Friedensaktionen in ĂŒber 20 StĂ€dten geplant
Pressemitteilung
BĂŒndnis "Stoppt das Töten in der Ukraine"
21. Februar 2023
Am 24. Februar jĂ€hrt sich der Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine zum ersten Mal: Unter dem Motto âStoppt das Töten in der Ukraine â fĂŒr Waffenstillstand und Verhandlungen!â rufen 18 Friedensgruppen zu Protesten gegen den Krieg und fĂŒr Frieden auf.
Am Wochenende des Jahrestages des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs Russlands auf sein Nachbarland Ukraine gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich an Protesten fĂŒr ein Ende des Krieges zu beteiligen. Ein BĂŒndnis aus 18 Friedens-, Umwelt- und antifaschistischen Gruppen hat zu Aktionen aufgerufen, die in mehr als 20 StĂ€dten geplant sind:
In Berlin wird bereits am Donnerstag, 23. Februar, ab 18 Uhr ein groĂes â 10 Meter im Durchmesser â PEACE-Zeichen aus Kerzen vor dem Brandenburger Tor aufgebaut sein. Dazu wird es Reden, u. a. von Rudi Friedrich (Connection e.V.), zur aktuellen Lage von Kriegsdienstverweigerer*innen und von Deserteur*innen aus Russland, Belarus und der Ukraine geben.
In Frankfurt am Main beginnt am Freitag, 24. Februar, um 17 Uhr eine Demonstration an der Konstablerwache, vorbei an den ukrainischen und russischen Konsulaten bis zur Alten Oper, wo es eine Abschlusskundgebung mit mehreren Redner*innen geben wird. Auch dort wird ein PEACE-Zeichen aus Kerzen aufgebaut.
In Köln ist fĂŒr Samstag, 25. Februar, um 17 Uhr auf dem Alten Markt eine Demonstration geplant, bei der es inhaltlich auch um die Gefahr eines Atomkriegs gehen wird. Grund dafĂŒr ist die aktuelle Stationierung von Bundeswehr-Kampfjets in Nörvenich nahe Köln, die im Ernstfall die letzten in Deutschland gelagerten US-Atombomben ins Ziel fliegen sollen.
Friedensaktionen sind zudem in Bonn, Bochum, Elmshorn, Freiburg, Gammertingen, Halle (Saale), Hamburg, Karlsruhe, Kassel, Langen, Limburg, Mainz, Nördlingen, Stuttgart, Ulm, Worms und weiteren Orten zwischen dem 24. und 26. Februar geplant â Details finden sich auf der BĂŒndniswebsite: www.stoppt-das-toeten.de
Das âStoppt das Tötenâ-BĂŒndnis ruft auch zum Abbruch des AufrĂŒstungsprogramms der Bundesregierung auf. Im Gegensatz zu anderen fĂŒr das Wochenende kursierenden Protestaufrufen fordert das BĂŒndnis eindeutig âden RĂŒckzug des russischen MilitĂ€rs aus der Ukraineâ. Dem BĂŒndnis ist zudem eine klare Abgrenzung nach rechts wichtig. Man lade alle Menschen ein, sich an den Aktionen gegen Krieg und AufrĂŒstung zu beteiligen, aber: âFĂŒr Menschen und Gruppen aus dem nationalistischen und antidemokratischen Spektrum ist auf unseren Aktionen kein Platz. Ebenso erteilen wir Menschen und Gruppen, die wissenschaftsfeindlich sind, die Journalist*innen angreifen, sowie Menschen und Gruppen, die Verschwörungsmythen anhĂ€ngen und/oder diskriminierende Botschaften und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wie etwa Rassismus, Antisemitismus, Sexismus verbreiten, eine klare Absage.â
Neben den Aktionen auf der StraĂe bietet das BĂŒndnis auch eine Webinarreihe mit VortrĂ€gen und Diskussionen etwa zu âZivilem Widerstand und Sozialer Verteidigung anhand von Beispielen aus Belarus und der Ukraineâ, âRechten Vereinnahmungsversuchen in der Friedensbewegungâ, âDeutschen Leerstellen in der Debatte zum Krieg in der Ukraineâ sowie zur âinnenpolitischen Lage in Russlandâ an.
Eine Ăbersicht ĂŒber die Webinare, den vollstĂ€ndigen Aufruf, eine AktionsĂŒbersicht sowie weitere Informationen gibt es auf der Website des BĂŒndnisses: www.stoppt-das-toeten.de
Bei Fragen und fĂŒr Interviews stehen wir gerne zur VerfĂŒgung!
Pressekontakte:
Attac: Hendrik KĂŒster, Mail: [email protected], Tel.: 0179-4180 714
DFG-VK: Michael Schulze von GlaĂer, Mail: [email protected], Tel.: 0176-23575236
Netzwerk Friedenskooperative: Annegret KrĂŒger, Mail: [email protected], Tel.: 0228-692904
VVN-BdA: Hannah Geiger, Mail: [email protected], Tel.: 0178-2785958
Aufrufende Organisationen:
Aktionsgemeinschaft Dienst fĂŒr den Frieden