte uns, dass wir schon fast beim Baum waren, so stellte sich heraus, dass wir die ganze Zeit am falschen Ort waren. Beim zweiten Baum konnten auch wir hoch klettern, Da man aber im Bauminnern ist, sieht man gar nicht wie hoch man eigentlich klettert, bis man oben ankommt und eine Aussicht auf den ganzen Regenwald hat. Dort stellt man dann fest, dass man auf etwa 20 m Höhe geklettert ist.
Wir mussten dann aber auch recht schnell wieder aufbrechen, da wir leider zurück nach San José mussten. Und wieder hatten wir ein wunderschönes Wochenende verbracht, was zu schnell vorbei gegangen ist.