"Viele Jahre" Kalinka, Wien
"Kalinka" Ensemble, Wien Russische Volksmusik Live-Konzert, 10.03.2023 zu Gast "Russische Seele" Ensemble, Prag
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"Viele Jahre" Kalinka, Wien
"Kalinka" Ensemble, Wien Russische Volksmusik Live-Konzert, 10.03.2023 zu Gast "Russische Seele" Ensemble, Prag
Daniel Sträßer and Marleen Lohse singing (La Palma Teaser).
Dreigestirn
Wein, Weib und Gesang ein Satz, so gut er auch klang versprach wenig Gewinn das war nicht sein Sinn doch Unsummen an Geld er verschlang
Gesang, Weib und Wein, der Dichter schenkte oft ein Glas um Glas ganz ohne Maß und vergaß dabei jeden Reim.
Wein, Gesang und Weib dazu war er stets bereit doch wegen dem vielen Wein ließ das Weib ihn allein seinen Saufbrüdern tat das nicht leid
aus dem Bauch des Wals
strömt Gesang in die Lüfte
tränende Freude
Januar 2021
Ach, was soll der Geiz?
Im Gesangsunterricht singen wir meistens Popsongs, gelegentlich Jazz. Bei manchen hat meine Gesangslehrerin die Noten, bei manchen habe ich die Noten, bei manchen reicht es, wenn ich mit den Song anhöre und dann den Liedtext im Internet suche.
Aktuell singe ich “Lost and Found” von Lianne La Havas. Der Song selber ist nicht so schwer, aber ich tendiere dazu, Melodien leicht zu variieren, wenn ich selber singe und den Song nicht so gut kenne. Meine Gesangslehrerin findet, ich soll es erst mal so singen, wie Lianne La Havas es singt und es erst dann variieren, wenn ich verstanden habe, wie es im Original ist. Fair enough, ich nehme ja Unterricht, um Dinge zu lernen, die mir schwer fallen und nicht, um Dinge zu tun, die ich eh schon kann.
Das Problem ist, ich kann mir leider nicht merken, wie die Melodie geht und deswegen ist der Weg dahin sehr mühsam. Ich suche im Internet nach den Noten, um ein bisschen was zur Orientierung zu haben, aber ich finde nur Bezahlangebote und bin zu geizig. Also wurschteln wir uns so durch, bis wir beide zufrieden sind und den nächsten Song suchen. Wir einigen uns auf “A Million Dreams” in der Version von P!nk. Ich suche also wieder nach Noten und finde nur Bezahlangebote. Diesmal denke ich aber “WAS SOLL DER GEIZ?!?” und bezahle rund 6 Dollar auf musicnotes.com für die Onlineversion inklusive PDF in mehreren Tonarten.
Das PDF drucke ich aus (beidseitig) und schicke die Datei außerdem meiner Gesangslehrerin, was technically verboten ist, ich kann das ethisch-moralisch aber vor mir selber rechtfertigen.
Mit den Noten fällt es mir tatsächlich auch leichter, weil ich die Melodie am Klavier spielen kann und mich auch ohne Instrumentenbegleitung beim Singen an den Noten orientieren kann.
Ein paar Wochen später liege ich nachts im Bett und höre ein Lied von Sara Bareilles, das ich sehr schön finde und auch gerne selber singen möchte. Vielleicht bin ich schon übermüdet, aber ich denke schon wieder “WAS SOLL DER GEIZ?!?”, gehe auf dem Smartphone zu musicnotes.com und investiere weitere 6 Dollar für die Noten für diesen Song. Außerdem lade ich die App runter, dann habe ich meine gekauften Noten auch direkt auf dem Smartphone verfügbar. Am nächsten Tag drucke ich das PDF direkt aus (einseitig) und setze mich ans Klavier. Ein paar Tage später, klebe ich die Noten mit meiner patentierten Notenzusammenklebetechnik zusammen, damit man sie wie ein Akkordeon falten zusammenklappen kann. Als ich das gleiche mit den Seiten für “A Million Dreams” versuche, merke ich, was der Nachteil am beidseitigen Druck ist, damit klappt die patentierte Klebetechnik nämlich nicht.
Vermutlich werde ich also in Zukunft öfter “WAS SOLL DER GEIZ?!?” denken und einzelne Musikstücke im Internet kaufen. Verglichen mit vielen anderen Dingen, für die ich Geld ausgebe, scheint das auch eine eher sinnvolle Investition zu sein.
(Anne Schüßler)
Ich brauche mehr Menschen in meinem Leben, die mich im auto laut mitsingen lassen ohne was zu sagen
Singuin. Is lieb?