Ich wünschte ich könnte vergessen, den Blick wie du mich angesehen hast, als du mich angegriffen hast. Aus dem Nichts, warst du okay damit, mich zu verletzen. Ich kann das nicht mehr.
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Ich wünschte ich könnte vergessen, den Blick wie du mich angesehen hast, als du mich angegriffen hast. Aus dem Nichts, warst du okay damit, mich zu verletzen. Ich kann das nicht mehr.
Bin lieber alleine als in deiner Gesellschaft. Du hast mein Kopf krank gemacht und meine gute Seele vergiftet. Bin so froh das du aus meinem Leben bist aber du spukst noch in meinem Kopf herum. Als wäre ich verflucht, doch kämpfe täglich dagegen an. Ich ertrage das nicht mehr, dich nicht mehr. Du hast mich körperlich und psychisch so hart missbraucht, dass werde ich dir niemals wieder verzeihen können. Du sagst du liebst mich aber behandelst mich wie Dreck. Du hinterfragtest meine Loyalität dir gegenüber doch ich wollte ständig mit dir sein, obwohl ich wusste das ich daran weiter und weiter zerbreche. Die einzige Person der ich gegenüber nicht loyal war, war ich selbst also rede nicht. Ich habe so viel aus unserer Vergangenheit reflektiert von Anfang an bis jetzt 3 Jahre später und ich hätte dich viel früher aus meinem Leben cutten müssen, denn du hast mich nie geschätzt und warst mit allem was ich geben konnte nie zufrieden. Wolltest immer mehr und mehr und ich habe alles mitgemacht, weil ich so naiv und dumm in dich verliebt war bzw. geliebt habe. Hätte niemals gedacht das ich des sage aber du bist durch und durch ein schlechter Mensch, eine Narzisstin und Schizophren. Ich wusste das du krank bist und habe so viel gelesen und Videos geschaut um deine Krankheitsbilder besser nachvollziehen zu können um eine bessere Beziehung mit dir führen zu können und nicht mal das hast du geschätzt. Bist rücksichtslos weiter gegangen hast mich fertig gemacht, schlecht dargestellt, beleidigt und geschlagen und im Nachhinein gesagt ich soll mich nicht als Opfer darstellen nachdem du mich verprügelt hattest. Ein Woche später kommst du wieder an und sagst du liebst mich..was?!.. Du weißt gar nicht was liebe bedeutet und bist richtig krank. Bitte tue anderen ein Gefallen und lass niemanden eine feste Bindung mit dir eingehen denn du vergiftest alle Menschen in deiner Umgebung. Was glaubst du denn warum die Menschen die dich wirklich kennen kein Kontakt mehr zu dir wollten? Ganz genau, weil sie wissen wer du bist und zu was du im Stande bist. Bitte melde dich einfach niewieder bei mir, denn ich habe dich schon überall blockiert. Und hör auf mit deinen privaten anrufen ich weiß das du es bist also lass es. Ich bin fertig mit dir. Dein Karma wird kommen. Ich wünsche dir dass du dich irgendwann so hart in einen Menschen verliebst der genauso ist wie du. Nicht mehr nicht weniger.
-sickbaby.d
Mein lieber Körper,
du hast meiner Seele ihren Heim gegeben. Von dem ersten Tag an hast du mich durch die Welt getragen. Mich geschützt, mit mir gekämpft, dich entwickelt und mir das Leben ermöglicht.
Du hast alle Berührungen aufgenommen, all Liebe gespürt, alles vollkommen aufgesaugt.
Du warst mein Heim und mein Halt. Du trugst mich durch die Zeit, als meine Eltern ausgewandert sind und ich mit meinem Bruder bei meinen Großeltern in Polen blieb. Du warst nicht nur mein Halt, sondern auch der meines Bruders. Du hast das Gewicht der Trauer, des Heimwehs und der Angst getragen, die ich von da an immer spürte.
Ich verlor meine Freunde, mein Zuhause - mein gewohntes Umfeld. Doch DU hast mich in ein neues Leben in einem neuen Land getragen. Du trägst mich durch mein gestörtes Essverhalten, dass ich noch in Polen entwickelt habe, um mich kontrolliert glücklich zu machen, wenn die Welt um mich herum den Bach runter geht.
Wir lernten gemeinsam das Fremde kennen. Neue Menschen, neue Denkweisen - eine ganz neue Sprache (,die wir beide nun sehr gut beherrschen)!
Dann hast du mich durch die schlimmsten Jahre meines Lebens getragen, als ich das Gewicht für meine Familie mittrug, plötzlich erwachsen werden und handeln musste. Neben Schülerin, auch Sekretärin, Dolmetscherin, Babysitterin, Therapeutin und noch vieles mehr war. Auch da hast du mir geholfen, meine Familie, die plötzlich gar nicht mehr so groß und sorgenfrei war, zu unterstützen, wo ich nur konnte.
Du hast in dieser Zeit Narben davon getragen - viel zu viele, die du nicht hättest erfahren sollen. Doch auch da hast du niemals aufgehört mich weiter zu tragen. Du hast Schläge kassiert, ohja. Eine Schilddrüssenunterfunktion. Meine psychischen Schmerzen und die Riesenübelkeit, die ich später erfuhr, als die Welt zu viel für mich wurde, wir beide nur noch über der Toilettenschüssel hingen und hofften, dass es bald wieder anders wird. Du hast mich gestützt, als die Welt für mich zusammen krachte und mir der Boden unter den Füßen zusammen brach. Du hast mir geholfen, wieder aufzustehen und allem die Stirn zu bieten. Du hast ertragen, dass man von dir Stärke forderte und dann versuchte dich zu wieder zu unterdrücken, als du plötzlich ZU STARK wurdest. Du hast mich in unserer Jugend durch die Kommentare eines Mannes getragen, der dir wiederholt mitteilte, dass wenn du alt genug wärst, er dich gerne gehabt hätte. Durch unangebrachte Berührungen, die mir heute in der Seele schweben. Sei es sexuell gemeint, oder auch nicht. Du hast mich durch den Zwang gestützt, immer alles richtig und überall perfekt sein zu müssen - auch durch die Enttäuschung aber doch niemals genug sein zu können. Oder viel zu schlimm zu sein, zu schwer als Kind, Jugendliche, Erwachsene. Zu kindisch, als du versucht hast, nebenbei noch das bisschen Kindheit, dass du brauchtest, zu bewahren. Dabei war es niemals gerechtfertigt. Die Noten waren in Ordnung, bei Ruf waren wir zu Stelle, haben uns verbogen um andere glücklich zu machen. Wir mussten uns anders entwickeln, anders funktionieren, als andere Kinder oder Jugendliche. Den Schein bewahren, dass alles gut ist und hinter verschlossenen Türen, umgedrehten Rücken, die Schnitte und Schläge einkassieren.
Ertragen, dass Hilfe für dich und mich, die wir suchten, die wir BRAUCHTEN, uns von allen Seiten verwehrt wurde, egal wo.
Du hast mich durch den ersten Auszug getragen, der die Wände innerhalb kurzer Zeit einstürzen ließ. Den Menschen, in dem wir die Rettung sahen zu den Menschen werden sehen, der dich verrückt werden ließ. Der dir die Übelkeit und den endlosen Schlaf brachte, dich ausknockte ohne es zu wollen. Verübeln können wir es ihm nicht - er wusste selbst nicht, wie er damit umgehen soll. Ich wusste nicht, was ich tun soll. Wir waren beide noch viel zu jung, dafür nicht gemacht. Jeder für sein Alter eine schon viel zu große Last.
Du hast mich durch den Tod geführt, durch die Rückkehr, die Neufindung. Du hast mich durch zwei Kaiserschnitte und die nötige Heilung getragen, durch die Wochenbettdepression, die mich veränderte und durch das allerschwerste - die Aufarbeitung all der Narben, die wir erfahren und uns hinzugefügt haben.
Du hast mich begleitet, als ich alles durchlebte, versuchte alte Traumata zu bewältigen und all das, um eine gute Mutter, ein guter Mensch zu sein. Um die eigenen tiefliegenden Fehler zu korrigieren, damit wir eine gute Mutter für die Kinder sein können, ihnen die Zukunft zu geben, die ich mir jeden Tag und jede Nacht in meinem Zimmer so herbeigesehnt habe. Ich habe viel realisiert, viel reflektiert und mich verändert.
Du jedoch, bist immer schwerer geworden. Die ganze Last wurde zu wortwörtlichen Last.
Als hättest du versucht der Außenwelt deutlich zu machen, wie viel Last in uns drinnen steckt. Ich habe Fehler gemacht. Mich nicht genug um dich gekümmert, nie gelernt, dass es wichtig ist, für mich und dich da zu sein - aber immerhin für alle anderen, ob sie es schätzen, oder nicht.. Nun stehen wir beide hier, wiegen schwer und tragen auch die Steine der Vergangenheit auf den Schultern. Und auch wenn ich nicht glücklich damit bin, dass du jetzt so aussiehst, kann ich nicht anders, als für dich da zu sein und dich zu lieben.
Dafür zu lieben, dass du stets da warst. Dass du mit mir alles durchgehalten hast und mich da durch getragen hast, wo ich eigentlich nie gedacht hätte, dass ich da durch komme. Wir haben die Abschiedsparty abgesagt. Wir feiern seitdem jedes Jahr das Leben.
Und ich LIEBE dich. Jede Macke, jede Narbe, jedes Muttermal. Ich liebe deine Stärke, dein Durchhaltevermögen und deine Gesundheit.
Auch wenn andere dich nicht lieben, dich beleidigen sollten oder dir wieder weh tun werden - ich liebe dich.
Und JETZT habe ich es endlich gelernt. Jetzt habe ich gelernt für mich da zu sein. Ich kann es noch nicht perfekt, aber mit der Zeit wird es immer besser.
Und ich verspreche dir, die Zeit kommt jetzt. Die Zeit, in der es auch um dich geht. Darum, dass wir dir gutes tun und lernen, all diese Last abzulegen. Denn wir haben es verdient. Du hast es verdient. Ich verspreche dir, es von jetzt an anders zu machen. Mir die Zeit für dich zu nehmen, DICH jetzt zu stützen. Ich hoffe, ich kann in einigen Jahren zurück blicken und bemerke, dass ich mein Versprechen an dich halten konnte. Ich werde es versuchen, aber wir beide wissen nur zu genau, dass es im Leben nicht immer so kommt, wie es könnte.
Aber ich will es für uns beide versuchen.
Mit viel Liebe
Die Seele, die dich bewohnt.
Gewalt hat viele Gesichter. Aber eines haben all ihre Formen gemein: Man sollte sie nicht leichtfertig verzeihen. Denn eines ist gewiss: Auch wenn man ein Buch zweimal liest, wird es immer gleich enden.
— Buchzitat aus Ich verliere mich nicht von Anika Ackermann
Emotionale Gewalt sind die Ohrfeigen für die Seele.
dachte ich würde mich durch die tiefen deines wahnsinns kämpfen
doch irgendwann wurde mir klar
dass es auch mein eigener wahnsinn war
den ich verstecke in einem anderen menschen
so genieße ich dein misshandeln
statt mich zu fragen
was mit mir nicht stimmt dass ich dich ertrage
- ertragen
Schreie: Keiner hat zugehört.
Herz: Zertreten und kaputt gemacht.
Körper: Geschlagen und Geschunden.
Gedanken: Bitte nicht und Töte mich einfach.
Seele: Dem Körper entflohen um sich selbst zu schützen.
Denn in dieser Nacht an diesem dunklen Ort wurde sie gleich von vierfach und mehrmals kaputtgemacht.
Es wird nie wieder so, wie es mal war. Es gibt nunmal Wunden, die sind unsichtbar, sind schmerzvoller und tiefer als alles, was ein Verband jemals heilen könnte. Leider kann ich die Menschen um mich herum nicht ändern, das einzige was ich tun kann ist zu entscheiden, wen ich an mich heran lasse...
...niemanden! Ich möchte nicht noch einmal so verletzt werden.