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. . . akzidenz.com . . .
nachmacher nummer 100 - Zeit, Tribut zu zollen
Seit Juni 2011 gibt es meinen Blog. Dies ist Blogpost Nr. 100. Zeit Licht ins Dunkel zu bringen. Was ist nachmacher eigentlich? Was will er von uns? Wieso das Ganze? Warum überhaupt "nachmacher"? Klingt nicht besonders schmeichelhaft. Alles begann im November 2010 mit meinem Praktikum beim grandiosen Online Kunst- und Kulturmagazin i-ref - und dessen Gründern Isabelle Pohl und Norman Röhlig. Die beiden 2.0-Virtuosen brachten mir Social Media nahe, führten mich in die Künste von twitter ein, lehrten mich Lektionen des richtigen Feed-Abonnierens und wie man mit wenigen Worten trotzdem das Wichtigste rüberbringen kann.
Sie nahmen mich auf, zogen mich groß und erschufen in mir den Drang, nach Ende meines Praktikums, weiter internet-ional tätig zu sein. Was in einem kleinen Kellerbüro in Berlins Mitte an der Schwelle zu Prenzlauer Berg im Tiefschnee begann, endete in einem sonnigen Großraumbüro über den Dächern der Stadt in einem imposanten Brickstone-Fabrik-Gebäude nur einige Meter vor den Toren Kreuzbergs. Dank Norman und Isabelle habe ich mich entschlossen nach meinem Praktikum weiter zu machen. Als nachmacher. Mit einem Blog, der sich aus den Trends des Jetzt kompositioniert versteht. In ein definiertes Genre kann nachmacher nicht einsortiert werden. Die Klassifizierung ist etwas das subjektive Bedeutungszu- und Festschreibung fordert und verlangt. Mit den eingebrachten Themen möchte ich Stimmungen bedienen, den Kopf und Geist aus dem Alltäglichen zum Besonderen beamen. Informieren, amüsieren.
Beeinflusst werden die Inhalte im Groben durch facebook/twitter und dem was außerhalb der Websphäre in Berlin und meinem Leben stattfindet. Und der Name? Nun ja...
Inspiration, welcher Art auch immer, ist Immitation. Wir können gar nicht anders als nachmachen. Wir wissen nicht, wer was wo wann schon einmal gedacht, gemacht, geschrieben, getrieben, gesagt, gefragt hat. Wie können wir uns sicher sein, dass nicht alles was wir tun lediglich irgendwen oder irgendwas immitiert. Und ich sage: Das ist o.k.!
Wenn ich also blogge, dann wurde eine Reaktion in meinem Hirn getriggert, 20 Minuten später hab ich den Post bereits getwittert. Nicht originell genug mag das Einigen erscheinen, doch diese Meinung werde ich nicht teilen. Nicht auf facebook, nicht auf google+. Fausthieb, Pferdekuss. Vielen Dank für die Leserschaft und auf eine lange währende, rosige Zukunft! Kurz zu mir: Berlin-resident, Student, "irgendwie wohl 'junger Kreativer'" Gimme mo': Musik, Bilder, Menschen, Sprachen, Rhetorik, Reisen, das Besondere und Außergewöhnliche, Wahrheit, Entertainment und Leben.