Es fehlt ein Adapter, und zwar wie immer genau der, den man nicht kaufen kann
Am Donnerstag verfolgen wir von der Autobahn aus die Tage der deutschsprachigen Literatur. Das Internet kommt aus meinem Handy, am Rechner kann man den Livestream sehen und dazu twittern. Leider endet nicht nur das brauchbare Internet bei Frankfurt, auch der Akku meines Macbooks hält nicht lange durch. Aber Angela hat ja Steckdosen im Auto.
Leider passt der Schukostecker des Macbooks nicht in die Autosteckdose, man bräuchte einen Eurostecker. Von den wahlweise aufsteckbaren “Duckhead”-Eurosteckern des Magsafe-Netzteils habe ich zwar sehr viele, weil man bei jedem Netzteilkauf einen dazubekommt. Nur liegen die alle in Berlin.
Weil noch nicht klar ist, ob wir an Orten mit Steckdosen übernachten werden, halten wir am Freitag in Graz an einem Saturn. Dort gibt es zwar eine Abteilung mit Apple-Zubehör, aber keine Eurostecker. Den kann man nicht einzeln kaufen, sagt ein Mitarbeiter. Ich will schon gehen, da fällt mir ein, dass es ja vielleicht Adapter von Schuko auf Euro gibt. Nein, gibt es nicht, sagt ein anderer Mitarbeiter. Ich will schon gehen, da fällt mir ein, dass man ja vielleicht in der Reiseadapterabteilung so etwas bekommt. Nein, bekommt man nicht. Offenbar ist es verboten, und der Mac-Spezialstecker ist nur legal, weil er in der Aufsteckleiste einen heimlichen dritten Kontakt hat (die neueren Modelle jedenfalls).
Jetzt übe ich das Packen von allen Adaptern und Kabeln schon so lang. Ich nehme grundsätzlich alles überallhin mit, auch die Adapter der letzten und vorletzten Generation, falls die mal jemand braucht.
Nicht im Bild, aber vorhanden: ein drittes USB-Netzteil, ein drittes USB-Micro-USB-Kabel, ein iPad-Ladekabel (zum Ausleihen an iPhone-Besitzer, die ihres vergessen haben), ein Adapter für fast alle, aber natürlich nicht alle Länder der Welt, Geigerzähler. Ok, den Geigerzähler habe ich gerade erst geschenkt bekommen, ich weiß noch nicht, ob er Dauerzubehör wird.
Irgendwas fehlt trotzdem eigentlich immer.