Tja, und wenn dich keiner versteht, dann hörst du irgendwann auf alles zu erklären. Du bist einfach still, und hörst dir ihr gerede an, obwohl sie keine Ahnung haben.
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Tja, und wenn dich keiner versteht, dann hörst du irgendwann auf alles zu erklären. Du bist einfach still, und hörst dir ihr gerede an, obwohl sie keine Ahnung haben.
ab-gebrannt
I was tagged by @longliveustherecklessandthebrave :)
Name: Alisha
Middle name: I don’t have one :(
Birthday: 23rd of November
Zodiac Sign: Sagittarius
Eye colour: dark brown
Hair colour: my natural colour is dark brown/black but right now it’s kind of a purple-ish red
Sexuality: straight
Relationship: single
Height: 5′3 or 160 cm
Fave band: Bring me the Horizon, NIRVANA, The Front Bottoms
Favourite colour: black ( yeah I know it’s not a real colour... :P ), burgundy
Fave food: anything involving rice :P I could eat just rice for like five days straight
J-pop or k-pop: k-pop I guess :/
Punk or pastel: punk
Coke or Pepsi: it’s like mud and dirt... but Coke I guess
Dan or Phil: Dan is more relatable to me and I like his videos probably a bit more but Phil is a fucking ray of sunshine, sooo I’m gonna go with Phil
Sub or Dom: never thought about it... neither? Is neither an option?
Inside or outside: Inside
Popcorn or Candy: I despise popcorn.
Horror or action: Horror. Always Horror.
Anime or cartoons: Cartoons
Otaku or weeb: Probably Otaku
Blondes or brunettes: I like dark hair better but blonde hair is good too.
Texting or calling: depends on whom I’m talking to. I’d rather call my family but text with my friends
Nail polish or hair dye: hair dye!
Shorter or taller s/o: I don’t care at all but shorter than me is almost impossible so I gotta go with taller
I’m supposed to tag 10 people but I’m just gonna tag a few
@peterpankomplex // @@eigenleben // @dan-and-phil-trash-no-1 // @p0pc0rn-and-s0da // @snowflake-katie
Yeah, that’s about it... If anybody else wants to do this feel free to do so :P
Kistenuniversum 5: Erzählungen eines Notizbuches
Ich bin froh, dass mein Notizbuch kein Eigenleben hat. Wenn ich mir vorstelle, was es aushalten muss, wie es sein Dasein fristen, wie es von einem Punkt zum anderen geschleppt wird, wie oft ich die Seiten schon umgeknickt, durchgestrichen und herausgerissen habe. Ich bin wirklich froh, dass mein Notizbuch nur ein Buch ist.
Eigentlich stimmt das gar nicht. Mein Notizbuch ist nicht nur ein Buch. Es ist vor allem eine willkommene Gedankenstütze. Ohne mein Notizbuch kann ich mir kaum irgendwelche Termine merken, oder Zitate und Formulierungen aus Büchern, die ich immer bei mir haben möchte. Mein Kopf ist oftmals so überfüllt und durcheinander, dass ich alles geordnet aufschreiben muss, um die Kopfschmerzen loszuwerden. Demzufolge ist mein Notizbuch auch mein Allgemeinarzt. Oder mein Aspirin.
Natürlich gibt es in meinem Notizbuch die obligatorischen Kritzeleien. Wenn ich nachdenke, wenn mir langweilig ist oder wenn ich schlecht geträumt habe, dann male ich drauf los. Aber immer nur auf eine Seite! In meinem Notizbuch herrscht – zumindest was die Aufteilung angeht – eine strikte Ordnung. Die linke Seite ist für Kritzeleien, die rechte für den Text. Es gibt keine Ausnahmen! Mein Notizbuch ist mein härtester Kritiker.
Wenn es reden könnte, würde es sich sicherlich über meine miserable Handschrift beschweren. Dabei bemühe ich mich schon und habe extra einen Füllfederhalter gekauft. Die ersten Sätze sehen auch noch sehr ordentlich aus, aber im Laufe des kreativen Prozesses wird jeder Buchstabe kleiner und unsauberer. Ich kann nichts dagegen tun. Ich habe nur die Wahl zwischen einer ordentlichen Form oder einem vertretbaren Text. Und doch versuche ich es immer wieder. Mein Notizbuch erzieht mich zur Sauberkeit.
Es muss ganz schön viel aushalten. Auch wenn ich weiß, dass mein Notizbuch kein Eigenleben hat, behandle ich es oft wie einen Menschen. Ein guter Freund, der zuhört. Aber irgendwann brauche ich auch mal Zuspruch und ein gutes Wort. Das kann mir mein Notizbuch nicht geben. Dafür muss es leiden. Ich lasse meinen Ärger an den Seiten aus und werfe nach den Schatten an den Wänden. Mein Notizbuch ersetzt die Therapiestunden. Und den Boxsack.
Manchmal, wenn ich mein Notizbuch nicht finde, weil ich es mal wieder in die hinterste Ecke meines Zimmers geschmissen habe, werde ich paranoid. Ich stelle mir vor, dass es jemand findet und darin liest. Dass derjenige mir alle meine guten Ideen wegnimmt und sie als seine eigenen verkauft. Oder schlimmer: dass dieser Mensch mich dann wirklich kennt. Mein Notizbuch ist gefährlich und wird mir irgendwann das Genick brechen.
...
Ich kann von meinem Notizbuch unmöglich verlangen, dass es schweigt. Mein Verhalten entspricht nicht immer das eines guten Freundes oder eines gütigen Hausherren. Ich habe Fehler, wie jeder andere auch. Wenn ich nicht perfekt bin, warum sollte es dann mein Notizbuch sein. Vielleicht will es sich ja auch mal ausheulen, auch mal die Sau rauslassen, bis spät in den nächsten Morgen hinein wegbleiben, den ganzen Tag im Bett lesen und Schokolade essen, muffelnd in der Küche sitzen und Kaffee trinken. Vielleicht sollte ich meinem Notizbuch diese Freiheiten lassen. Aber dann kommen mir wieder Zweifel. Sehe ich mein Notizbuch nicht zu menschlich? Es ist doch nur ein Buch, in das ich manchmal hineinschreibe, dass ich überall mitschleppe und nicht aus den Augen lassen kann.
...
Und plötzlich wird es mir wieder klar. Ich bin wirklich froh, dass mein Notizbuch kein Eigenleben hat. Denn wenn es nicht so wäre, könnte ich diese Zeilen gar nicht schreiben. Es würde jedes einzelne Wort in sich aufsaugen und durchstreichen.
Ja, ich bin wirklich froh, dass es nur ein Buch ist.
[DAD] - Trauminhalte
"Mittlerweile habe ich gar keinen Bock mehr irgendetwas über die Eisprinzessin zu erzählen", fange ich an. "Warum..." - ""Warum fängst du dann schon wieder mit der Alten an?!"", greife ich seinen Gedankengang auf und äffe ihn vorwegnehmend leicht nach. "Weil sie manchmal unsäglicherweise immer noch Impulsgeber für manche Gedanken und Erkenntnisse ist. Wie auch heute Nacht." Ich überlege für einen Moment. "Und mir fällt gerade auf, dass das quasi umso besser passt."
"Ich habe nämlich von ihr geträumt. Was genau, ist mir schon währenddessen entfallen, aber gerade aufgrund der Tatsache, dass ich keinen Bock mehr auf diese Frau habe, habe ich überlegt einfach aufzuwachen. Aufwachen, Reset, weiterschlafen, etwas Neues träumen. Gleichzeitig habe ich mir im Traum gesagt: "Warte mal, vielleicht ist es ja ganz spannend und interessant, was sie zu sagen hat." Wobei, wenn man es genau nimmt, sie ja im Endeffekt auch nur ich ist. Jedenfalls", sammel ich mich und suche die passenden Worte, "jedenfalls habe ich mich dagegen entschieden die Trauminteraktion mit ihr zu beenden. Wenn ich es kurz und schmerzlos auf die Realität übertrage, hieße das, ich würde mir wohl anhören was sie zu sagen hat, sollte sie irgendwann beziehungsweise gerade jetzt ankommen. Was sie", ich hole kurz Luft, "Was sie nicht tun wird, schon klar, aber ist mein Gehirn dem Anschein auf alle Eventualitäten vorbereitet."
"Und jetzt", fragt er mich mit leicht gelangweiltem Ton. "Und jetzt müssten wir uns eigentlich darüber unterhalten, warum du scheinbar ein Eigenleben entwickelst", antworte ich und weiß gleichzeitig doch, dass das nicht im Geringsten der Fall ist.