Alfred Kubin (1877–1959), “Die Pest” (The Plague)
brush, ink, wash, black crayon, and gouache on paper, c. 1903–04
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Alfred Kubin (1877–1959), “Die Pest” (The Plague)
brush, ink, wash, black crayon, and gouache on paper, c. 1903–04
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The Plage - Arnold Böcklin
Thanks to @ligeia666 for the info
"Quand une guerre éclate, les gens disent : 'Ça ne durera pas, c'est trop bête'. Et sans doute une guerre est certainement trop bête, mais cela ne l'empêche pas de durer. La bêtise insiste toujours, on s'en apercevrait si l'on ne pensait pas toujours à soi. Nos concitoyens à cet égard étaient comme tout le monde, ils pensaient à eux-mêmes, autrement dit ils étaient humanistes : ils ne croyaient pas aux fléaux. Le fléau n'est pas à la mesure de l'homme, on se dit donc que le fléau est irréel, c'est un mauvais rêve qui va passer. Mais il ne passe pas toujours et, de mauvais rêve en mauvais rêve, ce sont les hommes qui passent, et les humanistes en premier lieu, parce qu'ils n'ont pas pris leurs précautions". ---- Albert Camus, La Peste (1947)
Man kann sagen, daß von diesem Augenblick an die Pest uns alle betraf. Bis jetzt war jeder Bürger trotz der Überraschung und der Besorgnis, die diese merkwürdigen Ereignisse mit sich brachten, an seinem gewohnten Platz seiner Arbeit nachgegangen (...). Aber als nun die Tore geschlossen waren, merkten sie, daß sie alle, auch der Erzähler, in der gleichen Falle saßen und daß sie sich damit abfinden mußten.
Albert Camus, Die Pest (orig. La Peste, 1947), schöne rote rororo-Ausgabe mit alter Rechtschreibung, Anfang des zweiten Kapitels, S. 45
Und jetzt lesen ihn alle wieder! Auch wenn das nichts mit unseren Archivstudien zu tun hat, möchte ich in den kommenden Tagen ein paar ausgewählte Zitate mit euch teilen. Verblüffende Lektüre.
Private Sector - Cost Of Living EP
Tracklist 1. Surivival (Is Killing Me) (02:44) 2. Pure Skint (01:49) 3. Disco Pope (The Prats) (02:34)
Total length: 07:07
Hey dummies, this EP is finally out. And Mastered! For fans of Hygiene, Quango, Detergents, as well as the unquestionably more important bands they ripped off, that all have names like UK Pub Boys, The Mad UK Drink Nutters, Oi! Hey! Oi! Knock It Off!, Madchester Dunderheads, etc. Beautifully fucked recordings that induce maximal agitation. Features a Prats cover!
Ohne Übergang wurde er aus diesem langen, inneren Gespräch mit einem Schatten herausgerissen und in das tiefe Schweigen der Erde geworfen.
Albert Camus, “Die Pest“ S.71
Arnold Böcklin (1827–1901), Die Pest (The Plague), 1898
Er hätte wieder der werden mögen, der zu Beginn der Epidemie in einem einzigen Anlauf aus der Stadt hatte rennen wollen, um sich der Frau entgegenzuwerfen, die er liebte. Aber er wußte, daß das nicht mehr möglich war. Er hatte sich verändert; die Pest hatte eine Zerstreutheit in ihm entstehen lassen, die er mit seiner ganzen Kraft wegzuleugnen versuchte und die doch in ihm fortdauerte wie eine dumpfe Angst. In gewissem Sinn hatte er das Gefühl, die Pest habe zu jäh aufgehört; er hatte seine Geistesgegenwart noch nicht wiedergewonnen. Das Glück näherte sich mit großer Geschwindigkeit, das Ereignis war schneller als die Erwartung. Rambert erkannte, daß ihm alles mit einem Schlag wiedergeschenkt werden würde und daß die Freude ein brennendes Gefühl ist, das sich nicht auskosten läßt.
Albert Camus, Die Pest, S. 192f
Mit diesen schwierig zu fassenden Gedanken über das Glück möchte ich die Mini-Dokumentation meiner Lektüre abschließen. Tatsächlich bin ich an den existenzphilosophischen Fragen des Romans, die ich beim ersten Lesen vor 30 Jahren eher ungeduldig überflogen habe, diesmal ziemlich hängen geblieben.
Dass mich das Lesen in letzter Zeit mehr beschäftigt hat als die Weiterbildung, ist auch irgendwie ok.