Heute mal was ganz einfaches : Kohleintopf mit Speck !
Viel Spaß mit #veda_food !
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Heute mal was ganz einfaches : Kohleintopf mit Speck !
Viel Spaß mit #veda_food !
Das epische Geständnis
Nach 55 langen Kapiteln gestehe ich es endlich ein. Es wird langsam Zeit, euch zu sagen, was ich tatsächlich bin. Nicht tief in meinem Inneren. Leute, die mich kennen, wissen es eh...Ich bin ein...
[TROMMELWIRBEL]
... Hobbit.
Und ich meine das aufs Essen bezogen. Ich habe keine haarigen Füße. Ich bin nicht besonders klein, eher durchschnittlich groß. Aber ich bin ein Hobbit, wenn es ums Essen geht.Ich habe eine ganz spezielle Neigung zum Essen, wenn es möglichst viele Kalorien pro Kubikzentimeter enthält. Das heißt solche Dinge wie Hartwurst, wie Marzipan und Nougat, wie Baklava. Das ist meine Leidenschaft. Wenn im Essen ganz viel Essen drin ist. Wie eine kleine Matroschka.
Wenn wie in einer russischen Matroschka die Kalorien noch eine kleine Kalorie in der Kalorie haben, und da ist noch eine drin. Damit meine ich sowas wie Baumstämme mit Nougat, Marzipan und Schokolade drumherum.
Ich kann solchen Dingen nicht widerstehen. Es ist einfach irre. Selbst Datteln – ich kann nicht aufhören, wenn es einfach konzentriertes Essen ist. Wenn da viel Salz, Zucker und Fett auf einem Haufen ist.
Aber ich liebe auch anderes Essen, Essen allgemein. Ich kann Stunden über Kartoffeln reden, sogar über Salat, wenn man mich lässt. Und das werde ich tun. In einer extra Geschichte - Link ist in meinem Kommentar auf diesen Absatz.
In dieser Geschichte soll es um Spaß gehen, um die Leidenschaft zu Essen. Darum sich darin zu verlieren, welche regionalen Besonderheiten, z.B. von welcher Kloßart man besonders schätzt und welche eher nicht so. Darüber kann man gerne diskutieren.
Ich werde auch sehr gerne auf die unterschiedlichen Bezeichnungen von Brötchen, von Krapfen/Krebbeln, von allem Möglichen eingehen, was mir einfällt. Und ihr könnt natürlich zu jedem einzelnen Lebensmittel schreiben, wie man sie bei euch nennt. Denn bei Essen sind die regionalen Bezeichnungen so vielfältig wie sonst fast nie.
Aber: Ich wäre nicht Anne, wenn es nicht auch dunkle Seiten gäbe. Die werde ich allerdings hier im Haupt-Story-Arc in eigenen Storys verarbeiten. Da geht es durchaus auch um meine Essstörungen, um Essen als Ersatz für Zuwendung, um den Einfluss von Psychopharmaka auf mein Gewicht, um mein langsames Bekenntnis zur #BodyNeutrality, um Kritik an der Nahrungsmittelindustrie, um mein Verhältnis zum Fleischkonsum, aber das wird alles in der Nebenstory keine Rolle spielen.
Die wird schwelgen, schwärmen, auch mal ein Rezept geben, euch den Mund wässrig machen und euch zum Essen verleiten. Lesen auf eigene Gefahr! Ihr wurdet gewarnt! KARTOFFELN
Kartoffelpuffer – die Existenzberechtigung
Selbst wenn man nur Kartoffelpuffer aus Kartoffeln machen könnte, würde es den Anbau dieser Knolle rechtfertigen. Aber sie kann mehr, sogar existenzstiftend sein, gewissermaßen:
Ich bin eine Kartoffel-Kartoffel
Ich glaub ich hab mich sogar hier in den Geschichten so genannt: Ich bin eine Kartoffel-Kartoffel. Und bevor jetzt jemand fragt: Ja, doppelt. Sowohl ethnisch als auch kulinarisch. Meine Mutter ist Deutsche, mein Vater ist Deutscher – ich bin eine Kartoffel-Kartoffel. Und ich liebe Kartoffeln. Ich bin weder stolz drauf, noch schäme ich mich dafür.
Um euch das klarzumachen, erzähle ich euch eine kleine Geschichte:
Ich war ungefähr siebzehn. Eine Freundin und ich, sie auch etwa in meinem Alter, gammelten auf dem Spielplatz rum, typisch Dorfjugend. Nichts los, niemand da, nur wir zwei. Also kamen wir ins Quatschen. Irgendwann guckt sie mich an und sagt: „Sag mal, Anne... haben wir gerade eine Stunde über Kartoffeln geredet?" JA! Wir hatten tatsächlich eine ganze Stunde lang Zubereitungsarten von Kartoffeln durchgekaut. Zwei Kartoffeln, die über Kartoffeln reden und kein Ende finden. Das beschreibt ziemlich genau mein Verhältnis zu diesem Gemüse.
Vielleicht lest ihr das hier und kommt von sonst woher und fragt euch: Was haben die Deutschen eigentlich mit ihren Kartoffeln? Ganz einfach: Kartoffeln sind ein Universum.
Kartoffelbrei
Nehmt zum Beispiel Kartoffelbrei. Kartoffelbrei mit Soße ist ein Gedicht. Manche Menschen mögen noch Zwiebeln drauf. Kann man machen, muss man nicht. Aber wer es mag: perfekt. Soße, Kartoffelbrei, Zwiebeln – herrlich. Wer braucht da Fleisch oder irgendwas anderes?
Wobei – kleine Einschränkung: Für eine wirklich gute Soße braucht man, meiner Meinung nach, Fleisch. Klar, kriegt man auch vegetarisch hin, ein wenig besser schmeckt mir persönlich aber eine Soße die mit Fleisch/Knochen gemacht wurde.
Wie macht ihr eure perfekte Soße zum Kartoffelbrei? Mit Fleisch? Ohne? Erzählt mal!
Bratkartoffeln
Und dann wären da noch Bratkartoffeln. Über Bratkartoffeln könnte ich ein ganzes Glaubensbekenntnis schreiben. Es gibt nämlich Philosophien, wie man sie richtig macht. Und ja – ich habe meine eigene Bratkartoffel-Konfession. Die kriege ich allerdings fast nie perfekt hin, weil meine Version Geduld erfordert. Und Geduld habe ich schlichtweg nicht, wenn ich Hunger auf Bratkartoffeln habe. Und ihr? Roh geröstet? Vorgekocht? Vorgekocht und Haut ziehen lassen? Scheiben oder Ecken? Welcher Röstgrad?
Dann gibt's noch die Diskussion, was man alles zu Bratkartoffeln dazutun kann. Auch das sind Glaubensfragen. Und eine fränkische Variante, die ich nicht mag: Schwartemagen. Falls ihr nicht wisst, was das ist – googelt es, wenn ihr es unbedingt wissen wollt. Ich finde es widerlich. Ich mag übrigens auch keine Blutwurst. Wobei das kurios ist, denn ich liebe meine Steaks sehr, sehr blutig. Ich habe auch kein Problem, das gebackene Blut aus der Pfanne zu essen. Ja, Vegetarier und Veganer, bitte weghören. Entschuldigung, wir sind ja eigentlich beim Kartoffel-Kapitel.
Und wie macht ihr eure Bratkartoffeln? Roh geröstet, vorgekocht, Scheiben oder Ecken? Und was gehört für euch unbedingt dazu – Zwiebeln, Ei, Speck?
Kroketten
Kroketten. Oh Schöpferdings! Kroketten. Man denkt immer, die paar Dinger machen nie satt. Und dann hat man zehn Kroketten auf dem Teller und kriegt sie kaum weg, weil man vorher schon satt ist. Aber Kroketten sind genial. Punkt. Mehr muss man darüber gar nicht sagen, oder?
Klöße
Und dann – Klöße. Jetzt hätte ich beinahe die Klöße vergessen. Klöße müssen selbst gerollt werden, finde ich. Notfalls aus fertigem Kloßteig. Und in die Mitte unserer Klöße kommen Brösel. Brösel sind angebratenes Weißbrot, in Würfel geschnitten, leicht gesalzen, in Öl geröstet. Herrlich.
Aber ich habe traumatische Erfahrungen mit Klößen. Wenn einer meiner Brüder Klöße gerollt hat, habe ich keine gegessen. Oder nur sehr vorsichtig. Die haben nämlich immer Knöpfe reingeschmuggelt. Natürlich gewaschene Knöpfe. Aber trotzdem. Eklig. Meine Brüder sind einfach bescheuert. Was soll ich sagen?
Neben unseren Klößen gibt's noch viele andere Varianten. Hefeklöße zum Beispiel. Oder Serviettenklöße. Ist alles nicht mein Fall. Semmelklöße finde ich allerdings ganz lecker. Auch wenn die eher aus Bayern kommen.
Welche Klöße sind bei euch Tradition? Hefeklöße, Serviettenklöße, Semmelklöße – oder ganz andere?
Pommes
Jetzt kommen wir zur Königin: Pommes. Pommes müssen gut gemacht sein. Und glaubt mir: Viele Leute können keine Pommes machen. Dünne Pommes, dicke Pommes, alles Geschmackssache. Wedges sind übrigens keine Pommes. Das sind eine eigene Kategorie.
Aber wenn Pommes gut gemacht sind – brauche ich nichts anderes. Gute Pommes, und ich bin satt und zufrieden.
Seid ihr Team dünne Pommes, dicke Pommes oder Wedges? Oder alles egal, Hauptsache knusprig?
Chips
Ach ja. Und dann gibt's noch Chips. Chips sind einfach gemein. Punkt. Es ist gemein, dass es Chips gibt.
Pellkartoffeln & Salzkartoffeln
Pellkartoffeln mit Quark sind ein ganz einfaches Gericht, aber immer noch eines meiner Lieblingsessen. Ich habe das schon so oft gegessen, dass man denken könnte, es hängt mir irgendwann zum Hals raus. Aber nein – es bleibt großartig.
Auch Salzkartoffeln haben ihre Daseinsberechtigung. Zum Beispiel bei einem anderen meiner Lieblingsgerichte: Spinat mit Salzkartoffeln und Spiegelei. Und wenn ich euch jetzt kurz beschreiben darf, wie das aussieht:
Ihr habt die Salzkartoffeln, ihr habt Spinat – am liebsten tatsächlich Brennnesselspinat. Falls ihr noch nie Brennnesselspinat gegessen habt: Leute, esst das. Das ist unfassbar gut.
Also, Spinat mit Sahne, gerne auch der mit „Blubb". Und dann ein Spiegelei mit einem schönen weichen Eidotter. Dann nehmt ihr eine Gabel, stecht in den Eidotter, lasst das Eigelb in den Spinat laufen und verrührt es vorsichtig. Und wenn das dann das Grün und das orange sich vermischen herrlich, dann zerdrückt ihr die Kartoffeln und mischt sie ein... ich weiß, es sieht irgendwann nicht mehr hübsch aus. Aber es schmeckt fantastisch. Wirklich fantastisch.
Kartoffelsalat
Kartoffelsalat ist wirklich etwas Identitätsbildendes in Deutschland. Ich bin fest überzeugt: Es gibt so viele typisch deutsche Kartoffelsalate, wie es Deutsche gibt, die Kartoffelsalat machen.
Einmal hat mich jemand in einem Game gefragt – hauptsächlich waren es Amerikaner, mit denen ich gezockt habe - einer wollte unbedingt wissen: „Wie macht man eigentlich Kartoffelsalat in Deutschland?" Und ich so: „Ja, du, ich kann dir nicht sagen, wie man den in Deutschland macht. Ich kann dir nur sagen, wie meine Mutter den macht."
Denn: Jeder Kartoffelsalat ist anders. Es gibt keinen „typisch deutschen Kartoffelsalat". Es gibt nur den Kartoffelsalat deiner Familie. Den du von deiner Oma, deinem Opa, deinem Vater oder deiner Mutter kennst. Den du liebst oder hasst. Den du nicht verträgst, nicht mal ansehen kannst, oder von dem du nicht die Finger lassen kannst. Irgendwas ist immer.
Also hab ich ihm das Rezept meiner Mutter erklärt. Für ihn war das gar nicht so leicht nachzumachen. Vor allem das geräucherte Bauchfleisch (bei uns vereinfacht „Rauchfleisch" genannt), das meine Mutter immer hineintut, musste er erst mal auftreiben. Aber er hat es tatsächlich geschafft und fand ihn auch lecker. Keine Ahnung, ob er so war wie der von meiner Mutter. Aber er war immerhin erstaunt, dass ich darauf bestanden habe: Es gibt nicht DEN deutschen Kartoffelsalat. Trotzdem ist Kartoffelsalat etwas unglaublich Identitätsstiftendes in Deutschland. Vielleicht gerade deshalb – weil jeder seinen eigenen kennt.
Ich hab übrigens mein eigenes Kartoffelsalat-Rezept entwickelt. Weil ich das von meiner Mutter einfach nicht hinkriege. Ich übe manchmal noch, aber selten. Ich hab's quasi aufgegeben. Ich krieg den einfach nicht so hin wie meine Mutter. Und meine Mutter macht verdammt nochmal den besten Kartoffelsalat der Welt, dass das klar ist. Meine Mutter ist nicht die beste Mutter der Welt, aber sie macht den besten Kartoffelsalat der Welt. Uneinholbar.
Wobei ich sagen muss: Zero's Mom macht auch fast den besten Kartoffelsalat der Welt. Die geben sich da fast nichts. Aber ich selbst kann ihn nicht. Auch wenn ich ihn mir zeigen lasse. Ich schaffe es einfach nicht.
Also hab ich meinen eigenen gemacht. Und – wie es so üblich ist bei Anne – einfach mit der Tradition gebrochen. Mein Kartoffelsalat wird mit Mayonnaise gemacht. Der ist quasi ein bisschen wie ein schwedischer Kartoffelsalat. Der wird mit kleinen Kartoffeln gemacht, die mit Schale gekocht und dann geschnitten werden. Auch nicht zu klein. Und dann kommt Mayonnaise dran, Gürkchen, Zwiebeln und – wenn man mag – auch geräuchertes Bauchfleisch. Aber das ist so gar nicht der Kartoffelsalat meiner Mutter. Das ist ein aus Verlegenheit und Unfähigkeit entstandener Salat.
Habt ihr auch ein Familienrezept für Kartoffelsalat? Oder gehört ihr zu denen, die ihn gar nicht mögen? Hat er vielleicht gar keine Bedeutung für euch?
Urban Legend – Kartoffelsalat
Es gibt übrigens eine wunderbare Legende. Die ist nicht von mir, die hab ich nicht erfunden. Das ist eine Urban Legend. Die ist einfach wahr. Ich glaube das wirklich.
Wenn du nach Deutschland einreist und hier irgendwo wohnst – egal, ob du gemeldet bist oder nicht – und wenn du lange genug hier bist und dich weit genug diesem Deutschsein öffnest, dann passiert Folgendes: Irgendwann wird in deinem Küchenschrank eine Schüssel spawnen (für Nicht-Gamer: aus dem Nichts erscheinen). Ganz von allein. Die hat genau die richtige Größe. Und du wirst plötzlich wissen: Du musst Kartoffelsalat machen.
Und zwar nicht irgendeinen, den du gelernt hast, sondern deinen eigenen. Ob der halal, vegan oder was auch immer ist, ist völlig egal. Aber du wirst anfangen, deinen eigenen Kartoffelsalat zu kreieren und ihn zu einer Grillparty mitbringen.
Und dann – egal, was dein Pass sagt – bist du deutsch.
Fazit
Kartoffeln gehören für mich definitiv zu den ganz großen Stars meiner Essenswelt. Sie sind vielseitig, bodenständig, emotional aufgeladen. Und ja – sie stehen bei mir in einem ewigen Wettstreit mit Brot und Käse darum, wer die Nummer eins in meinem Herzen ist. Brot beschwert sich schon, Käse auch. Aber Kartoffeln haben hier erst mal das Rennen gemacht.
„Ich bin ein Hobbit. Zumindest, wenn es ums Essen geht." Lasst uns hier in diesem Thema schwelgen. Ich werde es auf jeden Fall, ich werde eu
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Willkommen bei unserem neuen Blog "Koch- und Backabenteuer in D-A-CH"! In diesem Blog nehmen wir Sie mit auf eine genussvolle Reise durch
Entdecken Sie die Vielfalt der deutschen Küche und machen Sie eine kulinarische Reise durch die Bundesländer! Ob Fischspezialitäten aus Norddeutschland oder deftige Gerichte aus dem Rheinland - es gibt so viel zu entdecken. In meinem neuesten Blogartikel stelle ich Ihnen regionale Köstlichkeiten vor und lade Sie ein, in den Kommentaren Ihre Lieblingsgerichte zu teilen. Klicken Sie hier, um den Artikel zu lesen und lassen Sie sich inspirieren!
#soschmecktdeutschland Zwiebelkuchen English in the comments. Die Rezepte für Zwiebelkuchen variieren von Ort zu Ort. Welches das „Original“ ist und wer es „erfunden“ hat, ist heute nicht mehr nachvollziehbar. In Deutschland ist es entweder ein Hefe- oder Mürbeteig, auf den ein Belag aus Zwiebeln, Sauerrahm, Eiern und Speck kommt. Gewürzt wird oft mit Kümmel. Im Gegensatz zum Flammkuchen werden die Zwiebeln nicht roh aufgetragen sondern in Butter gedünstet bevor sie auf den Teig kommen. Zwiebelkuchen gehört zum deutschen Herbst wie Kürbisse und Kastanien sammeln, meist in Begleitung von Federweißer oder jungem Wein. In Süddeutschland wird er traditionell im September zu den Weinfesten in den Besenwirtschaften gereicht. Diese „Besen- und Straußenwirtschaften“ gehen auf Kaiser Karl den Großen zurück, der per Erlass um das Jahr 800 herum den Weinbauern erlaubte, einen Teil ihres eigenproduzierten Weines selbst auszuschenken. Als Symbol für die Zeit des Ausschanks wird bis heute der Besen (alemannisch: Strauß) vor die Tür gehängt. Hier seht ihr den Zwiebelkuchen meiner Schwiegermutter: sie macht einen Hefeteig auf dem zuerst gedünstete Zwiebeln, dann saure Sahne und schließlich ausgelassener Speck geschichtet wird. Ein Gedicht! Was ist mit euch? Zwiebelkuchen yay oder nay? #deutscheküche #zwiebelkuchen #foodporn #foodporngermany #herbst #herbstküche https://www.instagram.com/p/CkTbWPWN8wJsJ2w1lb7wLz9iodH1tVNUfQeU180/?igshid=NGJjMDIxMWI=
#soschmecktdeutschland Flädlesuppe Bei dem Gericht Flädlesuppe geht es weniger um die Suppe selbst, meistens eine sehr kräftige Rinderbrühe, und mehr um die Einlage: die Flädle. Dabei handelt es sich um in hauchdünne Streifen geschnittene Pfannkuchen, die wie ein Nudelersatz fungieren. Ursprung ist vermutlich ein Resteessen, aber inzwischen ist die Suppe vor allem in Schwaben ein eigenständiges Gericht. In Österreich ist das Gericht als Frittatensuppe bekannt und auch in der jüdischen Küche kommt es vor. Die Pfannkuchen müssen hauchdünn gebacken sein, so dass man fast schon durchgucken kann und goldbraun. Hier das offizielle Rezept: 200 ml Milch 100 g Mehl (Type 405) 2 Eier (Größe L) Salz Etwas Öl zum Ausbacken Die Zutaten miteinander mischen. Die Pfanne heiß werden lassen und mit Speck ausreiben oder ein wenig Schmalz darin zerfließen lassen. Dann den Teig mit einem Schöpflöffel vorsichtig in die Pfanne geben, so dass der Boden gerade bedeckt ist. Auf beiden Seiten ausbacken. Schwäbische Flädlesupp 6 Flädle 200 g Gemüsestreifen (Karotte, Petersilienwurzel, Lauch). 1 l Kalbs- oder Rinderkraftbrühe (am Besten selbst gemacht) Die Flädle ausbacken und anschließend zusammenrollen. Danach fein zu Streifen schneiden. Die Gemüsestreifen blanchieren und anschließend kalt abschrecken. Die Brühe erhitzen. Die heiße Brühe mit dem Gemüse auf Suppenteller verteilen und anschließend die Flädle mittig positionieren. Wer möchte kann noch Schnittlauchröllchen darüber streuen. Quelle: Flädle – Schmeck den Süden (schmeck-den-sueden.de) Ich esse sowieso gerne Suppen und wenn ich die Möglichkeit habe, mag ich sie sehr gerne. Was ist mit dir? Schonmal Flädlesuppe gegessen? Falls ja, hat es geschmeckt? English in the comments. #soschmecktdeutschland #deutscheküche #foodporn #schwäbischeküche #schwaben #germancuisine #heimatküche #suppenkasper #flädle #pfannkuchen https://www.instagram.com/p/CerNhgbLIKSsu55Pw55tqCxnWacAO7XDAOview0/?igshid=NGJjMDIxMWI=
#soschmecktdeutschland Fleischsalat Fleischsalat ist eines dieser Gerichte die man entweder mag oder hasst. Etwas dazwischen gibt es nicht. Es handelt sich um einen „Salat“ auf Basis von fein geschnittener Fleischwurst/ Lyoner, Gewürzgurken und Mayonnaise, welcher manchmal zusätzliche Zutaten wie Zwiebeln, Gemüse oder Gewürze enthält. Wie das Gericht entstanden ist, weiß man nicht so genau. Im Internet geistert die Geschichte rum, dass es eine Resteverwertung von nicht verkaufter Wurst durch die Metzger war und wahrscheinlich ist da auch was wahres dran. Ich persönlich glaube, dass die Feinkost- und Mayonnaise- Begeisterung der 50er und 60er auch etwas damit zu tun hatte. Fleischsalat ist meistens auf Brunch-Buffets zu finden und bei vielen Familien gehört er zum Abendessen dazu. Obwohl er gerne gegessen wird, wird er fast nie selbst gemacht sondern in der Metzgerei oder dem Supermarkt fertig gekauft. Fakt ist, dass es eine Umami-Bombe ist und manchmal gibt es nichts besseres als Fleischsalat auf einem Brötchen! Ich esse ihn immer wieder gerne. Was ist mit euch? Yay oder Nay? Meat salad This is one of those dishes that you either love or hate, there’s nothing in between. It’s a salad made from pork sausage(the US equivalent would be Bologna), Mayonnaise and dill pickles. Sometimes there are onions, veggies or spices added. Nobody really knows when and where this salad was created but there is a rumor that it was a way for butchers to use leftovers from not sold sausages. Personally I think that the gourmet food- and mayonnaise- craze of the 50s and 60s has something to do with it. Meat salad is often found on brunch buffets and it’s a part of a cold dinner for many families. Even though it’s a popular dish it’s seldom made at home. Predominately it’s bought at the butchers or the supermarket. Fact is it’s a umami bomb and sometimes there’s nothing better than a mead salad in a fresh roll. I like it very much, but what about you? Yay or Nay? #soschmecktdeutschland #deutscheküche #abendessen #brotzeit #foodporn #fleischsalat #heimatküche #guiltypleasure https://www.instagram.com/p/CT7VcTkNBA6jPtfkpRivupOQ9lVJhaP1XlqLEQ0/?utm_medium=tumblr