Ein Schritt weiter
Werde nun ein Schritt weiter gehen. Ins Böse in mir. Anders geht es nicht. Ich werde so nicht überleben können. Ich bin schön öfters ein Schritt in die Richtung gegangen, oft wieder zurück. Ich habe beide Seiten in mir. Ob gut oder böse, oder wie man es sonst nennen will. Ich beschreibe es gerne hell und dunkel, aber man kann es nicht definieren. Jeder besitzt beide Seiten in sich. Es zählt in welche Richtung man geht, von was die Entscheidungen geprägt sind die man tut. Welche Intention das Handeln hat. Es gibt Menschen die sind dort eindeutig, sagen wir entweder gut oder böse. Aber viele sind geteilt, zwar nicht pychisch krank aber mit einem inneren Kampf. So bin ich. Ich war vor paar Jahren der dunklen Seite verfallen, ich habe alle Menschen um mich rum verletzt in dem sie mir egal war. Das ist untypisch für mich, ich bin meist zu selbstlos. Aber damals hatte ich schon Probleme, ich wollte nicht mehr, habe mich überzeugen lassen. Ich spüre die zwei Seiten in mir. Es ist als würden sie tatsächlich auf den Schulter sitzen wie Teufel und Engel und mich auf ihre Seite ziehen und dabei noch diskutieren. Diese ständige Diskussionen. Ich kann es nicht mehr hören. Aber ich werde sie nicht los in dem ich mich für eine Seite entscheide, nein es wird sogar schlimmer. Nun versuche ich schon sehr lange auf der hellen Seite zu stehen und ich bereue es nicht. Es tut gut Menschen zu helfen und sein zu können. Das Gute im Leben sehen, obwohl so viel Schlimmes passiert ist. Aber die andere Seite ruft und will mich wieder da haben, denn ich bin gut darin. Ich habe es in mir, aber ich will es irgendwie auch nicht. Ich sage ja, innerer Zwiespalt. Aber jetzt bin ich einen Schritt ins Dunkle gegangen. Muss jetzt weiter aufpassen, das darf nicht weiter gehen. Es gibt viel zu verlieren.









