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“Every Art Work can be famous for 24 hours”, Patricia Bianchi in the 24hrs Project
Bettina Diel, Marco Fedele di Catrano, Jan Hostettler, Matthias Liechti, Sandra Kühne, Anja Schori, Marco Scorti, Pascal Sidler, Patrizia Vitali Kuratiert von Patricia Bianchi für die 24hrs Project Vernissage 19. November, ab 18 Uhr mit Bar «Who's afraid of Red, Yellow and Blue» oder Trinken nach Farben. (Eine Arbeit von Sebastian Mundwiler mit Jan Hostettler)
Geöffnet am Freitag, 20. November 10-18 Uhr
Address: Tart, Gotthardstraase 54, 8002 Zürich
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«Every Art Work can be famous for 24 hours» beschäftigt sich mit diesem immer wiederkehrenden Kunstszenario. Gleich dem Ausdruck «In the future, everyone will be famous for 15 minutes» der von Andy Warhol geprägt wurde und ursprünglich vom Philosophen Marshall McLuhan stammt, bezieht sich die Ausstellung auf die Flüchtigkeit von Bekanntheit, Ruhm, Bedeutung und die Ablenkung und Schnelllebigkeit auf neue und weitere Kunstwerke, sobald die Aufmerksamkeitsspanne des Betrachters erschöpft ist. Zu dieser Ausstellung lädt die Kuratorin Patricia Bianchi zehn KünstlerInnen ein, die sich in ihrer künstlerischen Tätigkeit mit unterschiedliche Inhalten, Vorgehens- und Arbeitsweisen auseinandersetzen. Im Vorfeld kaufte die Kuratorin in verschiedenen Brockenhäusern in Zürich und Umgebung nach Belieben Bilder, die sie je nach persönlichem empfinden, gefallen und subjektiver Wahrnehmung ausgewählt hat. Second-Hand Kunstwerke, die aus welchen Grund auch immer in einem günstigen Warenhaus unter beliebig anderen auf ihren Kauf warten und von einem vermutlich unbekannten Künstler geschaffen wurden. Diese zehn ausgewählten Werke verloste die Kuratorin an die teilnehmenden KünstlerInnen mit der Aufforderung, damit etwas zu kreieren und diese Objekte als Ausgangslage und Inspiration zu verwenden. Was letztendlich mit den verlosten Bildern passiert, liegt im Ermessen der KünstlerInnen. Zur Umsetzung hatten die KünstlerInnen vier Wochen Zeit. Die neuen Kunstwerke werden für 24 Stunden in der Tart Galerie gezeigt und erhalten somit die Möglichkeit in diesem Zeitrahmen eine Berühmtheit zu erlangen. Dies kann über besondere Aufmerksamkeit durch die Presse und Medien sein, ein Interesse zum Kauf durch einen Sammler oder Institution. Im Kontext des Raumes der Galerie, der Aufwertung einer kuratierten Ausstellung durch eine Kuratorin und die Transformation der Objekte durch die eingeladenen KünstlerInnen soll der Wert der zuvor günstigen Brockiware gesteigert werden. Nur schon der Ort des Galerieraumes macht die neue Ästhetik der Kunstwerke zur Ware, die weisse Wand verwandelt alles was auf ihr erscheint und ändert die Bedeutung (Im Gegensatz zur Präsentation von Bildern in einer Brockenstube). Schafft es das einzelne Kunstwerk nicht, in 24 Stunden eine Berühmtheit zu erlangen, wird es an den Ort zurück gebracht, wo es vorher von der Kuratorin gekauft wurde - ins Brockenhaus.