Zwischen Fiktion und Realität keinen deutlichen Trennstrich ziehen zu können, hat mir nie Sorgen bereitet.
Ulrich Peltzer: “Das bist du”, S.146
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Zwischen Fiktion und Realität keinen deutlichen Trennstrich ziehen zu können, hat mir nie Sorgen bereitet.
Ulrich Peltzer: “Das bist du”, S.146
Eine Studie datiert den bislang frühesten nachweisbaren „Seitensprung“ bekannter Frühmenschen mit einer unbekannten Art auf ein Alter von 700.000 Jahren.
Salt Lake City (USA) – Dass sich der moderne Mensch nicht nur mit Neandertalern und Denisova-Menschen, sondern auch mit bislang unbekannten, sogen
... bei #Vermischung von #Differenzen und# Herausforderungen ~ werden #Lösungen blockiert !
( #Samara )
Warnung vor der ästhetisierenden Begriffsmischung, die gegen die Kunst ebenso blind ist wie gegen die Philosophie und die uns aus solchen hastig entzifferten Sätzen Nietzsches schließen lassen will, daß – da die Ära des Künstler-Philosophen von nun an eröffnet sei – die Strenge des Begriffs sich weniger unnachgiebig zeigen könne, daß man alles und jedes sagen und für die Laxheit streiten könne, was immer noch darauf hinausläuft, die Ordnung, der man sich entgegenzustellen glaubt, zu sichern, zu bestärken und unangetastet zu lassen; zum Beispiel die Philosophie, aber auch die Macht, die herrschenden Kräfte, ihre Gesetze, ihre Polizei – denen die Wahrheit zu sagen man sich wohl hüten muß.
Jacques Derrida: Sporen. Die Stile Nietzsches, in: Werner Hamacher (Hg.): Nietzsche aus Frankreich, Frankfurt am Main 1986, S. 143.
"In einer weit widernatürlicheren Verbindung als in der Todesstrafe, in einer gleichsam gespenstischen Vermischung, sind diese beiden Arten der Gewalt [rechtssetzende, rechtserhaltende] in einer andern Institution des modernen Staats, der Polizei, gegenwärtig. Diese ist zwar eine Gewalt zu Rechtszwecken (mit Verfügungsrecht), aber mit der gleichzeitigen Befugnis, diese in weiten Grenzen selbst zu setzen (mit Verordnungsrecht). Das Schmachvolle einer solchen Behörde, das nur deshalb von wenigen gefühlt wird, weil ihre Befugnisse zu den gröblichsten Eingriffen nur selten ausreichen, desto blinder freilich in den verletzbarsten Bezirken und gegen Besonnene, vor denen den Staat nicht die Gesetze schützen, schalten dürfen, liegt darin, daß in ihr die Trennung von rechtsetzender und rechtserhaltender Gewalt aufgehoben ist. Wird von der ersten verlangt, daß sie im Siege sich ausweise, so unterliegt die zweite der Einschränkung, daß sie nicht neue Zwecke sich setze. Von beiden Bedingungen ist die Polizeigewalt emanzipiert. Sie ist rechtsetzende - denn deren charakteristische Funktion ist ja nicht die Promulgation von Gesetzen, sondern jedweder Erlaß, den sie mit Rechtsanspruch ergehen läßt -, und sie ist rechtserhaltende, weil sie sich jenen Zwecken zur Verfügung stellt. Die Behauptung, daß die Zwecke der Polizeigewalt mit denen des übrigen Rechts stets identisch oder auch nur verbunden wären, ist durchaus unwahr. Vielmehr bezeichnet das »Recht« der Polizei im Grunde den Punkt, an welchem der Staat, sei es aus Ohnmacht, sei es wegen der immanenten Zusammenhänge jeder Rechtsordnung, seine empirischen Zwecke, die er um jeden Preis zu erreichen wünscht, nicht mehr durch die Rechtsordnung sich garantieren kann. Daher greift» der Sicherheit wegen« die Polizei in zahllosen Fällen ein, wo keine klare Rechtslage vorliegt, wenn sie nicht ohne jegliche Beziehung auf Rechtszwecke den Bürger als eine brutale Belästigung durch das von Verordnungen geregelte Leben begleitet oder ihn schlechtweg überwacht. Im Gegensatz zum Recht, welches in der nach Ort und Zeit fixierten »Entscheidung« eine metaphysische Kategorie anerkennt, durch die es Anspruch auf Kritik erhebt, trifft die Betrachtung des Polizeiinstituts auf nichts Wesenhaftes. Seine Gewalt ist gestaltlos wie seine nirgends faßbare, allverbreitete gespenstische Erscheinung im Leben der zivilisierten Staaten. Und mag Polizei auch im einzelnen sich überall gleichsehen, so ist zuletzt doch nicht zu verkennen, daß ihr Geist weniger verheerend ist, wo sie in der absoluten Monarchie die Gewalt des Herrschers, in welcher sich legislative und exekutive Machtvollkommenheit vereinigt, repräsentiert, als in Demokratien, wo ihr Bestehen, durch keine derartige Beziehung gehoben, die denkbar größte Entartung der Gewalt bezeugt."
Benjamin, Walter (1991): Zur Kritik der Gewalt. In ders.: Aufsätze, Essays, Vorträge. Gesammelte Schriften Band II.1. Herausgegeben von Rolf Tiedemann und Herrmann Schweppenhäuser. S. 189f. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Ein junger Dämon, geboren mit dem Schrei der verfluchten, entsteigt seinem Grab. Ein junges Mädchen verteidigt den hauch von Glück, den es endlich gefunden hat. Ein junger Mann blickt der Bestie ins Auge, in der Hoffnung, sie so zu zähmen. Bald sind alle Vorbereitungen getroffen und wenn es soweit ist, kann das Bankett des Blutes beginnen!
Elfen Lied - Vermischung
Warnung vor der ästhetisierenden Begriffsmischung, die gegen die Kunst ebenso blind ist wie gegen die Philosophie und die uns aus solch hastig entzifferten Sätzen Nietzsches schließen lassen will, daß – da die Ära des Künstler-Philosophen von nun an eröffnet sei – die Strenge des Begriffs sich weniger unnachgiebig zeigen könne, was immer noch darauf hinausläuft, die Ordnung, der man sich entgegenzustellen glaubt, zu sichern, zu bestärken und unangetastet zu lassen; zum Beispiel die Philosophie, aber auch die Macht, die herrschenden Kräfte, ihre Gesetze, ihre Polizei – denen die Wahrheit zu sagen man sich wohl hüten muß.
Jacques Derrida: Sporen. Die Stile Nietzsches, in: Werner Hamacher (Hg.): Nietzsche aus Frankreich, Frankfurt am Main 1986, S. 143.