2011 überraschte Sven Weisemann (dem fleißigen Leser aus diesem Post bekannt) mit einem Album unter seinem Psoydonym Desolate. Darauf öffnete sich Weisemann noch viel stärker als sonst anderen Musikrichtungen wie Ambient und Dubstep. Herausgekommen ist wunderschöne, verträumte Musik an den Schnittstellen von House, Ambient, Dubstep und ein wenig Burial-Sound. “Imagination” steht stellvertretend für diese Misik, die man jedem Musikbegeistertem nur ans Herz legen kann. Das ist nicht etwa Musik zum nebenher-hören, sondern eher zum ganz-genau-hinhören. Unzählige Samples, Soundschnipsel, Stimmen und Geräusche durchdringen die verhüllte Welt von Desolates Musik. Wie sich Weisemann hier anderen Stilen annimmt und diese in ein komplett stimmiges Werk zu gießen vermag zeugt von ganz hoher Kunstfertigkeit.