Tag 141 - 28.11.22 Montag Banaue, Hapao, Hiwang
Früh zeitig um 9:00 ging es dann los mit Crissan, der sich als cooler und witziger Guide und fähiger Tricycle-Fahrer erweisen sollte. Auf dem Weg zum Ethnic Village haben wir an diversen Viewpoints gehalten, von wo man einen super Blick auf die beeindruckenden Reisterrassen hat. Da gibt es einen, wo man den Blick hat, so wie die Terrassen auf dem 20-Peso-Schein abgebildet sind. Im Ethnic Village waren wir die einzigen Gäste. Der Chief erzählte ein wenig über die Geschichte der Ifugao und eine nette junge Frau führte mich dann herum. Es gab sogar einen richtigen Swimmingpool, in den ich zumindest mit den Füßen mal rein musste. Einige der traditionellen, auf Stelzen stehenden, Häuser werden heute noch genutzt. Man kann hier sogar schlafen, es ist aber recht abgelegen. Nach diesem Besuch fuhren wir ein Stück zurück, um dann in ein anderes Tal zu fahren, wo wir die Terrassen von Hapao genießen durften. Die Straße ist sehr kurvig und bei einigen Steigungen hatte das Tricycle schon Mühe, hochzukommen.
Ganz am Schluss fuhren wir noch einen weiteren Berg nach Hiwang in ein weiteres Ethnic Village hoch, genau zwischen den Tälern gelegen, so dass man von dort einen herrlichen Blick auf Banaue und Hapao hatte. Der Himmel und die tief stehende Sonne sorgten für eine sehr schöne Stimmung. Das war ein sehr schöner Tag und natürlich hatte ich wieder viel zu viele Fotos geschossen. Aber was soll man denn tun, wenn die Schönheit der Natur einen so überwältigt? Wir besuchten auch noch eine Art Museum, wo eine alter Mann sein traditionelles Haus mit vielen Artefakten vollgestopft hat, u.a. hingen da neben vielen geschnitzten Statuen, Haushaltsgegenständen und Kriegshinterlassenschaften auch zwei Schädel von Japanern aus dem zweiten Weltkrieg. Spooky.
Insgesamt ein herrlicher Tag! Der erste seit dem Manila-Pest-Tag.
Die Reisterrassen von Banaue sind übrigens UNESCO-Weltkulturerbe.
Vokabel des Tages: Haushaltsgegenstände - household items













