Fünfminutengeschichte
Gustav hetzt. Jäh lungert Madeleine – olfaktorisch perfekt – seitens Taverne. Umsonst so? Xanthippe, yolo!
Eine kreative Pause braucht der Mensch. Spazieren hilft, ein entspannendes Bad und eine Tasse duftenden Tees auch. Und Geschichten in Windeseile erfinden auch. Sie müssen auch nicht perfekt sein, gar nicht. Vielmehr sollen sie frei von Druck und frei von Zwängen entstehen. Denn: Warum sollten Geschichten immer eindeutig sein müssen? Müssen wir uns immer an die Regelungen von Duden & CO. halten? Darf schreiben auch einfach mal Spass machen?
Die Fünfminutengeschichte oben ist so entstanden; inspiriert von der Buchstabenfolge aus einem Buchprojekt und gewünscht vom kreativen Geist, der im Moment eigentlich ganz gern ungestört wäre, aber wenns denn schon sein muss, dann beschäftigt er sich gern mit Unterhaltendem.
Zurück zur Übung: Ein zeitlicher Rahmen, eine inhaltliche Vorgabe oder wie hier eine zu verwendende Buchstabenfolge können helfen, der Kreativität freien Lauf zu lassen. Das klingt erst einmal paradox, ist aber wirklich so. Einschränkungen zwingen uns dazu, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren, in diesem Fall: das Durchbrechen eingeübter und festgefahrener Muster.
Und Probieren geht sowieso über Studieren!










