29.3.2018
Die Fotos müssen auf den Fernseher und anscheinend bin ich dafür verantwortlich
Wir sind bei meiner Tante und mein Vater möchte gerne die Urlaubsbilder aus Costa Rica zeigen. Er hat aber nur den seine Kamera mit dem Speicherchip dabei. Irgendwie sollen die Bilder auf dem Fernseher erscheinen, damit alle schön mitgucken können, anscheinend die moderne Variante des Diaabends. Der Weg dahin ist steinig und schwer und geht so.
1. Die erste Idee ist, den Chip direkt in den Fernseher zu stecken. Das geht nicht, weil es keinen entsprechenden Eingang am Fernseher gibt. Auch am DVD-Spieler ist kein Slot für eine SD-Karte.
2. Die nächste Idee ist, den Chip in den Laptop zu stecken und den Laptop via HDMI an den Fernseher anzuschließen. Diese Idee muss leider aufgrund eines nicht vorhandenen oder zumindest nicht gefunden werden wollenden HDMI-Kabels wieder verworfen werden.
3. Die nächste Idee ist, die Bilder über eine externe Festplatte am Fernseher anzuschließen. Ich kopiere also alle Bilder am Laptop von der SD-Karte auf die Festplatte und schließe dann die Festplatte an den Fernseher an. Das geht alles per USB, aber der Fernseher möchte von der Festplatte nichts wissen.
4. Jetzt packen wir die Bilder von der Festplatte auf einen USB-Stick. Es sind sehr viele Bilder und der USB-Stick ist nicht leer, also packe ich ungefähr ein Drittel der Bilder auf den USB-Stick und tatsächlich – HURRA! – können wir jetzt sowohl die Bilder als auch die aufgenommenen Videos auf dem großen Bildschirm sehen. Nachdem wir durch sind, packe ich noch mal ein anderes Drittel auf den USB-Stick, wir sind uns einig, nicht alle Bilder sehen zu müssen.
Am besten hat man einfach immer ein Notfall-HDMI-Kabel im Rucksack, aber wenn man von der fehlenden Eleganz der Lösung absieht, wurde die Aufgabenstellung am Ende doch zur allseitigen Zufriedenheit gelöst.
(Anne Schüßler)









