Das Resultat - The Nature Revolution
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Das Resultat - The Nature Revolution
Projekt - The Nature Revolution
Es handelt sich dabei um das Konzept, dass sich die Natur immer wieder alles zurück holt, was ihr einst genommen wurde. Die Menschen nehmen ein Stück Natur, bauen ihre Gebäude um zu Leben und pflegen diese dementsprechend. Doch sollten sie eines Tages ihren Nutzen getan haben, holt sich die Natur dieses Stück Land nach und nach wieder zurück. Ein Kreislauf zwischen Mensch und Natur. Die Öffentlichkeit kehrt diesen Gebäuden den Rücken und die Natur sowie Zeit zwingen die Gemäuer langsam in die Knie. Der Mensch gibt dennoch nicht immer auf. Es finden sich immer wieder ein paar letzte Menschen, die diese Ruinen aufsuchen um Schutz zu suchen oder ihre Kunst dort hinterlassen in Form von Grafittis oder anderer Straßenkunst. Aber auch die Natur erhält Einzug in jene Gemäuer, der Regen dringt durch die Wände und hält die Nässe bei sich. Die undichten oder zerbrochenen Fenster lassen die Pollen ins Gebäude, sodass sie sich festsetzen können und den Wasserspeicher des Hauses nutzen. So entsteht ein ewiger Kampf der Gewalten, bis die Natur letztendlich doch siegen wird.
Diese Zwischenphase des Kampfes habe ich mir zum Projekt genommen. Auf der einen Seite die stille Örtlichkeit, die für den Menschen wertvolles Wasser bietet und Reinlichkeit und den Pflanzen einen neuen Nährboden und genügend Restwasser. So lässt sich gar eine gewisse Harmonie erkennen, die den meisten wohl gar nicht so bewusst ist. Eine Symbiose die eher am Rand der Gesellschaft existiert.
Umsetzung
Als Material habe ich mich für Alufolie entschieden, um den Glanz der Spiegelglasfolie und der Glasscherben darzustellen. Aus der Folie formte ich Gesichter, die an Fäden von der Decke hängen. Der Besucher geht durch die schwebenden Gesichter hindurch. Stumm schauen diese körperlosen Visagen einen an, sie wirken wie Seelen, die in dem spanischen Pavillon vergessen wurden. Die Schönheit der glänzenden Folie wird mit dem unheimlichen Gefühl der Verlassenheit und des Beobachtetwerdens verbunden.
Konzept
In meiner Inszenierung werde ich die ästhetische Materialität der glänzenden Spiegelglasfolie mit der schaurigen Athmosphäre des spanischen Pavillons verbinden. Auch das Thema der lang herunterhängenden Kabel habe ich eingebracht. Zentrales Motiv meiner Installation ist die Abwesenheit der Menschen, die zu Hochzeiten in Scharen den Pavillon betreten haben. Das Gefühl des Beobachtetwerdens taucht in meiner Rauminszenierung auf.
Spiegelung auf der Expo 2015, Milano
Spiegelraum im italienischen Pavillon, Expo 2015, Milano
Reflektierendes Material auf der Expo 2015, Milano
Spiegelnde Installation im Pavillon Enel auf der Expo 2015, Milano