Kryotransfer: Welche Vorbehandlung ist die beste?
Bild: clipdealer.com Wenn bei einer künstlichen Befruchtung zu viele Eizellen gewonnen werden, dann kann man diese einfrieren (kryokonservieren) und damit später einen sogenannten Kryotransfer durchführen. Welche Vorbehandlung ist dabei am besten?
Bei der Rückgabe zuvor eingefrorener Eizellen (siehe auch Kryokonservierung), muss die Gebärmutterschleimhaut für die Einnistung der Embryonen vorbereitet werden. Und dafür muss die Entwicklung des Embryos auf die der Schleimhaut abgestimmt werden, was man auch "Synchronisieren" nennt. Diese hormonelle Vorbereitung geschieht mit unterschiedlichen Methoden:
Unterschiedliche Methoden zur Vorbereitung des Kryotransfers
Im natürlichen Zyklus (Meist jedoch mit medikamentösem Auslösen des Eisprungs)
nach hormoneller Stimulation der Eierstöcke, um die Eizellreifung zu verbessern und damit die Östrogenwerte, die für den Aufbau der Schleimhaut notwendig sind.
Durch die Gabe von Östrogenen und Gelbkörperhormonen in dem Bestreben, den Hormonverlauf eines natürlichen Zyklus nachzubilden und die Schleimhaut so aufzubauen
Wie 3, jedoch mit Downregulation im Vorfeld, um den Einfluss der eigenen Hormone der Frau zu minimieren
Es gibt eine Vielzahl von Studien, die den unterschiedlichen Effekt dieser Behandlungsmethoden miteinander vergleichen. In einer aktuellen Übersicht wurde nun versucht, die Studien herauszuarbeiten, die aussagefähige Ergebnisse zeigten und strengen wissenschaftlichen Standards folgen. Besonders strenge Kriterien hinsichtlich der Beweiskraft von Studien werden angelegt, wenn eine wissenschaftliche Arbeit in der Cochrane Database publiziert wird. Mehr dazu finden Sie hier.
Übersichtsstudien zum Kryotransfer
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