Verstecken spielen und Unsichtbar sein
Kennt ihr das Gefühl? Ihr seid unterwegs mit euren Freunden, sitzt mitten im Geschehen und seid ja eigentlich anwesend. Aber ich fühle mich meist nur als stiller Beobachter, eigentlich als wäre ich gar nicht da. Kein Teil des Ganzen, denke ich oft. In meinem Kopf sind zu viele Gedanken auf einmal, unsortiert und irgendwo frei.
Es ist eigentlich traurig, wenn man sich einsam fühlt, obwohl man augenscheinlich gar nicht einsam ist. Manchmal hätte ich gerne den unsichtbaren Mantel von Harry Potter, nicht gesehen werden, aber sehen.
“Versteck mich wo du mich nicht findest” singt Philipp Poisel in einer seiner schönen, pathetischen und irgendwo manchmal auch abgrundtief kitschigen Liedern. Aufgrund des vielen Chaos in meinem Kopf, das sich auch gerne mal mit gähnender Leere und Emotionslosigkeit abwechselt, ist verstecken vielleicht manchmal die beste Lösung. Sich einfach einigeln, unerreichbar sein und mit sich Selbst beschäftigen. Verrückte kleine Welt in der wir hier leben denke ich oft, auch wenn ich vielleicht das Verrückteste in meiner eignenen bin.












