Tag 3353 / Dass mein Körper zu meiner Freude existiert
nicht zur Freude anderer, ist eine der wichtigen Botschaften, die ich aus dem Buch von Florence Given mitnehme.
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Tag 3353 / Dass mein Körper zu meiner Freude existiert
nicht zur Freude anderer, ist eine der wichtigen Botschaften, die ich aus dem Buch von Florence Given mitnehme.
Tag 3296 / Schlunzig bin losgefahren
mit so einer Scheißegal-Einstellung. Und zurück komme ich mit einem geraden Rücken. Ich komme vielleicht nicht hyperglücklich zurück, nicht Oh-war-das-schön, sondern aufrecht gehend. Das ist wichtig.
Tag 2434 / Ins Schwimmbad, da war die Sonne noch nicht richtig aufgegangen
Tag 2367 / Es wäre einfacher, wenn ich mein Äusseres dem Inneren meiner Wohnung anpasse.
Ich wähle den schwierigeren Weg.
Tag 2349 / Ich habe meinen schönen, runden, abstehenden Knackarsch beim Schwimmen verloren
Und ich glaube nicht, dass der so schnell wieder nachwächst. Viel lieber hätte ich meinen runden, abstehenden Bauch beim Schwimmen verloren. Aber man kann sich das nicht aussuchen. Ich schwimme trotzdem weiter. Selbst wenn ich einen faltigen, flachen Schlapparsch bekomme. Selbst wenn der Bauch bleibt. Ich schwimme nicht für den Körper, ich schwimme für meine Seele.
Tag 2096 / My own Gallery Weekend
Tag 1633 / Ich glaube, ich bin cooler als die meisten
Inner- und außerhalb von AA.
Meine Mutter hilft mir dabei, cool zu sein.
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Ich bin gerade erst am Anfang der Rückkehr ins Leben. Ich kann noch alles machen: Promovieren Im Museum arbeiten Heiraten
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Ich glaube, meinem Frühstücksplatz sieht man eher an, wie ich wohne als meinem Arbeitsplatz.
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Ich möchte noch mehr Benimm lernen. Wie fasst man den Kaffeebecher nicht an?
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Ich bin sehr froh, nicht mehr rauchen zu müssen. Dass das Büffet an der Bar aufgebaut ist, habe ich erst gar nicht gesehen. Es stört mich kaum.
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Ich kann das einfach beschließen: Ich lasse mich nach der Probezeit schwängern.
Ich bin in der Lage, immer mehr anzunehmen, dass eine klassische, enge Beziehung mit mir schwer passen, es vielleicht ein anderes Beziehungsmodell dann wird.
Dass bald die letzte Therapiesitzung ist, lässt mich ruhig.
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Auf dem Bus steht Freiheitsplatz als Fahrtziel. Ich möchte gerne noch viel mehr reisen. Viel öfter. Wäre ich nicht so oft so schwer krank gewesen, hätte ich das nicht so oft trainiert, dieses bescheuerte PMR, Anspannen-Entspannen, würde ich nicht wahrnehmen können, wann ich schon wieder verkrampfe. Ich merke das jetzt sogar meist recht schnell. Und dann versuche ich loszulassen. Daueranspannung führt zum Tod. Nicht nur Rauchen und Saufen. Die wichtigen Dinge lernen wir nicht in der Schule. Wir lernen die Wichtigsten da: lesen, schreiben, rechnen, interpretieren, recherchieren, zusammenfassen, Zusammenhänge herausarbeiten. Wir lernen von gestern und werden im besten Falle geschult darin, uns damit selbst zu helfen, die wichtigen Dinge zu lernen.
Taunus Bebra Goethe Ich habe so wenig Ahnung. Aber darum geht es nicht.
Ich stelle mir meinen Partner im Moment so vor: groß, stark, muskulös, aber nicht zu sehr, Glatze, Potsdamer, Unternehmer, geschieden, sehr kulturell gebildet, sehr penibel mit Sauberkeit und Ordnung, großzügig, wortkarg, promoviert und oder (Privat-) Dozent.
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Die haben ihrem Rappen einen Hitze abweisenden Mantel umgelegt.
Ich finde mich toll. Ich finde toll, wofür ich mich interessiere. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal in eine Modeausstellung gehe. Aber die Kombi mit muslimisch macht es interessant für mich. Ich möchte andere Kulturen verstehen, besser kennen. Ich möchte mir Dinge angucken, die mir gefallen. Ich möchte in Diskussionen wie mit dem Maimann durch differenziertes Wissen zu Verschleierung punkten können. Ich möchte den Feinden der Vielfalt Fakten entgegensetzen.
Ich verstehe jetzt, warum der Hollein so gefeiert wird. Und das, obwohl der Erweiterungsbau geschlossen war. Konsistenz prägt Erfolg. Die Kataloge haben alle dasselbe Format. Es würde gut aussehen, mehrere nebeneinander.
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Der Eritreer trug einen roten Kapuzenpullover mit einem schwarz-weißen Alpenprint auf Brusthöhe. Über den Bergen baumelte mittig seine Halskette mit Kreuzanhänger, sowie rechts und links die mit Gold umfassten, roten Kapuzenbänder. Über dem Print stand in dünnlettrigen Kapitälchen SILENCE. Ich hätte gerne ein Foto davon gemacht, traute mich aber nicht den Telefonierenden anzusprechen.
Von diesem Foto würde ich der Deutschen Bahn gerne einen Abzug schicken. Ruhe definiert wohl jeder anders. Gerne würde ich Ihre Definition erfahren oder zur Abschaffung der Ruhewagen anregen. Ich bin einfach jedes Mal aufs Neue angespannt-enttäuscht. Kinder und Dauerplapperer gehören hier nicht hin. Sorry, dafür gibt's Familien- und Handyabteile. Und, nein, auf dem Hinweg war der Zug nur gering ausgelastet.
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Boa! Mir geht es so viel besser als im Juli. Bitte lass es anhalten!
Tag 1607 / Agatha Effizient