AL NIÑO ELIS
Elis, cuando el mirlo en negro bosque clama, ése es tu declinar. Tus labios beben frescor de azul venero entre peñas.
Deja, si tu frente sangra quedo leyendas primevas y oscura glosa de aves en vuelo.
Mas tú vas con blando paso noche adentro, pensil cuajado de moradas uvas, y los brazos con gracia en el azul ondeas.
Suena un zarzal, donde prenden tus lunares ojos. Ah, cuánto hace ya —Elis— que moriste.
Tu cuerpo es un jacinto en que un monje anega los céreos dedos, nuestro silencio negra caverna,
de donde a ratos mansa bestia sale que baja lento los párpados pesados. Gotean tus sienes negro rocío,
oro postrero de caducos astros.
*
AN DEN KNABEN ELIS
Elis, wenn die Amsel im schwarzen Wald ruft, Dieses ist dein Untergang. Deine Lippen trinken die Kühle des blauen Felsenquells.
Laß, wenn deine Stirne leise blutet Uralte Legenden Und dunkle Deutung des Vogelflugs.
Du aber gehst mit weichen Schritten in die Nacht, Die voll purpurner Trauben hängt, Und du regst die Arme schöner im Blau.
Ein Dornenbusch tönt, Wo deine mondenen Augen sind. O, wie lange bist, Elis, du verstorben.
Dein Leib ist eine Hyazinthe, In die ein Mönch die wächsernen Finger taucht. Eine schwarze Höhle ist unser Schweigen,
Daraus bisweilen ein sanftes Tier tritt Und langsam die schweren Lider senkt. Auf deine Schläfen tropft schwarzer Tau,
Das letzte Gold verfallener Sterne.
Georg Trakl
di-versión©ochoislas











