Nach 1945 hatten wir in Deutschland den Vorrang der Mannigfaltigkeit. Epische Zustände machten sich breit. Ein klassischer Philologe erzählte mir damals in Berlin, dass er das alles als homerisch ansehe. Wir lebten aber mitten im zwanzigsten Jahrhundert! Der Einzug des Rechtes und geordneter Verhältnisse, in denen das Geld seine Arbeit wieder entfaltet, wischte diesen Traum wieder weg.
Bruno Liebrucks: Über den logischen Ort des Geldes, in: ders.: Erkenntnis und Dialektik. Zur Einführung in eine Philosophie von der Sprache her. Aufsätze aus den Jahren 1949 - 1971, Den Haag 1972, S. 283.











