Tag 10 (Koch)
Es gibt neben der Kantine in den Theaterwerkstätten hinter‘m Haus seit gut anderthalb Jahren die Cantina die Straße herunter. Diese bietet laut Selbstbeschreibung preiswerte, mediterrane Hausmannskost. In Wahrheit handelt es sich um ein solides, verlässliches Angebot, mit wenigen Überraschungen in der Karte und noch weniger Mediterraneé. Sei‘s drum.
Ich: „Ist der Kartoffelauflauf vegetarisch?“
Sie: „Ja.“
Ich: „Dann nehme ich einmal ...“
Sie: „Ach nee, doch nicht.“
Ich: „...“
Sie: „Das Gemüse ist vegetarisch.“
Ich: „Sicher?“
Sie: „...“
Nachdem wir das geklärt haben, gab‘s noch ne Portion Bulgur und n Löffel Joghurt dazu. Spätestens seit diesem Wochende würde ich behaupten, dass wir das leckerer hinbekommen hätten. Auf der anderen Seite blieb die ganz große Mittagspausenenttäuschung aus.
Zum Abendbrot dann die Belohnung dafür, dass wir gestern so fleißig waren. Der Hummus hat sich noch ein wenig entfalten können und auch der, die, das Tartar, u.a.m. Gewürzgurken, Radieschen und einem Löffel Joghurt (nur Spaß, es war Frischkäse), hat die Wartezeit genutzt, um ein echte Delikatesse zu werden.
Das passende Bett zu diesen Belagen ohne i machte Mone mit einem mehllosen Brot feat. dem Geschmack vom Roggen und dem Zusammenhalt von Flosamen (Plantago Ovata).
Darauf eine Orange! (ohne Bild)










