Ein Satz aus Proust. Der Name der Städte
Die Wörter stellen von den Dingen ein kleines deutliches und übliches Bild dar wie jene, die man an den Wänden der Schulzimmer aufhängt, um den Kindern ein Beispiel dessen zu geben, was ein Stall ist, ein Vogel, ein Ameisenhaufen, Dinge, die man als allen andern der gleichen Art ähnlich empfindet. Aber die Namen stellen Personen dar — und Städte, die wir uns als individuell und einzigartig wie Personen anzugewöhnen glauben —, ein verwirrtes Bild, das aus ihnen, aus ihrem blendenden oder dunkeln Klang, die Farbe herauszieht, mit dem es einheitlich bemalt ist wie diese Plakate, entweder ganz blau oder ganz rot, auf denen, aufgrund der technischen Möglichkeiten oder eines Einfalls des Grafikers, nicht nur der Himmel und das Meer blau oder rot sind, sondern auch die Schiffe, die Kirche, die Fussgänger.














