Die Themen des Barock kommen vor allem in der Lyrik zum Ausdruck. Gedichte waren die beliebteste literarische Form dieser Zeit. Eine typische barocke Gedichtform ist das Sonett. Auch die Elegie, das Epigramm und die Ode gehören zu den führenden poetischen Formen des Barocks.
Das Sonett besteht aus 14 Verszeilen, die in vier Strophen eingeteilt sind: Auf zwei Quartette folgen zwei Terzette. Als Metrum ist ein sechshebiger Jambus üblich, der sogenannte Alexandriner.
Die Elegie hat eine melancholische, resignierende Grundstimmung und besteht nur aus Distichen, also Zweizeilern. Diese Zweizeiler setzen sich in der Regel aus Daktylen zusammen. Der Daktylus ist ein Versmaß.
Das Epigramm ist ein kurzes Sinn- oder Spottgedicht, das in verdichteter und pointierter Form eine Vielzahl von Gedanken ausdrücken kann. Daher ist er sehr kurz und knapp gehalten. Epigramme haben in der Regel eine antithetische Struktur: Die erste Zeile macht eine Aussage, die in den folgenden Zeilen widerlegt wird.
Die Ode ist eine Gedichtform mit einem besonders feierlichen und erhabenen Stil. Das liegt daran, dass sie ihren Ursprung im antiken Chorgesang hat und deshalb zu einer Melodie gesungen wurde.
Bildquelle https://abi.unicum.de/abitur/abitur-lernen/barock-merkmale









