Oftmals erwarten wir gar nicht zu viel, sondern bekommen viel zu wenig oder nichts von dem, was wir selbst geben und bereit sind zu geben. Das kann einen sogar glauben machen, dass das Richtige, von dem wir eben noch überzeugt waren, falsch ist. Wir zweifeln. Und nicht selten versucht man dadurch dennoch etwas Gutes im Schlechten zu sehen, sucht es, findet es, aber betrügt sich damit letztendlich nur selbst. Denn vielmehr müsste man doch zunächst seinen eigenen Wert erkennen, nicht zuletzt, indem man Grenzen setzt, diese konsequent respektiert und deren Einhaltung gleichermaßen von anderen einfordert. Ich denke, es ist dabei unglaublich wichtig, zu verstehen, zu verinnerlichen, dass nicht immer alles an einem selbst liegt, oder von einem selbst abhängt und man nicht alles kontrollieren und beeinflussen kann, es im übrigen auch gar nicht muss. Trotzdem hat man natürlich viele Erwartungen, an sich, an andere, zu recht. Werden sie nicht erfüllt, viel zu lange nicht, oder immer wieder enttäuscht, ist es verständlich, wenn man sich mit der Zeit verloren fühlt, vergessen von der Welt.












