Spareribs
Spareribs kennt man von der Fleischtheke "zum Knabbern" für einen Grillabend. Aber richtig gute Spareribs sind nicht zum Knabbern, richtig gute Spareribs zerfallen zu herrlich würzigen, saftigen Fleischstreifen, wenn man locker am Knochen zieht.
Um dies zu erreichen, muss man aber leider ungekochte Schälrippe, also die Basis für Spareribs an der Fleischtheke kaufen, selbst marinieren und im Ofen vorgaren. Ein Rezept, das wirklich dicht an den 100% liegt gibt es auf gq.com.
2-3 große Stücke Schälrippe
6 Esslöffel Zucker (ja, das ist nicht paleo, eventuell durch Honig ersetzen, muss aber eigentlich trockene Süße sein, ich habe beim letzten mal Roh-Rohrzucker verwendet)
4 Teelöffel Salz
1 Esslöffel Selerie-Salz
1 Esslöffel Chili-Pulver
½ Teelöffel schwarzer Pfeffer
½ Teelöffel Cayenne Pfeffer
½ Teelöffel Knoblauch-Pulver (granuliert)
½ Teelöffel Zwiebel-Pulver (granuliert)
süße Barbecue-Soße zum Bestreichen beim Grillen (hier fehlt mir noch das Rezept)
Der Trick ist jetzt die Rippen trocken zu tupfen und dann den Dry-Rub (also alles außer der Soße) gut gemischt leicht in das Fleisch zu massieren - von unten und von oben. Etwa 20 Minuten einwirken lassen.
Währenddessen den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein tiefes, sauberes Backblech zur Hälfte mit Wasser füllen. Nach 20 Minuten Rippen reinlegen und das Blech fest mit Alufolie "abdichten".
Nach 3 Stunden ist das Fleisch so zart, das glaubt man gar nicht. Rausnehmen und entweder leicht trocknen lassen und dann direkt auf den Grill oder in Alufolie verpacken und bis zum nächsten Tag im Kühlschrank aufbewahren.
Auf dem Grill zunächst die Knochenseite nach unten und die Oberseite schön mit Barbecue-Soße bestreichen. ~ 3 Minuten grillen, wenden, Unterseite bestreichen, 3 Minuten grillen, wenden und so weiter, bis sie schön braun und knusprig sind. Wird etwa 15-20 Minuten dauern.










