Pokémon Journeys X Happy Tree Friends:El Peligro De Su Robot(Crossover/Cómics)
seen from T1
seen from United States
seen from T1

seen from Germany
seen from T1

seen from T1
seen from Philippines

seen from T1

seen from United States
seen from T1
seen from T1

seen from Canada

seen from United States

seen from Malaysia
seen from T1
seen from Argentina
seen from Türkiye
seen from United Kingdom
seen from T1

seen from Germany
Pokémon Journeys X Happy Tree Friends:El Peligro De Su Robot(Crossover/Cómics)
Todays Word Of The Day is: Aleatory
Aleatory originates from the Latin aleatorius(dice player). English usage of the word began in the 17th century.
hm
"Welcome to Wells Fargo, here's your complimetary deposit"
"Let's go to the playground, it'll be fun" they said
"How are you feeling today?"
Did something fluky, took a decision to shorten my hairs…. Hey...hey…again decision made for growing them back in a healthy way InshaAllah…. Wallah…..If you’re in Kuwait….you can understand how concerned issue it is..... Winter is Coming and I want them to look healthy. Over time have learnt it’s the best time to cut, chop or shorten your adorable mates. Tadaaaa….Cheers to the New look…& @vasim.jalgaonkar .... Shukran for tolerating my constant talks regarding this new haircut. KARU YAA MAT KARU...BOLO NAAH🤣😅 #hairstyles #haircut #kuwaitsalon #shorthair #fluky #haircutkuwait #forhealthyhair #haircutselfie #haircutsforwomen #instahaircut #kuwaitlife🇰🇼 (at Al Farwaniyah) https://www.instagram.com/p/CGWk8SQl5oke0Mdn7n5IxdsbMKK8zSyQlvGVJk0/?igshid=2pcxdpt192fo
Dreimol Kölle Alaaf! Oder: Woher kommst du eigentlich?
Wenn mich jemand fragt: “Wo kommst du her?”, antworte ich meistens: aus Berlin. Dabei bleibt’s dann auch, denn ich bin Weiß. Von mir will keiner wissen, wo ich denn EIGENTLICH herkomme, oder wo meine Eltern oder Großeltern herkommen.
In den letzten Tagen haben einige Menschen über ihre Erfahrungen gesprochen, wann und wie und wenn ihnen das Deutschsein abgesprochen wird. Jede dieser gelesenen Erfahrungen schmerzt mich, und es befremdet mich total, dass es IMMER NOCH Menschen gibt, die die absolut verbrannte Frage “Woher kommst du?” IMMER NOCH mit einem angeblichen “Interesse” verteidigen wollen.
Wenn du dich wirklich für dein Gegenüber interessierst und du kein Arsch sein willst, dann frage: “Kommst du auch hier aus [Stadt einfügen]?” -- das lässt deinem Gegenüber die Luft und den Raum, sich selbst zu verorten.
“Wo kommst du EIGENTLICH her?” ist so ätzend, weil Menschen damit “geandert” werden. Es wird ein unsichtbarer wie willkürlicher Graben zwischen “wir” und “ihr” gezogen. So willkürlich wie alle Grenzen - denn was genau ist schon dieses “deutsch” und welches Deutschsein in welchen Grenzen Deutschlands und in welchem Jahrhundert legen wir eigentlich als Maßstab an und warum zur Hölle ist das eigentlich überhaupt wichtig? (Spoiler: Ist es nicht!)
Anlässlich Karnevals habe ich mir also mal ganz persönliche Gedanken zum Thema Heimat gemacht... Wait for it! :-)
Heimat?
Karneval spaltet die Nation. Fängt ja schon damit an, dass man hier "in Preußen" Fasching sagt.
Werd‘ ich mich nie dran gewöhnen.
Ich war im Winter 2003 gerade in Berlin angekommen. als ich im Februar ein Bewerbungsgespräch angeboten bekam. Auf einen Rosenmontag. Einigermaßen entrüstet schrieb ich zurück, dass das ja nun nicht ginge - Karneval und so - und es verschoben werden müsse. Der angepeilte neue Arbeitgeber: Native Instruments. Wenn du jetzt die Augen entsetzt aufgerissen hast und denkst "WTF ist mit ihr kaputt?!" -- ja, das denke ich mir heute auch, aber frisch zugezogen war der Gedanke, an Rosenmontag nicht in Köln, sondern in einem Bewerbungsgespräch zu sein, einfach toal absurd und weltfremd.
Diese kleine Anekdote erklärt vielleicht eindrucksvoll die Identifikation der Kölner*innen mit dem Karneval. Klar gibt es auch ein paar Antis, die es schick finden, Karneval zu hassen, aber bis auf Wenige sind einfach alle auf den Straßen - und alle verkleidet. Auch die, die an den "tollen Tagen" arbeiten müssen: Büdchen-Besitzer*innen (Büdchen = Späti) tragen vielleicht ein “löstisch Höötche” (einen lustigen Hut), Polizist*innen im Dienst haben gern Strüssjer (kleine Blumensträuße) in den Uniformtaschen, ins Büro geht man auch verkleidet - nicht selten wird dann dort unter Kolleg*innen gefeiert statt gearbeitet. Ganz normaler Ausnahmezustand also.
Anders als die (regelmäßig gruseligen, ick sach nur #steltergate) Karnevalssitzungen, die im Fernsehen übertragen werden, ist Karneval eigentlich eine Veranstaltungswoche für die ganze Familie. Für jeden ist etwas dabei. Kinderkarneval, queerer Karneval (Kölle Aloha!), Hiphop Karneval usw. usf - gerne wird auch mal eine Messe in der Kirche "Op Kölsch" gehalten. In seinen besten Momenten ist Karneval politisch und tritt nach oben (hat hier jemand Stunksitzung gesagt?!).
Es gibt eben nicht nur den superbesoffenen Gröl-Karneval meist jugendlicher Übertreiber*innen, es gibt auch den Karneval in der "echten" Kölschkneipe, wo nicht selten drei Generationen Kölner*innen bei mitgebrachten Gürkchen, Käsewürfeln und Frikadellchen (für Balinaz: Buletten) -- ja nun, auch singen und trinken (und von beidem viel), aber anders.
Kölle steht Kopp. Ganz Kölle. Isso. Wer das immer noch nicht verstanden hat, kann ja gerne mal versuchen, an einem Rosenmontag ein Amt zu erreichen. Oder eine Bank. Als ich weggezogen bin, hatten auch die Supermärkte spätestens um 13h zu, "dank" Rewe ist das heute nicht mehr so.
Zeiten ändern dich!
Nach nun 15 Jahren Berlin fahre ich nicht mehr jedes Jahr zum Karneval nach Köln. Als kurz vor dem 11.11. und damit dem Beginn des Straßenkarnevals unkommentierte "Countdowns" in meiner FB-Timeline auftauchten, musste ich erst mal einen klitzekleinen Moment lang überlegen, worum es überhaupt gehen könnte. Trotzdem lief bei mir am 11.11. den ganzen Tag "der WDR" mit Live-Übertragung des Sessionsauftakts und selbstverständlich heute an Rosenmontag auch, während ich diese Zeilen schreibe.
Etwas reißt in meinem Herzchen, wenn ich die Bilder sehe. Ein bisschen Amusement über vergebliche Initiativen zu Müllvermeidung und Wildpinkeln, ein bisschen Besorgnis angesichts der Vulnerabilität der Innenstadt, aber auch schlicht und ergreifend ein bisschen Wehmut. Dabei fahre ich "nach Hause", wenn ich nach Berlin fahre. Ich empfinde "Heimat", wenn ich den Berliner Bären auf der Avus grüße und möchte nirgendwo lieber leben als in meinem Neukölln, wo ich im Büdchen (Verzeihung: Späti) anschreiben lassen kann genauso wie in "meinem" türkischen Supermarkt.
Ich schließe die Augen und stelle mir vor, ich hätte einen kölschen Pass und einen Berliner Pass und müsste einen davon abgeben. Mir wird ganz eng im Hals, schnell mache ich die Augen auf und bin froh, dass ich mich nicht entscheiden muss, irgendeinen Teil meiner Identität ab- und aufgeben zu müssen, sondern mit all meinen Facetten "sein" darf.
Meine politische Forderung:
Die Doppelte Staatsangehörigkeit sollte allen Migrant*innen offen stehen!
Denn:
Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl --- Tarek, KIZ