Geolitico: Das römische Reich war eine multikulturelle Gesellschaft. Aus Menschen sehr verschiedener Herkunft formete sich auf dem Boden des Imperiums eine eigene Identität. Den Begriff „Völkerwanderung“ können weder Politik, Beitragsservice-Medien, Mainstream-Presse noch die vereinte Macht der Wohlmeinenden in unserem Lande aus der aktuellen Diskussion heraushalten. Dabei ist es, auf die heutige Zeit gemünzt, doch ein so böses Wort und stört aus der Sicht der eben Genannten durch seine negative Konnotation jede sachliche und konstruktive Diskussion darüber, wie künftig mit weiteren Massenzuwanderungen aus Nahost und Afrika umgegangen werden sollte. Prinz Asfa-Wossen Asferate, ein Bürger Deutschlands mit afrikanischen Wurzeln, benutzt den Begriff ganz ungeniert in seiner neuesten Veröffentlichung. „Die neue Völkerwanderung“[1] nennt er sein Buch, in dem er die die These aufstellt, dass ohne eine Änderung der Afrikapolitik der europäischen Staaten bald Millionen von Flüchtlingen (aus ihren armen Verhältnissen) von Afrika nach Europa drängen. Wie die „Weltmacht“ EU solche an sie herangetragene Anforderungen je erfüllen soll, sei einmal dahingestellt; es ist hier nicht das Thema. Aber auch in anderen Bezügen taucht das Angst machende und schlimme V-Wort immer wieder auf. So wird ein Artikel auf der „Achse des Guten“ über das „postfaktische Gerede“ in der Politik mit einem Rückgriff auf die Geschichte der [...] http://dlvr.it/MXTbdx